27. Oktober 2021

Erste Zwischenbilanz zur Währungsreform

Eine der ersten messbaren Folgen der Währungsreform: Der Stromverbrauch in Havanna ist deutlich gesunken (Quelle: Escambray)

Mehr als einen Monat nach Beginn der Währungsreform haben Regierungsvertreter auf der sozialistischen Insel eine vorsichtig positive Zwischenbilanz des Prozesses gezogen. Mit der Abschaffung des konvertiblen Peso (CUC) kehrte Kuba am 1. Januar nach einem Vierteljahrhundert wieder zu einer einzigen Landeswährung zurück. Inzwischen seien bereits die Hälfte der 700 Millionen CUC aus der Zirkulation gezogen worden. Der Bevölkerung bleibt noch bis zum 1. Juli für den Umtausch.

Wie der Vorsitzende der Reformkommission, Marino Murillo, erklärte, habe die Umsetzung der wirtschaftlichen Neuordnung trotz der schwierigen Rahmenbedingungen wichtige Wachstumsimpulse gesetzt. Mit dem einheitlichen Wechselkurs von 24:1 zum US-Dollar wurde die Überbewertung des Peso beendet, welche „die Entwicklung der Ökonomie behindert hat“, so Murillo.

In einigen Bereichen sind die Auswirkungen bereits konkret messbar. Wie das Nachrichtenportal „Cubadebate“ berichtet, fiel der Stromverbrauch in Havanna mit dem Anstieg der Preise im Januar um 18 Prozent niedriger aus als erwartet. Als Reaktion auf das neue Lohn-Preisgefüge haben sich in den ersten Wochen des Jahres über 80.000 Personen bei den Arbeitsämtern gemeldet, rund die Hälfte von ihnen konnte vermittelt werden. Ein Ziel der Reform war es, die Anreize zur Aufnahme einer Arbeit zu steigern und das „sozialistische Leistungsprinzip“ umzusetzen, nach dem „mit der Größe des Beitrags und der Arbeitseffizienz auch die Entlohnung steigt“, erklärte Murillo. Viele Staatsbetriebe dürften aufgrund der neuen Kostenstruktur jedoch zunächst kein neues Personal mehr einstellen.

Mit der Währungsreform hat sich der Medianlohn auf rund 3.800 Pesos (rund 130 Euro) mehr als vervierfacht. Es wird damit gerechnet, dass mindestens jedes vierte Staatsunternehmen dieses Jahr in finanzielle Schieflage gerät, weshalb entsprechende Überbrückungskredite beantragt werden können. Eines der ersten Beispiele dafür ist der bekannte staatliche Konservenproduzent „Ceballos“, der laut der Lokalzeitung „Invasor“ inzwischen mit zu hohen Kosten zu kämpfen hat, weshalb die Produktion ins Stocken geriet. Seit Januar schreibt das Unternehmen rote Zahlen.

Um die Beschäftigungsmöglichkeiten auszuweiten, soll die im letzten Sommer angekündigte Öffnung des Privatsektors bis zum Ende des Monats umgesetzt werden. Statt der bisher erlaubten 127 Berufe kommen dann sämtliche der 2.110 Tätigkeiten des kubanischen Berufsindexes für Geschäftsgründungen in Frage. Lediglich 124 werden ganz oder teilweise ausgenommen sein. Die inzwischen veröffentlichte Negativliste umfasst vor allem Berufe in den traditionell staatlichen Feldern wie Bildung, Gesundheit, Medien, Militär, Großhandel sowie Wasser- und Energiewirtschaft. Kaum bzw. keine Einschränkungen wird es in den Bereichen Landwirtschaft, Baugewerbe, herstellende Industrie und Informatik geben.

Wie Murillo kritisierte, mangele es staatlichen Kadern teilweise an adäquater Vorbereitung. In anderen Fällen musste in den vergangenen Wochen nachjustiert werden, um die Rentabilität von Betrieben zu gewährleisten oder die Kaufkraft der Bevölkerung zu schützen. Nach Kritik aus der Bevölkerung wurden beispielsweise im Gesundheitswesen einige Medikamentenpreise, darunter für Antibiotika, wieder gesenkt. Murillo versprach, dass die Regierung weiterhin sämtliche Rückmeldungen auswerten werde. Zudem solle die Identifizierung von vulnerablen Gruppen, welche Anspruch auf die neue Sozialhilfe haben, in Zukunft besser und systematischer erfolgen.

Die Versorgungslage auf der Insel ist weiter angespannt. Trotz geltender Preisobergrenzen haben staatliche wie private Händler ihre Preise teils darüber hinausgehend erhöht. Eine Dose Bier kostet in der Hauptstadt beispielsweise vielerorts inzwischen 70 statt der erlaubten 50 Pesos, während einige Produkte nur über den Schwarzmarkt erhältlich sind. Das Angebot auf den Märkten ist dünn und vor den wenigen Dollarläden bilden sich häufig lange Schlangen. Euro und US-Dollar können für den offiziellen Wechselkurs nur in kleinen Mengen und ausschließlich vor Auslandsreisen eingetauscht werden. Der Straßenkurs des Pesos zum US-Dollar hatte sich zuletzt auf etwa 50:1 eingependelt.

Kubas Wirtschaft musste bedingt durch den Einbruch im Tourismus im vergangenen Jahr die Importe massiv reduzieren und leidet weiterhin unter akutem Devisenmangel. Nach einer Rezession von elf Prozent 2020 rechnet die Regierung für dieses Jahr mit einer Erholung. „Die Pandemie wird vorübergehen“, so Murillo, der betonte, dass die Umsetzung der Währungsreform mittelfristig bei der Aktualisierung des Wirtschaftsmodells maßgeblich helfen werde. (A21)

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15 Gedanken zu “Erste Zwischenbilanz zur Währungsreform

  1. Solange bei einem Mindestlohn von 2.100 Pesos ein Kilo Tomaten rund 5 Dollar oder umgerechnet 250 CUO bei einem Straßenkurs von 50 CUP kostet, kann man die Währungsreporm als gescheitert betrachten. Der Preis stammt von einem cubansichen Online-Supermarkt. Ein lb Tomaten wird für 2,25 USD verkauft. Horror pur!

  2. Für Ausländer, die noch CUC in Kuba haben, sollte die Umtauschfrist wesentlich verlängert werden, da derzeit und wohl auch noch längere Zeit ein Besuch Kubas nicht infrage kommt.

      1. @Olaf: Cuba liegt ja nicht eben um die Ecke. Und auch wenn es uns um Lichtjahre besser geht, als den Cubanern, hat nicht jeder das Geld, um dort jedes Jahr Urlaub zu machen. Flüge werden überdies längere Zeit rar bleiben. Überdies sind es sicherlich keine Millionen von dem Spielgeld, die im Auslang „lagern“. Doppelt traurig daher, dass sich die Herren in Havanna jeden Centavo in die Tasche schieben müssen. Tatsache ist, dass Cubanern das Guthaben aus dem Peso-Umtausch erst einmal eingefroren wird. Viele werde ihre Ersparnisse zunächst einmal eine lange Zeit nicht zu Gesicht, geschweige in die Hände bekommen. Allein diese Praktik ist schon verbrecherisch!

      2. Weil selbst die besten Strandhotels, bei sehr hohen Preisen, nur miserables Essen und keine frischen Fruchtsäfte den Gästen zumuten und die Wucherpreise der Hotels in Havanna dazu geführt haben, daß nur noch private Apartments infrage kommen….bei geschlossenen Restaurants und Riesenschlangen vor den Supermärkten, die eh fast nicht anbieten können (keine Säfte, keine Milch, keinen Joghurt,, keinen Kaffee, keine Sahne, keinen Käse, keine Marmelade, keine Coca oder Pepsicola, keinen Sprudel, etc) und in den Frischemärkten gibts auch fast nichts mehr…keine Orangen, keine Limonen, etc…derzeit kann ich in Havanna leider nicht überleben..meine besten (deutschen) Freunde, die in Havanna leben, sind gerade nach Mexiko geflüchtet…im Übrigen führt der CUP gerade zu einer Rieseninflation….zum Einkaufen braucht man einen Trolley voll mit diesen wertlosen Billigscheinen…

        1. ORIGINAL ANSWER FROM LADY IN HAVANNA] Habanaismary20shop: Havana is very bad
          [22.2., 22:38] Habanaismary20shop: the country’s situation is critical. They are putting everything in stores where you can only buy with dollars and here in Cuba there is no tourism that brings in that currency
          [22.2., 22:40] Habanaismary20shop: there is nothing in the stores … there is an incredible shortage in the entire country ..0 tourism … the cases are increasing every day and the number of deaths from covid are between 3-5 people per day. ..it’s pretty little compared to the world but it’s a shame all the same
          [22.2., 22:40] Habanaismary20shop: I am with my stomach crisis. … due to the poor diet that exists and also due to the lack of medicines
          [22.2., 22:41] Habanaismary20shop: I mean … in general all bad right now in this country. ..

  3. Zuerst einmal muss man bei staatlichen Aussagen „vorsichtig“ sein, mit anderen Worten, es ist keinerlei Verlass auf den Wahrheitsgehalt, oder drastisch gesagt: die Lügen bzw die Schönfärberei überwiegen. Was ich so mitkriege: Das Volk ist auf Arbeitssuche, auf Essenssuche, auf Geldsuche und total gefrustet. Für ältere Menschen reicht die Rente nicht um die nötigen Lebensmittel zu kaufen. Die Polizei ist allgegenwärtig und gnadenlos, die Regierung höchst nervös. Die Preise sind astronomisch hoch, es werden Millionen von Stunden durch Herumstehen in Schlangen vor den Lebensmittelläden vergeudet, was könnte man damit an Werten schöpfen !!
    Die neuen Bedingungen für private Beschäftigungen geben Anlass zur Hoffnung, aber es dauert sicher sehr lange, bis sich Erfolge für die Versorgung zeigen, außerdem kann kein neuer kleiner „Unternehmer“ benötigte Materialien etc. im Ausland bestellen. Die Entwertung des Pesos hat begonnen und wird sich fortsetzen.
    „Es wurden beispielsweise im Gesundheitswesen einige Medikamentenpreise, darunter für Antibiotika, wieder gesenkt“. Das klingt zwar toll und mag auch wahr sein, aber vor ein paar Tagen habe ich nicht nur aus Havanna gehört, dass es nicht einmal eine Kopfwehtablette zu kaufen gibt. Man kann nur hoffen, dass durch Wiederaufleben des Tourismus neue Devisen in die Staatskassen gelangen und davon auch etwas fürs Volk übrig bleibt.
    Vielleicht fällt dann ja für jeden neu ankommenden Touri eine Ampulle der angekündigten hundert Millionen Impfdosen „Made in Cuba“ ab…. wobei wir wieder beim ersten Satz meines Kommentares wären.

    1. Ich gebe Cumey recht. Im Prinzip ist die Währungsreform eine Bankrotterkärung und eine riesengroße Lüge, Es ist kein Geld mehr für Subentionen da. Das Volk trägt die ganze Last des Versagens. Was ich täglich höre, klingt nach einer einzige Katastrophe und einer täglichen Jagd um Nahrungsmitteln. Die Preise der Lebensmittel, die man aus dem Ausland in Online-Supermärkten kaufen kann, sind astronomisch, und es ist nicht einmal sicher ob und wann diese Waren überhaupt zugestellt werden. Meine Erfahrungen damit sind äußerst negativ. Meine Freunde warten schon sehr lange auf Lieferungen, die ich längst bezahlt habe. Ich verstehe nicht, wie die Regierung solche positiven Behauptungen aufstellen kann, wo doch das Gegenteil an jedder Ecke öffentlich sichtbar ist? Halten die Herren in Havanna das Ausland wirklich für so blöd, diese märchenhaften Lügen zu schlucken? Daran können diese Leute doch unmöglich selbst glauben. Ich gebe dem cubanischen Staat – in dieser Form – nicht mehr viel Zeit. Der Cubaner ist zu Geduld und Dulden erzogen. Aber irgendwann wird es reichen und die Leute gehen auf die Straße. Ich höre, dass es rumort und grummelt wie in einem Vulkan. Ein Wunder ist das nicht! Der Mindestlohn ist nach dem „Straßendollar“ von 50 Pesoos gerade mal 42 Dollar wert und reicht manchmal nicht für die Stromrechnung. Ist dies das Ergebnis einer – ach so hoffnungsvollen Revolution? Dann kann sich das Volk bei Fidel & Co bedanken!

  4. Alles was geschrieben wurde ist fast richtig! Allerdings ist die Umstellung nicht so einfach. Es sind die kleinen Dinge die man zunächst ändern müsste: Mein Vorschlag wäre die Schlangen vor den Geschäften beseitigen, indem man alle Leute in das Geschäft hinein lässt. Notfalls muss man die Waren auf andere geschlossene Geschäfte verteilen! Das funktioniert in Europa von Spanien bis Deutschland.
    Der 2. wichtige Punkt ist. Es muss möglich sein auf dem Luftweg Waren nach Havanna oder in andere Städte zu bringen. Jeder aus Kuba muss Waren im Ausland bestellen können. Diese Waren müssen durch das Militär oder die Post in die einzelnen Städte transportiert werden.
    Der 3. und wichtigste Punkt sind die Autos. Die Autos sind der Schlüssel für den Erfolg. Es muss möglich sein ein Autos, Maschinen oder andere Geräte im Ausland zu kaufen. Die Einfuhrsteuer kann 20% betragen. Ich denke Kuba wird damit ca 20 Milionen Dollar pro Jahr mehr einnehmen. Die Folgekosten an Steuereinnahmen, durch den Straßenbau werden sich ebenfalls auf 12 Millionen Dollar belaufen.
    Mit diesem Schritt würde man Kuba auf die Erfolgsspur bringen und eine neue Revulution vorbereiten. Die Revulution der Erneuerung!
    Bitte mal darüber nachdenken!

    1. @Wolfgang Becker:
      Das Land könnte jederzeit in Europa und Kanada einkaufen. Die spanisch geführten Hotelkonzerne zum Beispiels lassen alles aus Europa bringen. Doch es fehlt das Geld. Doch um das Geld zu bekommen, fehlt jegliche wirtschaftliche Basis. Cuba kann nicht einmal einen Teil der benötigten Ararprodukte produzieren, geschweige andere Waren. Rund 95% müssen importiert werden. Mit Rum und Zigarren kann man kein Land ernähren. Wo bleibt sozialistische, aber steinreiche Bruder China? Russland hat Cuba wenigstens eine bachtliche Menge an Auslandsschulden erlassen. Die europäischen Kredite werden schon lange nicht mehr bedient. Und deshalb gibt es auch nur Waren gegen Cash! Jeder in Cuba umgesetzte Dollar fließt in die Nahrungsbeschaffung, und wenn man übrigbleibt …Die Familie Castro leidet keine Not und steht nicht stundenlang Schlange … Man hat nach der Revolution nur die Führer ausgetauscht; die Diaktatur ist geblieben.

      Dieses Posting vertieft die utopischen Träume der Regierung. 12 Millionen Doller Steuer? Wovon denn, wenn es nicht einmal für ein paar Hähnchenschenkel, ein paar Pfund Bohnen, ein paar Tomaten oder für ein Joghurt reicht? Und Autos kaufen? Wovon denn? Von 42 Dollar Mindestlohn oder fast wertlosen 2.100 cubanischen Pesos? Selbst wenn jemand 4.000 verdient, langt es hinten und vorn nicht für ein würdiges Dasein. Selbstständigkeit? Gut und schön, wenn beispielsweise der Pizzabäcker nicht hat zum Draufegen auf seine Pizza, weil er die Zutaten entweder nicht bekommt oder sie unerschwinglich teuer sind? Ich kenne zwei Existenzen hautnah, die genau an diesen Problemen gescheitert sind. Autowerkstatt? Womit denn, wenn es keine Teile gibt? Friseur? Wenn ein lumpiger Föhn oder Lockenstab ein Vermögen kosten? Die Liste der beruflichen Unmöglichkeiten ist lang.

      Es ist nicht verboten, von einem erfolgsreichen sozialistischen Cuba zu träumen. Es wäre neben China auch tatsächlich der erste Staat auf der Welt, bei dem das funktionieren würde. China aber muss man als reinste Wirtschaftsdiktarur ausklammern.

      Daher muss man die Dinge nüchtern und vor allem ehrlich betrachten und sich von den Träumen verabschieden. Ich bin sicher, die Welt würde Cuba die Schulden erlassen – unter einer frei und demokratische gewählten Regierung. Dabei kann der Sozialismus ja durchaus eine Rolle spielen, denn das ist nicht zu verdammen. Unter einer Parteidiktatur wird es nichts. Und dann gine es mit Cuba aufwärts, die die Hilfe der Welt sicher, was das cubanische Volk auch ehrlich verdient hätte.

    2. Schlangen beseitigen durch Hereinlassen aller ?? In Zeiten von Corona unmöglich, es würde die Fallzahlen explodieren lassen.
      Waren aus dem Ausland auf dem Luftweg ? Ich denke, dass die Transportkosten zu hoch wären. Es würde ja schon reichen, wenn man grundsätzlich alles privat aus dem Ausland bestellen könnte.
      Autos Schlüssel zum Erfolg ? Das bezweifle ich. Denken Sie an die Treibstoffversorgung! Andere Maschinen und Geräte wären da sicher notwendiger, da die gesamte technische Infrastruktur auf Steinzeit-Entwicklungsland-Niveau ist.
      Und das Denken der Regierung ist immer noch auf Altkommunismus: die Reaktion auf das Lied „Patria y Vida“ zeigt das mehr als deutlich.
      Ich bin beim Thema „Revolution der Erneuerung“ eher pessimistisch….leider

  5. Hallo in die Runde, ich bin doch schon sehr erstaunt wie groß die Gemeinde der Kubafreunde hier vertreten ist, und wie realistisch doch die meisten Meinungen sind, find ich echt toll. Aber ich frage mich auch woher und warum die Politischen Kräfte in Cuba soviel Macht haben, sämtliches unvermögen an die Bevölkerung weiterzugeben. Liegt es villeicht doch am Volk selber, mit Ihrer zahlreichen Parteitreue? Sicherlich steht vielen auch die Zukunftsangst ins Gesicht geschrieben sobald es es um Jobverlust wegen eines Facebooksinserates gibt, geschweige den seiner Meinung auch noch öffentlich kund zu tun. Diese Angst vor Sanktionen ist ganz bestimmt vorhanden- aber genau das ist in meinen Augen auch der Hemschuh. Einen wirtschaftlichen Aufschwung wird es nicht geben, und das liegt weder am Tourismus, der momentan erlaubt, aber mit Füßen getreten wird, noch and Trumps Blockaden und erst recht nicht an Corona. Citybusse waren dort schon immer überfüllt,, Bahnstrecken und Züge marode, Landwirtschaft vernachlässigt.
    Solange koruption auf der Insel bis in die kleinsten Winkel herrscht und jeder nur die Hand aufhält statt zuzupacken, ist dem Land auch nicht zu helfen. Es müssen Economen statt Militärs an die Macht und das ziehmlich schnell. Die Währungsreform ist ein Witz, Den Cuc abschaffen und Waren in Dollar verkaufen, das soll ein Erfolg sein? was hat sich diesbezüglich verändert? die Neureichen CuC Inhabenr wurden entwertet. und Not und Elend allerorts verbreitet. Warensendungen zur selbsthilfe mit „Empfangszöllen“ belegt, ein 10 kg Packet zur Privaten Hilfe kostet nun nach Öffung und Herausnahme von Artikeln nun 9600 Pesos „Empfangsgeld“ Wer also seinem Volk noch die letzten Hilfen verwert und denk das es der Wirtschaft gut tut, steht nicht mehr in der Realität des Möglichen, sondern träumt sich was in die Tasche. Kuba geht vor die Hunde und alle feiern mit, die Welt schaut zu. Die Zustände sind schon schlim allerorts, aber anhand der Mentalität gehts weiter so. Es ist sich eben dort wie überall nur selbst der Nähste.

    1. Ich – alibaba meine das Cubanische Volk muss sich die Dollar die Castro und seinesgleichen auf Ausländischen Banken haben zurück holen. Das sind zusammen etliche Milliarden.Es gilt immer noch was Helmut Kohl gesagt hat: Kommunisten sind genauso schlimm wie Faschisten, sie haben nur einen roten Mantel an.Ich hoffe nur, das Cubanische Volk wacht irgendwann auf. Mann hat das in der ehemaligen DDR gesehen, wenn das Volk die Schnauze voll hat gehen sie auf die Straße. Irgendwann fallen die Kommunisten auf Cuba auf die Schnauze. In der Vergangenheit war das immer wenn der Hunger nach Freiheit immer größer wurde.

  6. Ich sehe derzeit für Kuba keinerlei Zukunft………die Hilfe von Experten aus Vietnam und China kommt zu spät…die ökonomisch völlig unausgebildeten Regierungsvertreter und Beamten Kubas haben mit den Maßnahmen der letzten 18 Monate bereits alles gründlich ruiniert…Niemand in der Welt , außer dem mit kubanischen Experten gründlich ruinierten Venezuela, vertraut Kuba…niemand will mit Kuba Geschäfte machen…und das hat wenig mit Trump zu tun….es ist sehr traurig…keinerlei ökonomischer Sachverstand…nur eine Ideologie aus dem 19. Jahrhundert.

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