4. September 2026

UN arbeiten an Treibstoff-Nothilfeplan für Kuba

Laut einem Bericht des spanischen Mediums Democrata führen die Vereinten Nationen derzeit Gespräche mit mehreren Ländern, um Kuba mit Treibstoff zu versorgen.

UN-Generalsekretär António Guterres bestätigte gegenüber dem Medium am Dienstag, dass die Vereinten Nationen mit mehreren interessierten Ländern in Kontakt stehen, um Kuba angesichts der anhaltenden Stromausfälle zu unterstützen. Sein stellvertretender Sprecher Farhan Haq erklärte auf einer Pressekonferenz, man führe Gespräche, „um aus humanitären Gründen sicherzustellen, dass Kuba den Treibstoff hat, den es für seine humanitären Bedürfnisse braucht.“

Auf die Frage, ob bereits positive Rückmeldungen aus den angesprochenen Ländern vorliegen, verwies Haq lediglich auf die „ernste Sorge“ der Vereinten Nationen über den „schwerwiegenden Treibstoffmangel“ auf der Insel. „In den vergangenen Monaten haben wir begrenzte Fortschritte bei der Beschaffung von Treibstoff erzielt und arbeiten weiter daran“, so Haq.

Die Trump-Administration hatte Anfang des Jahres ihre Blockade gegen Kuba massiv verschärft. Mit der Entführung von Venezuelas Präsident Maduro wurden Treibstofflieferungen aus Caracas unterbrochen, am 29. Januar drohte Trump sämtlichen Drittstaaten mit Strafzöllen, die Öl auf die Insel liefern. Schiffe, die Kuba auf dem Weltmarkt anforderte, wurden von der US-Küstenwache abgefangen und in andere karibische Länder umgeleitet.

Washington begründet die Sanktionen mit einer angeblichen Bedrohung für die nationale Sicherheit, die von Kuba ausgehe. Gleichzeitig erklärte Trump, er wolle die Insel „übernehmen“. Die Vereinten Nationen haben die Energieblockade als Form kollektiver Bestrafung verurteilt.

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Ein Kommentar zu „UN arbeiten an Treibstoff-Nothilfeplan für Kuba

  1. Es wäre sinnvoller Kuba modulare Hydrotreater in Containern mit 5000 bpd zu liefern. Damit können sie ihr schweres Rohöl auf niedrigere Werte entschwefen und in eigenen Raffinerien zu Benzin, Diesel, Kerosin.. verarbeiten. Dazu auch eine kleine Claus-Anlage um reinen Schwefel für die Nickelindustrie zu gewinnen. Die Kosten insg. dürften unter 20 Mio $ liegen. Container kann man auf üblichen Containerschiffen und auf Kuba mit üblichen LKW transportieren, also ohne viel Aufwand. Damit hätte Kuba immerhin schon mal einen Mindestmenge an Diesel für die Landwirtschaft, und das autark.

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