1.500 Teilnehmer nehmen an der Internationalen Konferenz „Fidel: Vermächtnis und Zukunft“ teil, die vom 10. bis zum 12. August in Havanna stattfindet. Zum Beginn der Veranstaltung wurde ein Video mit Etappen aus dem Leben des 2016 verstorbenen Revolutionsführers Fidel Castro Ruz gezeigt, das immer wieder vom Beifall der Zuschauer unterbrochen wurde.
René González Barrios vom Centro de Estudios Fidel Castro ging zu Beginn der Konferenz auf den „Völkermord am palästinensischen Volk“ und den von „Israel und den USA geführten Krieg gegen den Iran“ sowie die Blockade gegen Kuba ein. Trotz der schwierigen Lage in Kuba seien 1.500 Delegierte aus 63 Ländern nach Havanna gereist, erklärte González. Miguel Díaz-Canel, Staatspräsident und Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kubas, erklärte zu Beginn seiner Ansprache, es sei „ein Akt des Mutes und der Solidarität“, in diesen Zeiten „des ökonomischen Krieges“ nach Kuba zu kommen…
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Für die Forschung relevant: Ebenfalls auf der Konferenz wurde eine 23-bändige Ausgabe ausgewählter Werke (Obras Escogidas) Fidel Castros vorgestellt, die zusammen mit dem vietnamesischen Staatsverlag „Wahrheit“ (Sự Thật) herausgegeben wird. Sie umfasst 690 Dokumente auf rund 16.000 Seiten. Die PDFs sind hier zum Download verfügbar.

