233 Corona-Fälle auf Kuba, USA blockieren Hilfslieferungen

Corona-Fälle in Kuba mit Stand zum 01.04.2020 (Quelle: Proyecto Inventario)

Wie kubanische Medien berichten, haben die Vereinigten Staaten eine chinesische Hilfslieferung mit medizinischem Material zur Bekämpfung des neuartigen Corona-Virus nach Kuba verhindert. Die nordamerikanische Transportfirma sei „in letzter Minute“ von dem Vertrag zurückgetreten, berichtet der kubanische Botschafter in Beijing, Carlos Miguel Pereira. Auf Kuba ist die Anzahl der Infizierten indes auf 233 Personen angestiegen, sechs Personen starben an den Folgen der Covid-19 Erkrankung.

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Neuer Fernsehsender und mehr Farbe für Kubas Zeitungen

Ungewohnter Anblick: seit gestern werden in einigen Provinzen auf Kuba alle Zeitungen in Farbe ausgeliefert (Quelle: Facebook)

Am Montag hat Kubas Fernsehen damit begonnen, den russischen Sender „RT“ in das Kanalnetz des Digitalfernsehens einzuspeisen. Dieser ist nach „Telesur“ jetzt der zweite ausländische Fernsehsender, der regulär in Kuba empfangen werden kann. Als weitere Neuerung kündigte die „Granma“ an, dass die Tageszeitungen des Landes schrittweise auf Vierfarbdruck umstellen werden. Den Anfang machten vier Provinzen in Zentralkuba, wo seit gestern alle Zeitungen in Farbe erscheinen.

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Nach Irrfahrt in der Karibik: Kuba lässt Corona-Schiff anlegen und evakuieren

Die MS Braemar, hier in Norwegen, darf nach dem Ausbruch des neuartigen Corona-Virus den Hafen von Havanna, Kuba, anlaufen (Quelle: Commons)

Die kubanische Regierung hat einem norwegisch-britischen Kreuzfahrtschiff die Erlaubnis erteilt, den Hafen von Havanna anzulaufen, um die Passagiere nach Ausbruch des neuartigen Corona-Virus an Bord zu evakuieren. Der sozialistische Inselstaat kam damit einer Bitte der britischen Regierung nach, nachdem dem Schiff in der Karibik das Anlaufen näherer Häfen untersagt worden war. Zugleich trafen Hilfsgruppen kubanischer Ärzte in Venezuela ein, um eine Ausbreitung des 2019-nCo-Virus und der Atemwegserkrankung Covid-19 zu verhindern.

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Italien bittet Kuba und Venezuela um medizinische Hilfe wegen Coronavirus

Pflegepersonal im IPK in Havanna, Kuba: Bald auch in Italien im Einsatz? (Quelle: Cubadebate)

Der Gesundheitsminister der norditalienischen Region Lombardei, Giulio Gallera, hat im Zuge der aktuellen Coronavirus-Pandemie angekündigt, medizinisches Personal aus Kuba und Venezuela in die Region holen zu wollen. Das erklärte der Politiker der rechtskonservativen Partei Forza Italia am Samstag. Neben den beiden lateinamerikanischen Staaten erwähnte Gallera auch die Volksrepublik China. Der Minister erklärte, dass dem medizinischen Fachpersonal Unterkünfte bereitgestellt werden sollen, und ergänzte, man brauche „die Fähigkeiten von jedem“. Zu den genauen Modalitäten, wie das Personal aus Kuba und Venezuela nach Norditalien kommen soll, nannte Gallera keine Details.

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Analyse: Kuba will sich mit Reformen aus der Krise kämpfen

Leere Supermarktregale vergangene Woche in Playa, Havanna (Quelle: M.W.)

Kubas Wirtschaft ist weiterhin im Krisenmodus. Im Februar kam es auf der Insel wieder zu Engpässen bei der Treibstoffversorgung, auch die Supermarktregale sind vielerorts wie leergefegt. Neue US-Sanktionen hatten im September 2019 eine Energiekrise ausgelöst, von der sich das Land bis heute nicht erholt hat. Präsident Díaz-Canel will jetzt mit umfangreichen Reformen gegensteuern, welche die zentrale Planwirtschaft „vom Kopf auf die Füße“ stellen sollen.

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Russland und Kuba vereinbaren neue gemeinsame Projekte

Staatsbesuch von Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel (links) im Kreml, Oktober 2018 (Quelle: Granma)

Die Russische Föderation und das sozialistische Kuba haben neue bilaterale Investitionen im Wert von rund einer Milliarde Euro vereinbart. Auch ein Besuch von Russlands Präsident Wladimir Putin steht bevor.

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Kuba bereitet sich auf Abbruch der Beziehungen mit den USA vor

Kubas Top-Diplomat für die Vereinigten Staaten, Carlos Fernández de Cossío, gab der Nachrichtenagentur AFP jüngst ein seltenes Interview (Quelle: Prensa Latina)

Kuba bereit sich auf einen möglichen Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten vor. Wie Havannas Top-Diplomat für US-Angelegenheiten, Carlos Fernández de Cossío, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte, sei man „vorbereitet und bereit“ für die Schließung der Botschaften, jedoch wünsche man sich in Kuba „eine solche Möglichkeit“ nicht.

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