Russische Firma erschließt neues Erdölbohrloch in Kuba

Russlands Premier Dimitri Medwedew (Mitte links) im Oktober 2019 auf Kuba (Quelle: Twitter)

Wie die kubanische Nachrichtenagentur „Prensa Latina“ berichtet, hat die russische Firma Zarubezhneft erfolgreich eine neue Bohrstelle in den Ölfeldern von Boca de Jaruca in Kubas Provinz Mayabeque erschlossen. Die Bohrung sei mittels horizontaler Fördertechnik bewerkstelligt worden und liefere 52 Tonnen Schweröl pro Tag, so der Bericht.

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Kuba testet eigenen Impfstoff gegen Covid-19 und verstärkt Kooperation mit China

„Soberana“ (Souverän) ist der Name des in Kuba entwickelten Imfpstoffes gegen Covid-10, der jetzt klinisch getestet wird (Quelle: Cubadebate)

Havanna. In Kuba hat am gestrigen Montag die klinische Studie eines eigenen Covid-19-Impfstoffs begonnen. Bei einer Zusammenkunft von Präsident Miguel Díaz-Canel mit Wissenschaftlern und Experten im Palast der Revolution wurden die Testphasen offiziell vorgestellt. Der Generaldirektor des auf Impfstoffe spezialisierten Institutes Finlay, Dr. Vicente Vérez Bencomo, gab bekannt, dass der kubanische Impfstoffkandidat „Soberana 01“ von der staatlichen Kontrollbehörde für Arzneimittel, medizinische Ausrüstung und Geräte (CECMED) die Zulassung für klinische Studien erhalten hat.

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VIP-Aufruf für ein Ende der Kuba-Blockade der USA

Trump und die Blockade: Karikatur aus Kuba (Quelle: Cubahora)

Mehrere deutsche Kulturschaffende, die in Kuba leben und arbeiten, sowie rund 60 Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft haben die Bundesregierung aufgefordert, konkrete Schritte gegen die US-Kuba-Blockade zu unternehmen. Eine entsprechende Resolution, die amerika21 exklusiv vorliegt, soll am heutigen Dienstag auf der Onlineplattform change.org erscheinen. Unterzeichnet wurde der Text unter anderem von dem Regisseur Fatih Akin, dem Dirigenten Wolfgang Bozic, dem Linguisten Noam Chomsky, der ehemaligen Justizministerin Herta Däubler-Gmelin sowie den Musikern Jan Delay und Konstantin Wecker.

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Link zur Petition: Change.org

USA erweitern Sanktionen und blockieren Geldsendungen nach Kuba

Neue Sanktionen gegen Kuba treffen jetzt auch Geldsendungen über Western Union (Quelle: Commons)

Die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionsliste gegen kubanische Unternehmen erweitert. Dies geht aus einem Pressestatement von US-Außenminister Mike Pompeo hervor. Betroffen ist jetzt auch der Finanzdienstleister FINCIMEX, welcher Auslandsüberweisungen abwickelt. Geldsendungen mit Western Union aus den USA sollen damit seit dem 12. Juni nicht mehr möglich sein. Bereits seit Februar waren schon keine Sendungen mehr aus anderen Ländern mit dem Dienstleister möglich. Darüber hinaus wurden nun sechs weitere kubanische Unternehmen in die Liste aufgenommen.

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Kuba verurteilt Aufnahme in US-Terrorliste

US-Botschaft in Havanna (Quelle: Commons)

Kubas Außenministerium (MINREX) hat am Montag die Aufnahme in eine Liste von Ländern scharf kritisiert, die nach Ansicht der US-Regierung bei der Bekämpfung des Terrorismus „nicht vollständig“ mit Washington kooperieren. Die US-Regierung hatte diesen Schritt am 13. Mai angekündigt und prüft derzeit, das Land in einem weiteren Schritt wieder als „globalen Förderer des Terrorismus“ einzustufen.

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233 Corona-Fälle auf Kuba, USA blockieren Hilfslieferungen

Corona-Fälle in Kuba mit Stand zum 01.04.2020 (Quelle: Proyecto Inventario)

Wie kubanische Medien berichten, haben die Vereinigten Staaten eine chinesische Hilfslieferung mit medizinischem Material zur Bekämpfung des neuartigen Corona-Virus nach Kuba verhindert. Die nordamerikanische Transportfirma sei „in letzter Minute“ von dem Vertrag zurückgetreten, berichtet der kubanische Botschafter in Beijing, Carlos Miguel Pereira. Auf Kuba ist die Anzahl der Infizierten indes auf 233 Personen angestiegen, sechs Personen starben an den Folgen der Covid-19 Erkrankung.

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Neuer Fernsehsender und mehr Farbe für Kubas Zeitungen

Ungewohnter Anblick: seit gestern werden in einigen Provinzen auf Kuba alle Zeitungen in Farbe ausgeliefert (Quelle: Facebook)

Am Montag hat Kubas Fernsehen damit begonnen, den russischen Sender „RT“ in das Kanalnetz des Digitalfernsehens einzuspeisen. Dieser ist nach „Telesur“ jetzt der zweite ausländische Fernsehsender, der regulär in Kuba empfangen werden kann. Als weitere Neuerung kündigte die „Granma“ an, dass die Tageszeitungen des Landes schrittweise auf Vierfarbdruck umstellen werden. Den Anfang machten vier Provinzen in Zentralkuba, wo seit gestern alle Zeitungen in Farbe erscheinen.

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Nach Irrfahrt in der Karibik: Kuba lässt Corona-Schiff anlegen und evakuieren

Die MS Braemar, hier in Norwegen, darf nach dem Ausbruch des neuartigen Corona-Virus den Hafen von Havanna, Kuba, anlaufen (Quelle: Commons)

Die kubanische Regierung hat einem norwegisch-britischen Kreuzfahrtschiff die Erlaubnis erteilt, den Hafen von Havanna anzulaufen, um die Passagiere nach Ausbruch des neuartigen Corona-Virus an Bord zu evakuieren. Der sozialistische Inselstaat kam damit einer Bitte der britischen Regierung nach, nachdem dem Schiff in der Karibik das Anlaufen näherer Häfen untersagt worden war. Zugleich trafen Hilfsgruppen kubanischer Ärzte in Venezuela ein, um eine Ausbreitung des 2019-nCo-Virus und der Atemwegserkrankung Covid-19 zu verhindern.

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Italien bittet Kuba und Venezuela um medizinische Hilfe wegen Coronavirus

Pflegepersonal im IPK in Havanna, Kuba: Bald auch in Italien im Einsatz? (Quelle: Cubadebate)

Der Gesundheitsminister der norditalienischen Region Lombardei, Giulio Gallera, hat im Zuge der aktuellen Coronavirus-Pandemie angekündigt, medizinisches Personal aus Kuba und Venezuela in die Region holen zu wollen. Das erklärte der Politiker der rechtskonservativen Partei Forza Italia am Samstag. Neben den beiden lateinamerikanischen Staaten erwähnte Gallera auch die Volksrepublik China. Der Minister erklärte, dass dem medizinischen Fachpersonal Unterkünfte bereitgestellt werden sollen, und ergänzte, man brauche „die Fähigkeiten von jedem“. Zu den genauen Modalitäten, wie das Personal aus Kuba und Venezuela nach Norditalien kommen soll, nannte Gallera keine Details.

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Analyse: Kuba will sich mit Reformen aus der Krise kämpfen

Leere Supermarktregale vergangene Woche in Playa, Havanna (Quelle: M.W.)

Kubas Wirtschaft ist weiterhin im Krisenmodus. Im Februar kam es auf der Insel wieder zu Engpässen bei der Treibstoffversorgung, auch die Supermarktregale sind vielerorts wie leergefegt. Neue US-Sanktionen hatten im September 2019 eine Energiekrise ausgelöst, von der sich das Land bis heute nicht erholt hat. Präsident Díaz-Canel will jetzt mit umfangreichen Reformen gegensteuern, welche die zentrale Planwirtschaft „vom Kopf auf die Füße“ stellen sollen.

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