Murillo gibt weitere Details zur Währungsreform bekannt

Der mit der Umsetzung der Währungsreform betraute „Reformzar“ Marino Murillo erklärt den Prozess vor den Abgeordneten (Quelle: Granma)

In seiner Rede vor dem Parlament hat Kubas Chefreformer Marino Murillo vergangene Woche neue Details zur bevorstehenden Währungsreform bekannt gegeben. Viele Fragen seien aufgekommen, nachdem Mitte Oktober die wichtigsten Inhalte des Maßnahmenpakets in einer Sondersendung erstmals vorgestellt wurden, so Murillo. In seiner jüngsten Rede, die wiederholt um Fernsehen ausgestrahlt wurde, ging der Ökonom auch auf sensible Themen wie den Abbau von Subventionen ein. Weiterlesen

Regierung stellt Masterplan für Währungsreform vor

Mit der Währungsreform sollen Löhne und Preise in ein neues Verhältnis gesetzt werden, was für ein kohärenteres Funktionieren der Wirtschaft auf Kuba unerlässlich ist (Quelle: Cubadebate)

Kuba steht vor großen Veränderungen. Mit der kommenden Währungsreform soll das gesamte Lohn- und Preisgefüge auf der Insel neu zusammengesetzt werden, kündigte Präsident Miguel Díaz-Canel vergangenen Donnerstag an. Diese Woche schließlich erklärten der mit der Umsetzung des Projekts betraute „Chefreformer“ Marino Murillo und Wirtschaftsminister Alejandro Gil in mehreren Sondersendungen die wichtigsten Eckpunkte des Masterplans, mit dem der Neustart der Wirtschafts- und Sozialsysteme gelingen soll. Weiterlesen

Díaz-Canel kündigt Währungsreform und Öffnung des Tourismus an

Mehr Eigenverantwortung gefordert: Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte am Donnerstag weitreichende Änderungen bei der Corona-Politik des Landes an (Quelle: Cubadebate)

In einer Sondersendung zur Lage der Nation kündigte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel gestern eine Neuausrichtung der Corona-Strategie des Landes an. 13 der 16 Provinzen könnten schon bald wieder Touristen empfangen, am Montag treten hierzu die notwendigen Regelungen in Kraft. Ebenfalls nächste Woche sollen Details zur bevorstehenden Währungsreform bekannt gegeben werden, Personalschulungen in Behörden und Banken seien bereits in vollem Gange. Weiterlesen

Wirtschaftsreformen auf der Agenda: Kuba veröffentlicht neue Broschüre

„Kuba und seine wirtschaftliche und soziale Herausforderung“: Sonderheft zur neuen ökonomischen Strategie der kubanischen Regierung (Quelle: MEP)

Am Dienstag hat Kubas Ministerium für Wirtschaft und Planung (MEP) ein Sonderheft zur neuen Wirtschaftsstrategie des Landes veröffentlicht. Die 32-Seitige Broschüre gibt einen Überblick über sämtliche Schritte, die bis zum kommenden VIII. Parteitag der PCC im April 2021 umgesetzt werden sollen. Von kubanischen Medien wurde zuletzt vor allem das Thema der bevorstehenden Währungsreform zunehmend aufgegriffen, so dass inzwischen Havannas größte Bank Gerüchte über angebliche Details des Prozesses dementierte.

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Dollarläden eröffnen mit langen Schlangen

Kunden in einem der neuen Devisensupermärkte am Montag in Havanna (Quelle: Privat)

Am Montag haben auf Kuba 72 Geschäfte auf Verkäufe in ausländischen Devisenwährungen umgestellt. Wie kubanische Medien berichten, war der Andrang am Tag der Eröffnung groß. Vor vielen Läden bildeten sich lange Schlangen mit Wartezeiten von mehreren Stunden. Das am Eröffnungstag vorhandene Produktsortiment führte bei den Kunden zu gemischten Reaktionen, wie Berichten aus den Abendnachrichten vom Montag zu entnehmen war.

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Díaz-Canel kündigt neues Wirtschaftsmodell an

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte gestern weitreichende wirtschaftliche Veränderungen an (Quelle: Cubadebate)

Kubas Regierung hat neue Maßnahmen angekündigt, mit denen das Land den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie begegnen will. Ab Montag werden zunächst 72 Geschäfte Lebensmittel und Hygieneprodukte in Dollar verkaufen, gleichzeitig entfällt die 10-prozentige Steuer auf die Benutzung der US-Währung. Der Schritt ist Teil eines umfangreichen Reformpakets, welches Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel gestern auf einer Sondersitzung des Ministerrats vorstellte. So soll der nicht-staatliche Sektor auf der Insel weiter ausgebaut und professionalisiert werden. Privatunternehmen werden eine eigene Rechtsform erhalten und am Außenhandel teilnehmen. Damit sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die wirtschaftliche Verzahnung aller Eigentumsformen zu ermöglichen. Im abendlichen TV-Programm „runder Tisch“ (Mesa Redonda) gaben Regierungsvertreter weitere Details der Vorhaben bekannt.

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Kuba erlaubt Ausländern die Eröffnung von Konten

Künftig können auch Ausländer ohne festen Wohnsitz auf Kuba in US-Dollar shoppen (Quelle: Directoriocubano)

Vergangenen Oktober haben auf Kuba neue Läden eröffnet, in denen Konsumgüter gegen Fremdwährungen wie Euro und US-Dollar zu konkurrenzfähigen Preisen bezogen werden können. Jetzt wird diese Möglichkeit auch auf Ausländer ohne festen Wohnsitz auf der Insel ausgedehnt. Wie das Nachrichtenportal „Cubadebate“ berichtet, können diese ab sofort Konten auf Kuba eröffnen.

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Weitere Schritte zur Abschaffung des CUC in Kuba

Der konvertible Peso (CUC) wird auf Kuba schrittweise aus der Zirkulation gebracht (Quelle: Pixfuel)

Die kubanische Regierung hat jüngst weitere Schritte zur Vereinheitlichung der beiden Währungen des Landes unternommen. Wie das Ministerium für Binnenhandel in einem Kommuniqué bekanntgegeben hat, verliert der konvertible Peso (CUC) in staatlichen Gastronomieeinrichtungen seine Gültigkeit als Zahlungsmittel. Umfangreichere Reformen des Staatssektors sind geplant.

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Autos und Computer gegen Devisen: Kuba weitet Dollarisierung des Handels aus

Gestern wurden in der Informationssendung „Runder Tisch“ (span.: „Mesa Redonda“) neue Maßnahmen über den Verkauf in Fremdwährung angekündigt (Quelle: Cubadebate)

Kubas Regierung hat am Donnerstag neue Maßnahmen angekündigt, die den Verkauf nachgefragter Produkte in Fremdwährung ausweiten sollen. So wird es private PKW künftig nur noch gegen US-Dollar, Euro und andere Hartwährungen geben, gleichzeitig soll sich das Sortiment der neuen Läden stark verbessern. Mit der Teil-Dollarisierung des Einzelhandels versucht das Land dringend benötigte Devisen abzuschöpfen.

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Kuba bereitet Abschaffung des CUC vor

Der konvertible Peso (CUC) verliert auf Kuba immer mehr an Bedeutung (Quelle: Commons)

Nach dem Ein- und Ausfuhrverbot des konvertiblen Pesos (CUC) am 16. November unternimmt Kubas Regierung diese Woche weitere Schritte zur Vorbereitung der anstehenden Währungsreform. Wie die „Granma“ berichtet, haben zwei Supermärkte in Havanna damit begonnen, nur noch kubanische Pesos als Wechselgeld auszugeben.

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