Kuba öffnet Außenhandel für Privatsektor

Kubas Außenhandelsminister Rodrígo Malmierca kündigte gestern mehrere Reformen auf dem Bereich an (Quelle: Cubadebate)

Auf Kuba wurde gestern – mit Ausnahme von Havanna und der Provinz Matanzas – die erste Lockerungsphase der Corona-Maßnahmen eingeläutet. Am selben Tag kündigte die Regierung ein umfangreiches Reformpaket an, mit dem die Wirtschaft der Insel wieder in Gang gebracht werden soll. So soll der staatliche Außenhandel dezentralisiert und mehr Entscheidungskompetenz auf die Ebene der Unternehmen verlagert werden. Darüber hinaus werden Privatbetriebe erstmals Waren exportieren und mit ausländischen Investoren zusammenarbeiten können. „Cuba heute“ hat die Details…

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Kuba erlaubt Ausländern die Eröffnung von Konten

Künftig können auch Ausländer ohne festen Wohnsitz auf Kuba in US-Dollar shoppen (Quelle: Directoriocubano)

Vergangenen Oktober haben auf Kuba neue Läden eröffnet, in denen Konsumgüter gegen Fremdwährungen wie Euro und US-Dollar zu konkurrenzfähigen Preisen bezogen werden können. Jetzt wird diese Möglichkeit auch auf Ausländer ohne festen Wohnsitz auf der Insel ausgedehnt. Wie das Nachrichtenportal „Cubadebate“ berichtet, können diese ab sofort Konten auf Kuba eröffnen.

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Autos und Computer gegen Devisen: Kuba weitet Dollarisierung des Handels aus

Gestern wurden in der Informationssendung „Runder Tisch“ (span.: „Mesa Redonda“) neue Maßnahmen über den Verkauf in Fremdwährung angekündigt (Quelle: Cubadebate)

Kubas Regierung hat am Donnerstag neue Maßnahmen angekündigt, die den Verkauf nachgefragter Produkte in Fremdwährung ausweiten sollen. So wird es private PKW künftig nur noch gegen US-Dollar, Euro und andere Hartwährungen geben, gleichzeitig soll sich das Sortiment der neuen Läden stark verbessern. Mit der Teil-Dollarisierung des Einzelhandels versucht das Land dringend benötigte Devisen abzuschöpfen.

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Kuba muss Gasversorgung einschränken

Auf Kuba werden derzeit das zum kochen verwendete Flüssiggas knapp (Quelle: Cubadebate)

Wie staatliche Medien heute informierten, wird es demnächst Probleme bei der Versorgung mit Flüssiggas auf der Insel geben. In Folge der im November verhängten US-Sanktionen gegen den einzigen Lieferanten „Panamericana S.A“ hat sich dieser Ende des vergangenen Jahres aus dem Geschäft mit Kuba zurückgezogen.

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Regierung sendet positive Signale für das Investitionsklima in Kuba

Antonio Carricarte steht seit vergangener Woche der kubanischen Außenhandelskammer vor (Quelle: Telesur)

Wie lokale Medien berichten, hat Kubas Handelskammer vergangene Woche einen neuen Vorsitzenden bekommen. Zeitgleich ging das neue elektronische Verfahren zur Genehmigung von ausländischen Investitionen (ventanilla única) an den Start, welches die Genehmigungsverfahren für Geschäfte auf der Insel beschleunigen soll.

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Der beschwerliche Weg zurück in die Normalität

Das Fleischgeschäft von Carlos Tercero, einer der größten Lebensmittelmärkte des Landes vergangene Woche (Quelle: eigene Aufnahme)

Gut zwei Wochen nachdem die Energiekrise auf Kuba für beendet erklärt wurde, ist der Weg zurück in die Normalität für die Insel beschwerlich und graduell. Die akute Wirtschaftsflaute macht sich dieser Tage vor allem in Form von leeren Regalen und Knappheit bis zu den Grundnahrungsmitteln bemerkbar, während die USA ihre Sanktionen gegen das sozialistische Land fast im Wochentakt verschärfen.

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Regierung erlaubt Privatimporte in US-Dollar und Euro

Samsung-Geschäft in Havanna (Quelle: eigene Aufnahme, M.K.)

Kubas Regierung hat vergangene Woche neue Wirtschaftsmaßnahmen angekündigt, welche den Import von Haushaltsgeräten, Autoteilen und anderen Waren vereinfachen und günstiger machen sollen. 70 Geschäfte werden ab Ende Oktober Bestellungen entgegennehmen, mit denen diese Waren „zu wettbewerbsfähigen und in der Region üblichen Preisen“ gegen US-Dollar und Euro bezogen werden können.

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Neues Joint-Venture zum Export von „Ron Santiago de Cuba“ gegründet

Am Montag wurde in Havanna zwischen Vertretern des britischen Getränkeherstellers Diageo (links) und der staatlichen „Cuba Ron S.A.“ ein Joint-Venture gegründet (Quelle: Cubadebate)

Mit einem neuen Joint-Venture will Kubas in Zusammenarbeit mit dem britischen Getränkehersteller Diageo künftig die beliebte Rummarke „Santiago de Cuba“ weltweit exportieren. Ein entsprechender Vertrag wurde trotz der von US-Präsident Trump erneut verschärften Wirtschaftsblockade am Montag in Havannas „Hotel Nacional“ unterzeichnet.

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Was ändert sich alles auf Kuba? – Details der kommenden Reformen

Kubas Parlament brachte vergangenes Wochenende eine Reihe neuer Reformen auf den Weg (Quelle: Cubadebate)

Gut ein Jahr nach dem Amtsantritt des neuen Präsidenten werden auf Kuba „die großen Räder“ gedreht, um alte Probleme anzugehen und neue Strukturen zu schaffen. Mit dem Inkrafttreten der neuen Verfassung im April müssen zahlreiche Gesetze verändert werden, darunter auch das Wahlrecht. Gleichzeitig will Kubas Regierung mit einer Reihe von Reformen dem wirtschaftlichen Abwärtstrend entgegensteuern.. „Heute schließen wir einen intensiven und produktiven Arbeitszyklus ab“, kommentierte Miguel Díaz-Canel nach einer langen Sitzungswoche der Nationalversammlung in seiner Rede auf dem Abschlussplenum vergangenen Samstag.

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Kubanische Ärzte in Kenia entführt

Vergangenen Freitag wurden in Kenia die zwei kubanischen Ärzte Assel Herrera und Landy Rodríguez entführt (Quelle: Granma)

Havanna/Mandera. In Kenia sind vor wenigen Tagen zwei kubanische Ärzte auf dem Weg zu ihrer Arbeit entführt worden. Trotz polizeilichem Begleitschutz sind sie auf der Fahrt zum Mandera-County-Referral-Hospital gekidnappt und in einem Auto über die wenige Kilometer entfernte Grenze nach Somalia gebracht worden. Ein Polizist wurde dabei getötet. Das Auto, in dem die Männer entführt wurden, sowie der Fahrer wurden bereits gefunden. Der Fahrer, der den somalischen Entführern in Kenia half, wird zurzeit verhört. Laut Polizeisprecher Charles Owino könnten es ein Angriff der islamistischen Al-Shabaab-Miliz gewesen sein. Allerdings hat sich diese Gruppe auch Tage nach der Entführung nicht zu der Tat bekannt. Das ist kenianischen Medien zufolge eher untypisch für die Miliz […]

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