Corona-Update für Kuba (9): Lockdown in Havanna verlängert, neue Ausbrüche in Ciego de Ávila

Der ursprünglich bis zum 15. September geplante Lockdown in Havanna ist bis Ende des Monats verlängert worden. Wie Gouverneur García Zapata erklärte, habe man das Virus in der Stadt bisher nicht ausreichend eindämmen können. Rückschläge gab es auch in Zentralkuba: zwei größere Ausbruchsereignisse in Krankenhäusern machten zuletzt die Abriegelung der Provinz Ciego de Ávila erforderlich, am Sonntag wurde auch der übrige Fernverkehr auf Kuba eingestellt. Am 4. September landete indes die erste kanadische Touristenmaschine seit Beginn der Pandemie auf Cayo Coco. Bis der Tourismus im Rest des Landes wieder aufmacht, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.

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Corona-Update für Kuba (2): Einzelhandel und Transport gehen in den „Shutdown“

Die Anzahl der Covid-19 Erkrankten auf Kuba steigt weiter. Die langen Schlangen vor den Geschäften gelten als eines der Hauptprobleme bei der Verhinderung von Neuinfektionen, wie Vertreter des Gesundheitsministeriums zuletzt immer häufiger betonten. Jetzt hat die Regierung mit neuen Maßnahmen reagiert, die den Einzelhandel und Transportsektor betreffen. Beide Bereiche werden ab morgen in eine Art Notbetrieb umstellen, welcher den Kontakt im öffentlichen Raum drastisch reduzieren soll. Dabei könnte der Onlinehandel, der auf Kuba noch in den Kinderschuhen steckt, von einem Aufschwung profitieren. Erstmals wurden gestern auch die offiziellen Modellierungen des Gesundheitsministeriums über mögliche Szenarien zum weiteren Verlauf der Pandemie auf der Insel veröffentlicht.

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