ETECSA kündigt neue Preissenkungsrunde für LTE an

Vergangenes Jahr wurde das mobile Internet auf Kuba massiv ausgebaut (Quelle: Cubadebate)

Kubas staatlicher Telefonanbieter ETECSA hat für die zweite Junihälfte neue Tarifoptionen für das Mobilnetz auf LTE-Basis angekündigt. Seit der Inbetriebnahme im Dezember 2018 nutzen inzwischen 3,7 Millionen Kubaner das mobile Internet, davon allerdings erst rund eine Millionen den schnelleren Standard LTE. Das will die Firma nun ändern.

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Kuba erlaubt Ausländern die Eröffnung von Konten

Künftig können auch Ausländer ohne festen Wohnsitz auf Kuba in US-Dollar shoppen (Quelle: Directoriocubano)

Vergangenen Oktober wurden auf Kuba neue Läden eröffnet, in denen Konsumgüter gegen Fremdwährungen wie Euro und US-Dollar zu konkurrenzfähigen Preisen bezogen werden können. Jetzt wird diese Möglichkeit auch auf Ausländer ohne festen Wohnsitz auf der Insel ausgedehnt. Wie das Nachrichtenportal „Cubadebate“ berichtet, können diese ab sofort Konten auf Kuba eröffnen.

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Corona-Update für Kuba (4): Kurs auf Null Neuinfektionen

Kubas Pandemie-Maßnahmen greifen: laut dem britischen „EndCorona“-Ranking erzielt die Insel zusammen mit Vietnam, Südkorea, China und 28 weiteren Ländern den weltweit größten Erfolg bei der Bekämpfung des Virus, während Deutschland in der mittleren Gruppe landet. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel mahnte abermals, gerade jetzt nicht locker zu lassen. Bis mindestens Ende Mai bleiben die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung voll in Kraft, Grenzen und Schulen geschlossen. Zur Isolierung lokaler Infektionshotspots wurden in den vergangenen Wochen weitere Quarantänezonen eingerichtet, deren Anzahl jedoch insgesamt von 44 auf 24 zurückging. Offenbar verfolgt die Insel eine Strategie der vollständigen Ausmerzung des Virus. Laut aktuellen Prognosen des Gesundheitsministeriums wird die Zahl der Neuinfektionen bis Ende Mai gegen Null gehen. 

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Díaz-Canel kündigt schnellere Umsetzung der Reformen an

Kubas Ministerrat hat Anpassungen für die Wirtschaft beschlossen (Quelle: Cubadebate)

Kubas Ministerrat hat am Wochenende Änderungen in der Wirtschaftspolitik beschlossen, um den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen. Durch den kompletten Ausfall der Tourismuseinnahmen seien Einsparungen notwendig welche auch für die Bevölkerung spürbar würden, so Wirtschaftsminister Alejandro Gil. Präsident Miguel Díaz-Canel benannte auf der Sitzung mit Blick auf den kommenden Parteitag einige Reformvorhaben, die jetzt beschleunigt umgesetzt werden sollen.

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Corona-Update für Kuba (3): Erste Erfolge bei der Eindämmung des Virus

Auf Kuba scheinen die Maßnahmen gegen das Corona-Virus langsam aber sicher zu greifen: die Anzahl der täglichen Neuinfektionen ist inzwischen rückläufig und auch von der berühmten Reproduktionszahl gibt es gute Neuigkeiten. Kubas Chefepidemiologe Francisco Durán warnte jedoch, jetzt nicht locker zu lassen. Die Ende März beschlossenen Maßnahmen zur sozialen Distanzierung wurden von der Regierung bereits um einen weiteren Monat verlängert. Indes rücken die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie auch auf Kuba stärker in den Fokus der Debatte.

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Staatsrat beschließt sechs neue Reformvorhaben

Sitz des kubanischen Staatsrats in Havanna (Quelle: Flickr)

Unter Vorsitz von Präsident Miguel Díaz-Canel und Premierminister Manuel Marrero hat der kubanische Staatsrat am vergangenen Donnerstag sechs Gesetzesdekrete erlassen, welche die Umsetzung der neuen Verfassung des Landes fortsetzen sollen. Sie sind Teil des im Dezember beschlossenen Reformzeitplans, der bis in Jahr 2028 reicht und betreffen verschiedene Bereiche von Politik und Wirtschaft:

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Corona-Update für Kuba (2): Einzelhandel und Transport gehen in den „Shutdown“

Die Anzahl der Covid-19 Erkrankten auf Kuba steigt weiter. Die langen Schlangen vor den Geschäften gelten als eines der Hauptprobleme bei der Verhinderung von Neuinfektionen, wie Vertreter des Gesundheitsministeriums zuletzt immer häufiger betonten. Jetzt hat die Regierung mit neuen Maßnahmen reagiert, die den Einzelhandel und Transportsektor betreffen. Beide Bereiche werden ab morgen in eine Art Notbetrieb umstellen, welcher den Kontakt im öffentlichen Raum drastisch reduzieren soll. Dabei könnte der Onlinehandel, der auf Kuba noch in den Kinderschuhen steckt, von einem Aufschwung profitieren. Erstmals wurden gestern auch die offiziellen Modellierungen des Gesundheitsministeriums über mögliche Szenarien zum weiteren Verlauf der Pandemie auf der Insel veröffentlicht.

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