Corona-Update für Kuba (11): Neue Maßnahmen seit Montag in Kraft

Rund vier Monate nach dem ersten Lockerungs-Fahrplan hat Kuba inzwischen seine Corona-Maßnahmen aktualisiert. Am Donnerstag kündigte Präsident Miguel Díaz-Canel in einer Sondersendung zusammen mit Premierminister Manuel Marrero die geänderten Pläne an. Es gehe jetzt darum „eine neue Normalität des Zusammenlebens mit der Krankheit zu finden, ohne große Risiken einzugehen“, so Díaz-Canel. Dabei steht eine größere Eigenverantwortung der Bürger im Mittelpunkt. Gewisse Grundregeln wie das Abstandhalten und der Mund-Nasenschutz müssten zur Selbstverständlichkeit werden, gleichzeitig will man die vereinfachten neuen Regeln konsequenter überprüfen und damit ihre langfristige Machbarkeit sicherstellen. Der Kampf gegen Covid-19 wurde auch auf Kuba vom Sprint zum Marathon. Weiterlesen

Corona-Update für Kuba (10): „Neue Normalität“ in Havanna

Nach zwei Monaten des Lockdowns kehrt Havanna im Oktober zurück in eine „Neue Normalität“. In den vergangenen Wochen haben die Fallzahlen der Hauptstadt wieder einstelliges Niveau erreicht. Jetzt geht es darum, eine Koexistenz mit dem Virus zu finden, ohne die Kontrolle zu verlieren, forderte Präsident Miguel Díaz-Canel. Seit Samstag verkehren in Havanna wieder Busse und Taxis, die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Restaurants und Kinos haben mit halber Bestuhlung geöffnet, vom Rest des Landes bleibt die Stadt jedoch isoliert. Die meisten Neuinfektionen ereignen sich inzwischen in der Provinz Ciego de Ávila. Zwei Ausbrüche in Krankenhäusern haben dort seit Anfang September die Fallzahlen in die Höhe schnellen lassen. Weiterlesen

Corona-Update für Kuba (9): Lockdown in Havanna verlängert, neue Ausbrüche in Ciego de Ávila

Der ursprünglich bis zum 15. September geplante Lockdown in Havanna ist bis Ende des Monats verlängert worden. Wie Gouverneur García Zapata erklärte, habe man das Virus in der Stadt bisher nicht ausreichend eindämmen können. Rückschläge gab es auch in Zentralkuba: zwei größere Ausbruchsereignisse in Krankenhäusern machten zuletzt die Abriegelung der Provinz Ciego de Ávila erforderlich, am Sonntag wurde auch der übrige Fernverkehr auf Kuba eingestellt. Am 4. September landete indes die erste kanadische Touristenmaschine seit Beginn der Pandemie auf Cayo Coco. Bis der Tourismus im Rest des Landes wieder aufmacht, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. Weiterlesen

Corona-Update für Kuba (8): Schulen öffnen wieder, Havanna im Lockdown

Nach fast sechs Monaten Pause sind Kubas Schüler gestern wieder in ihre Klassenzimmer zurückgekehrt. Bei vielen war die Freude übergroß, nach derart langer Zeit wieder mit Mitschülern und Lehrern zusammenzutreffen. Mundschutz und Abstandsregeln sollen verhindern, dass sich die Schulen jetzt in Infektionshotspots verwandeln. Anders sieht die Situation in den Provinzen Havanna und Artemisa aus, dort wurde die Wiederaufnahme des Bildungsbetriebs bedingt durch die Infektionslage um zwei Wochen nach hinten verschoben. Seit dem 1. September gilt aufgrund der hohen Fallzahlen in Havanna ein erneuter Lockdown, welcher diesmal sogar eine nächtliche Ausgangssperre umfasst. Hoffnung macht indes die jüngste Studienfreigabe des ersten kubanischen Impfstoffkandidaten.

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Corona-Update für Kuba (7): Havanna verschärft Maßnahmen angesichts steigender Fallzahlen

Nachdem Kuba Ende Juli erstmals Null Neuinfektionen vermelden konnte, machen die jüngst wieder ansteigenden Fallzahlen den Behörden sorgen. Chefepidemiologe Francisco Durán mahnte seine Landsleute zuletzt immer eindringlicher, bei der Beachtung der Corona-Maßnahmen nicht nachzulassen. Mehrere neue Cluster haben jetzt dazu geführt, dass in Havanna und Umgebung die Lockerungen wieder teilweise zurückgenommen wurden, während der Osten des Landes davon unberührt bleibt. Es wird versucht, die neuen Ausbrüche möglichst schnell auszutreten, um weitere Einschränkungen zu vermeiden. Dabei werde auf die Mithilfe der Bevölkerung gezählt, bei der das Risikobewusstsein in Teilen nachgelassen habe. „Wie beim Baseball gilt: das Spiel ist erst vorbei, wenn es vorbei ist“, erklärte Durán.

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Corona-Update für Kuba (6): Lockerungen erreichen jetzt auch Havanna

Am Freitag ist als letzte Provinz schließlich auch die Hauptstadt Havanna in der „Phase I“ der kubanischen Corona-Lockerungen angekommen. Seit dem 1. Juli dürfen Touristen wieder die Insel besuchen – allerdings nur unter strengen Auflagen. Die übrigen Provinzen, mit Ausnahme von Matanzas, bereiten sich indes bereits auf den Übergang in die zweite Phase vor. Wie Premierminister Manuel Marrero betonte, erfordere die schrittweise Aufhebung der Ende März erlassenen Maßnahmen „Verantwortung und Disziplin“ der Bürger. Das weitere Voranschreiten im Lockerungs-Fahrplan hänge jetzt vom „individuellen und kollektiven Verhalten der Bevölkerung“ ab, wobei Risiken minimiert und die Verfolgung von Infektionsketten mit Nachdruck weiter betrieben werden sollen.

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Corona-Update für Kuba (5): Regierung kündigt Fahrplan für Lockerungen an

Kubas Regierung hat gestern einen mehrstufigen Fahrplan zur Beendigung des Corona-bedingten Lockdowns vorgestellt. In den letzten Wochen konnte das Infektionsgeschehen – trotz mancher Rückschläge – weitgehend unter Kontrolle gebracht werden. Das Land stellt sich jetzt darauf ein, dass das Virus noch längere Zeit zirkulieren wird und passt die strengen Infektionsschutzregeln entsprechend an. Falls es bis dahin zu keinen größeren Ausbrüchen kommt, könnte die erste Phase der Lockerungen schon nächste Woche beginnen. Schritt für Schritt sollen die seit Ende März geschlossenen Geschäfte wieder öffnen, allerdings mit reduzierter Kapazität. Auch Touristen könnten bald wieder zurückkehren. Präsident Miguel Díaz-Canel und Premierminister Manuel Marrero stellten gestern in einer Sondersendung die Eckpunkte eines 112-seitigen Plans zur Rückkehr in die „neue Normalität“ vor.

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Corona-Update für Kuba (4): Kurs auf Null Neuinfektionen

Kubas Pandemie-Maßnahmen greifen: laut dem britischen „EndCorona“-Ranking erzielt die Insel zusammen mit Vietnam, Südkorea, China und 28 weiteren Ländern den weltweit größten Erfolg bei der Bekämpfung des Virus, während Deutschland in der mittleren Gruppe landet. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel mahnte abermals, gerade jetzt nicht locker zu lassen. Bis mindestens Ende Mai bleiben die Maßnahmen zur sozialen Distanzierung voll in Kraft, Grenzen und Schulen geschlossen. Zur Isolierung lokaler Infektionshotspots wurden in den vergangenen Wochen weitere Quarantänezonen eingerichtet, deren Anzahl jedoch insgesamt von 44 auf 24 zurückging. Offenbar verfolgt die Insel eine Strategie der vollständigen Ausmerzung des Virus. Laut aktuellen Prognosen des Gesundheitsministeriums wird die Zahl der Neuinfektionen bis Ende Mai gegen Null gehen. 

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Corona-Update für Kuba (3): Erste Erfolge bei der Eindämmung des Virus

Auf Kuba scheinen die Maßnahmen gegen das Corona-Virus langsam aber sicher zu greifen: die Anzahl der täglichen Neuinfektionen ist inzwischen rückläufig und auch von der berühmten Reproduktionszahl gibt es gute Neuigkeiten. Kubas Chefepidemiologe Francisco Durán warnte jedoch, jetzt nicht locker zu lassen. Die Ende März beschlossenen Maßnahmen zur sozialen Distanzierung wurden von der Regierung bereits um einen weiteren Monat verlängert. Indes rücken die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie auch auf Kuba stärker in den Fokus der Debatte.

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Corona-Update für Kuba (2): Einzelhandel und Transport gehen in den „Shutdown“

Die Anzahl der Covid-19 Erkrankten auf Kuba steigt weiter. Die langen Schlangen vor den Geschäften gelten als eines der Hauptprobleme bei der Verhinderung von Neuinfektionen, wie Vertreter des Gesundheitsministeriums zuletzt immer häufiger betonten. Jetzt hat die Regierung mit neuen Maßnahmen reagiert, die den Einzelhandel und Transportsektor betreffen. Beide Bereiche werden ab morgen in eine Art Notbetrieb umstellen, welcher den Kontakt im öffentlichen Raum drastisch reduzieren soll. Dabei könnte der Onlinehandel, der auf Kuba noch in den Kinderschuhen steckt, von einem Aufschwung profitieren. Erstmals wurden gestern auch die offiziellen Modellierungen des Gesundheitsministeriums über mögliche Szenarien zum weiteren Verlauf der Pandemie auf der Insel veröffentlicht.

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