Trumps Anwälte werfen Kuba Einmischung in US-Wahl vor

Powell bei der Pressekonferenz, links neben ihr Guiliani (Screenshot) (Quelle: DM/YouTube)

Washington/Caracas/Havanna. Wie das Rechtsanwaltsteam des amtierenden US-Präsident Donald Trump behauptet, habe „kommunistisches Geld“ aus Venezuela, Kuba und der Volksrepublik China das Ergebnis der US-Wahl am 3. November zugunsten des Wahlsiegers Joe Biden beeinflusst. Weiterlesen

Nach US-Wahl: Kuba hofft auf „konstruktive bilaterale Beziehungen“

Am Samstag reagierte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel per Tweet auf die US-Wahl (Quelle: Twitter)

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat am Sonntag den Wechsel an der Spitze der USA anerkannt. Auf Twitter schrieb er, dass „das Volk der Vereinigten Staaten eine neue Richtung gewählt hat. Wir glauben an die Möglichkeit konstruktiver bilateraler Beziehungen unter Respektierung unserer Unterschiede“, so das kubanische Staatsoberhaupt. Weiterlesen

Western Union schließt Büros in Kuba

Aufgrund neuer Finanzsanktionen aus den USA wird Western Union seine Büros in Kuba schließen müssen (Quelle: Commons)

Das in den USA ansässige und weltweit agierende Geldtransferunternehmen Western Union wird seine Büros in Kuba schließen. Damit kommt das Unternehmen neuen Verboten nach, welche die Regierung von Präsident Donald Trump jüngst verhängt hat, und mit denen US-Firmen untersagt wird, mit dem kubanischen Finanzunternehmen Fincimex zu verkehren. Der US-amerikanische Anbieter von Auslandsüberweisungen Union wird seine 407 Agenturen, die im ganzen Land verteilt sind, schließen. Weiterlesen auf: Amerika21

Kuba präsentiert Jahresbericht zur US-Blockade

Kubas Außenminister Bruni Rodríguez verurteilte erneut die US-Wirtschaftsblockade, welche jedes Jahr schwere Schäden verursacht (Quelle: Prensa Latina)

Der kubanische Außenminister, Bruno Rodríguez Parrilla, hat am vergangenen Donnerstag der Öffentlichkeit den Jahresbericht über die Auswirkungen der gegen sein Land gerichteten US-Blockade vorgelegt. Darin werden die vielfältigen Sanktionen und andere damit verbundene Maßnahmen und Effekte aufgeführt, die zusätzlich von der Trump-Regierung zwischen April 2019 und März 2020 veranlasst worden sind. Weiterlesen auf: Amerika21

41 Tage vor US-Wahl: Trump erlässt neue Sanktionen gegen Kuba

Mit neuen Sanktionen gegen Kuba will Trump offenbar versuchen, Wählerstimmen im Swing-State Florida zu gewinnen (Quelle: Commons)

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch bei einem Treffen mit Veteranen des gescheiterten Invasionsversuchs in der Schweinebucht im Jahr 1961 neue Sanktionen gegen das sozialistische Kuba bekanntgegeben. So dürfen Reisende aus den USA künftig nicht mehr in Gebäuden übernachten, die Eigentum der kubanischen Regierung sind. Außerdem wird die Einfuhr von Alkohol und Tabak aus Kuba verboten. Weiterlesen

USA erweitern Sanktionen und blockieren Geldsendungen nach Kuba

Neue Sanktionen gegen Kuba treffen jetzt auch Geldsendungen über Western Union (Quelle: Commons)

Die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionsliste gegen kubanische Unternehmen erweitert. Dies geht aus einem Pressestatement von US-Außenminister Mike Pompeo hervor. Betroffen ist jetzt auch der Finanzdienstleister FINCIMEX, welcher Auslandsüberweisungen abwickelt. Geldsendungen mit Western Union aus den USA sollen damit seit dem 12. Juni nicht mehr möglich sein. Bereits seit Februar waren schon keine Sendungen mehr aus anderen Ländern mit dem Dienstleister möglich. Darüber hinaus wurden nun sechs weitere kubanische Unternehmen in die Liste aufgenommen.

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Kuba verurteilt Aufnahme in US-Terrorliste

US-Botschaft in Havanna (Quelle: Commons)

Kubas Außenministerium (MINREX) hat am Montag die Aufnahme in eine Liste von Ländern scharf kritisiert, die nach Ansicht der US-Regierung bei der Bekämpfung des Terrorismus „nicht vollständig“ mit Washington kooperieren. Die US-Regierung hatte diesen Schritt am 13. Mai angekündigt und prüft derzeit, das Land in einem weiteren Schritt wieder als „globalen Förderer des Terrorismus“ einzustufen.

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Analyse: Kuba will sich mit Reformen aus der Krise kämpfen

Leere Supermarktregale vergangene Woche in Playa, Havanna (Quelle: M.W.)

Kubas Wirtschaft ist weiterhin im Krisenmodus. Im Februar kam es auf der Insel wieder zu Engpässen bei der Treibstoffversorgung, auch die Supermarktregale sind vielerorts wie leergefegt. Neue US-Sanktionen hatten im September 2019 eine Energiekrise ausgelöst, von der sich das Land bis heute nicht erholt hat. Präsident Díaz-Canel will jetzt mit umfangreichen Reformen gegensteuern, welche die zentrale Planwirtschaft „vom Kopf auf die Füße“ stellen sollen.

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Western Union stellt Geldsendungen nach Kuba ein

Geldsendungen von Familienangehörigen aus dem Ausland sind eine der Einnahmequellen der kubanischen Wirtschaft (Quelle: Commnons)

Der US-Geldtransferdienstleister Western Union wird ab dem 26. Februar seine Kuba-Dienste außerhalb der Vereinigten Staaten einstellen. Damit beugt sich die Firma dem Druck aus Washington, die sozialistische Insel von den internationalen Finanzströmen zu isolieren.

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Kuba bereitet sich auf Abbruch der Beziehungen mit den USA vor

Kubas Top-Diplomat für die Vereinigten Staaten, Carlos Fernández de Cossío, gab der Nachrichtenagentur AFP jüngst ein seltenes Interview (Quelle: Prensa Latina)

Kuba bereit sich auf einen möglichen Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten vor. Wie Havannas Top-Diplomat für US-Angelegenheiten, Carlos Fernández de Cossío, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte, sei man „vorbereitet und bereit“ für die Schließung der Botschaften, jedoch wünsche man sich in Kuba „eine solche Möglichkeit“ nicht.

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