233 Corona-Fälle auf Kuba, USA blockieren Hilfslieferungen

Corona-Fälle in Kuba mit Stand zum 01.04.2020 (Quelle: Proyecto Inventario)

Wie kubanische Medien berichten, haben die Vereinigten Staaten eine chinesische Hilfslieferung mit medizinischem Material zur Bekämpfung des neuartigen Corona-Virus nach Kuba verhindert. Die nordamerikanische Transportfirma sei „in letzter Minute“ von dem Vertrag zurückgetreten, berichtet der kubanische Botschafter in Beijing, Carlos Miguel Pereira. Auf Kuba ist die Anzahl der Infizierten indes auf 233 Personen angestiegen, sechs Personen starben an den Folgen der Covid-19 Erkrankung.

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Medikament aus Kuba zur Behandlung des Coronavirus bald auch in Deutschland?

Krisenmanagement in Zeiten von Corona: Kubas Premierminister Manuel Marrero (links) und Präsident Miguel Díaz-Canel (Mitte) treten genauso wie viele ihrer Landsleute nur noch mit Atemschutzmaske in der Öffentlichkeit auf (Quelle: Granma)

Der in Kuba entwickelte antivirale Wirkstoff Interferon Alpha-2B könnte bald auch in Deutschland zur Behandlung von Covid-19 Patienten eingesetzt werden. Laut einer Meldung der deutschen Auslandshandelskammer in Havanna (AHK) laufen derzeit Verhandlungen zwischen der staatlichen Unternehmensgruppe BioCubaFarma und dem sächsischen Unternehmen Profümed über die Einfuhr der ersten Chargen.

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Corona-Pandemie auf Kuba: Zahl der Infizierten steigt auf 80

Karte zur Corona-Ausbreitung in Kuba (eigene Darstellung auf Basis von Proyecto Inventario)

Nach jüngsten Angaben haben sich auf Kuba mittlerweile 80 Personen mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Am Donnerstag ereignete sich auf der Insel der zweite Todesfall. Vertreter des kubanischen Gesundheitsministeriums (MINSAP) gaben heute auf einer Pressekonferenz neue Zahlen zur Ausbreitung des Virus bekannt. Am stärksten betroffen ist demnach die Hauptstadt Havanna mit 24 Fällen.

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„Quedate en Casa“: Kuba sagt Corona den Kampf an

Die Straßen Havannas sind leer, die meisten Passanten tragen auch in Kuba inzwischen Schutzmasken (Quelle: Xinhua)

Das sozialistische Kuba hat neue Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ergriffen. Seit Dienstag ist die Insel für Touristen gesperrt, Schulen und Universitäten wurden geschlossen. Präsident Miguel Díaz-Canel rief seine Landsleute dazu auf, zu Hause zu bleiben. → Weiterlesen auf: RT.

Kuba steht still

Nichts geht mehr: seit Dienstag ist der interprovinzielle Transport auf Kuba eingestellt (Quelle: Cubadebate)

Gestern Abend ist auf Kuba der überregionale Verkehr weitgehend zum Erliegen gekommen. Wie Transportminister Eduardo Rodríguez erklärte, seien aufgrund neuer Maßnahmen zum Seuchenschutz alle Fernbusse, Züge und Inlandsflüge eingestellt worden. Auch Schulen und Universitäten sind inzwischen geschlossen. Die noch im Land verbliebenen Touristen befinden sich bis zu ihrer Rückholung in Quarantäne. 

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Kuba unter Quarantäne

Verbreitung des Corona-Virus in Kuba. Am Freitag Abend wurden 21 Fälle gemeldet, die meisten davon (9) in Havanna (Quelle: Proyecto Inventario)

Kubas Regierung hat drastische Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus bekannt gegeben. Ab Dienstag wird das Land für internationale Besucher schließen. Danach dürfen nur noch kubanische Staatsbürger einreisen, die sich jedoch für zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen. Das öffentliche Leben auf der Insel soll weiter ausgebremst werden, um Neuinfektionen zu vermeiden. Die Anzahl der positiv auf das Virus getesteten Personen stieg derweil auf 21.

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Nach Irrfahrt in der Karibik: Kuba lässt Corona-Schiff anlegen und evakuieren

Die MS Braemar, hier in Norwegen, darf nach dem Ausbruch des neuartigen Corona-Virus den Hafen von Havanna, Kuba, anlaufen (Quelle: Commons)

Die kubanische Regierung hat einem norwegisch-britischen Kreuzfahrtschiff die Erlaubnis erteilt, den Hafen von Havanna anzulaufen, um die Passagiere nach Ausbruch des neuartigen Corona-Virus an Bord zu evakuieren. Der sozialistische Inselstaat kam damit einer Bitte der britischen Regierung nach, nachdem dem Schiff in der Karibik das Anlaufen näherer Häfen untersagt worden war. Zugleich trafen Hilfsgruppen kubanischer Ärzte in Venezuela ein, um eine Ausbreitung des 2019-nCo-Virus und der Atemwegserkrankung Covid-19 zu verhindern.

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