Kuba testet eigenen Impfstoff gegen Covid-19 und verstärkt Kooperation mit China

„Soberana“ (Souverän) ist der Name des in Kuba entwickelten Imfpstoffes gegen Covid-10, der jetzt klinisch getestet wird (Quelle: Cubadebate)

Havanna. In Kuba hat am gestrigen Montag die klinische Studie eines eigenen Covid-19-Impfstoffs begonnen. Bei einer Zusammenkunft von Präsident Miguel Díaz-Canel mit Wissenschaftlern und Experten im Palast der Revolution wurden die Testphasen offiziell vorgestellt. Der Generaldirektor des auf Impfstoffe spezialisierten Institutes Finlay, Dr. Vicente Vérez Bencomo, gab bekannt, dass der kubanische Impfstoffkandidat „Soberana 01“ von der staatlichen Kontrollbehörde für Arzneimittel, medizinische Ausrüstung und Geräte (CECMED) die Zulassung für klinische Studien erhalten hat.

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Corona-Update für Kuba (3): Erste Erfolge bei der Eindämmung des Virus

Auf Kuba scheinen die Maßnahmen gegen das Corona-Virus langsam aber sicher zu greifen: die Anzahl der täglichen Neuinfektionen ist inzwischen rückläufig und auch von der berühmten Reproduktionszahl gibt es gute Neuigkeiten. Kubas Chefepidemiologe Francisco Durán warnte jedoch, jetzt nicht locker zu lassen. Die Ende März beschlossenen Maßnahmen zur sozialen Distanzierung wurden von der Regierung bereits um einen weiteren Monat verlängert. Indes rücken die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie auch auf Kuba stärker in den Fokus der Debatte.

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233 Corona-Fälle auf Kuba, USA blockieren Hilfslieferungen

Corona-Fälle in Kuba mit Stand zum 01.04.2020 (Quelle: Proyecto Inventario)

Wie kubanische Medien berichten, haben die Vereinigten Staaten eine chinesische Hilfslieferung mit medizinischem Material zur Bekämpfung des neuartigen Corona-Virus nach Kuba verhindert. Die nordamerikanische Transportfirma sei „in letzter Minute“ von dem Vertrag zurückgetreten, berichtet der kubanische Botschafter in Beijing, Carlos Miguel Pereira. Auf Kuba ist die Anzahl der Infizierten indes auf 233 Personen angestiegen, sechs Personen starben an den Folgen der Covid-19 Erkrankung.

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Kuba unter Quarantäne

Verbreitung des Corona-Virus in Kuba. Am Freitag Abend wurden 21 Fälle gemeldet, die meisten davon (9) in Havanna (Quelle: Proyecto Inventario)

Kubas Regierung hat drastische Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus bekannt gegeben. Ab Dienstag wird das Land für internationale Besucher schließen. Danach dürfen nur noch kubanische Staatsbürger einreisen, die sich jedoch für zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen. Das öffentliche Leben auf der Insel soll weiter ausgebremst werden, um Neuinfektionen zu vermeiden. Die Anzahl der positiv auf das Virus getesteten Personen stieg derweil auf 21.

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Nachhaltige Ergänzung für Havannas Stadtverkehr

Die neuen E-Dreiräder verfügen über sechs Sitzplätze und kommen demnächst in Havannas Altstadt zum Einsatz (Quelle: Naturaleza Secreta)

Kubas Hauptstadt Havanna erhält dieses Jahr neue Elektro-Rikschas, welche den Verkehr in der Karibikmetropole klimaschonend verbessern sollen. Auf festen Routen werden die Sechssitzer tagsüber in der Altstadt Fahrgäste befördern und so den ÖPNV ergänzen. Die Aufladung der Akkus erfolgt Nachts mit den Speicherbatterien eines eigens geplanten Solarparks. Kubas Frauenföderation FMC setzt sich derweil dafür ein, dass sich mehr weibliche Fahrerinnen in die neue Transportkooperative eingliedern.

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Havanna will ÖPNV mit Hybridbussen verstärken

Im kommenden Jahr will Kubas Hauptstadt Havanna weitere Busse mit Hybridantrieb anschaffen (Quelle: ACN)

Noch immer hat Kubas Wirtschaft mit Energieengpässen zu kämpfen. Erst vergangene Woche verhängte US-Präsident Donald Trump neue Sanktionen gegen sechs venezolanische Öltanker, die Treibstoff nach Kuba liefern. Havanna versucht mit Sparmaßnahmen gegenzuhalten und will im kommenden Jahr weitere Hybridbusse aus China zur Verstärkung des ÖPNV in der kubanischen Hauptstadt anschaffen.

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USA sanktionieren weitere Reedereien, China hilft mit Millionenschenkung

Die Vereinigten Staaten haben am 24. September neue Sanktionen gegen vier Reedereien ausgesprochen, die venezolanisches Öl nach Kuba liefern (Quelle: Commons)

Wie das US-Finanzministerium bekannt gab, sind gestern vier weitere Reedereien, die venezolanisches Öl nach Kuba liefern, auf einer „schwarzen Liste“ gelandet. Mit den Sanktionen will die US-Regierung Kubas Ölversorgung unterbrechen und damit „die Unterstützung für das illegale Maduro-Regime in Venezuela“ beenden. Fast gleichzeitig kam eine gute Neuigkeit aus Fernost: China kündigte an, die schwächelnde Konjunktur der Insel mit einer Spende in Höhe von 112 Millionen US-Dollar stützen zu wollen.

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110 neue Müllautos für Havanna

Havannas Kommunaldienste wollen sich anlässlich des anstehenden Stadtjubiläums neu aufstellen (Quelle: Cubadebate)

Wie kubanische Medien berichten ist am Samstag die dritte und vorerst letzte Lieferung neuer Müllautos in Havanna eingetroffen. Anlässlich des kommenden 500. Gründungsjubiläums der kubanischen Hauptstadt am 16. November soll die karibische Metropole eine neue Abfallwirtschaft erhalten. Hilfe erhält sie hierfür aus Japan, Österreich und China.

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In Kuba werden in Zukunft Windkraftanlagen produziert

Kuba will in Zukunft eigene Rohrtürme für Windkrafträder produzieren (Quelle: Flickr)

Havanna. Das kubanische Unternehmen Metunas (Paco Cabrera Metallic Structures Company) wird als erstes im Land Rohrtürme für die Montage von Windkraftanlagen herstellen. Die Installationen der erforderlichen neuen Ausrüstung in der Fabrik in der östlichen Provinz Las Tunas sind bereits abgeschlossen. Die Investition wurde durch die Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China ermöglicht. Sie soll die Montage von Windkraftanlagen in Kuba weiter voranbringen und dazu beitragen, die Stromerzeugung durch Windkraft zu fördern.

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Neue Zugverbindungen nehmen auf Kuba den Betrieb auf

Bis 2021 sollen 160 weitere Waggons aus China eintreffen, womit wieder mehrmals täglich Langstreckenverbindungen auf Kubas Schienen angeboten werden können (Quelle: Xinhua)

Entlang der Strecke warteten viele Kubaner schon sehnlichst auf das Eintreffen des neuen Zuges, der am Samstagnachmittag von Havanna aus seine erste reguläre Fahrt ins 835 Kilometer entfernte Santiago de Cuba begonnen hat. Binnen weniger Tage waren alle Tickets für die Jungfernfahrt ausverkauft. Kubas erster neuer Zugerwerb seit über 40 Jahren, welcher vollständig aus chinesischen Waggons besteht, soll den Transport auf der Insel drastisch verbessern helfen.

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