Schweres Zugunglück in Zentralkuba

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Mehr als 40 Verletzte Passagiere des beschädigten Schienenbusses werden zur Stunde in Sancti Spíritus behandelt (Quelle: Cubadebate)

Sechs Tote und mehr als 40 Verletzte ist die vorläufige Bilanz eines schweren Zugunglücks, das sich gestrigen Freitag in der kubanischen Provinz Sancti Spíritus ereignete. Um die Mittagszeit kollidierte dort ein Schienenbus mit einem bei der Zuckerrohrernte eingesetzten Zug.

Nach Angaben der kubanischen Medien fuhren beide Züge auf dem selben Gleis aufeinander zu, die Kollision fand um die Mittagszeit etwa fünf Kilomter außerhalb der zentralkubanischen Provinzhauptstadt Sancti Spíritus auf dem Weg nach Tuinucú statt.

„Durch den Aufprall wurde ich aus der Tür geschleudert und konnte sehen, wie das Zuckerrohr einige Meter in den Schienenbus eindrang“, berichtet ein überlebender gegenüber der Lokalzeitung „Escambray“.

Die Zuständigen Behörden der Provinzverwaltung trafen kurz nach der Kollision ein, um das Ausmaß der Situation festzustellen. Die verletzten Personen werden indes im nahegelegenen Universitätskrankenhaus „Camilo Cienfuegos“ behandelt. Das Zugunglück ist eines der schwersten der letzten Dekade. Im Jahr 2007 kamen zuletzt 28 Menschen bei einer Kollision eines Busses mit einem Zug in der östlichen Provinz Granma ums Leben.

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