Western Union schließt Büros in Kuba

Aufgrund neuer Finanzsanktionen aus den USA wird Western Union seine Büros in Kuba schließen müssen (Quelle: Commons)

Das in den USA ansässige und weltweit agierende Geldtransferunternehmen Western Union wird seine Büros in Kuba schließen. Damit kommt das Unternehmen neuen Verboten nach, welche die Regierung von Präsident Donald Trump jüngst verhängt hat, und mit denen US-Firmen untersagt wird, mit dem kubanischen Finanzunternehmen Fincimex zu verkehren. Der US-amerikanische Anbieter von Auslandsüberweisungen Union wird seine 407 Agenturen, die im ganzen Land verteilt sind, schließen. Weiterlesen auf: Amerika21

USA erweitern Sanktionen und blockieren Geldsendungen nach Kuba

Neue Sanktionen gegen Kuba treffen jetzt auch Geldsendungen über Western Union (Quelle: Commons)

Die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionsliste gegen kubanische Unternehmen erweitert. Dies geht aus einem Pressestatement von US-Außenminister Mike Pompeo hervor. Betroffen ist jetzt auch der Finanzdienstleister FINCIMEX, welcher Auslandsüberweisungen abwickelt. Geldsendungen mit Western Union aus den USA sollen damit seit dem 12. Juni nicht mehr möglich sein. Bereits seit Februar waren schon keine Sendungen mehr aus anderen Ländern mit dem Dienstleister möglich. Darüber hinaus wurden nun sechs weitere kubanische Unternehmen in die Liste aufgenommen.

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Western Union stellt Geldsendungen nach Kuba ein

Geldsendungen von Familienangehörigen aus dem Ausland sind eine der Einnahmequellen der kubanischen Wirtschaft (Quelle: Commnons)

Der US-Geldtransferdienstleister Western Union wird ab dem 26. Februar seine Kuba-Dienste außerhalb der Vereinigten Staaten einstellen. Damit beugt sich die Firma dem Druck aus Washington, die sozialistische Insel von den internationalen Finanzströmen zu isolieren.

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