RKI stuft Kuba als Risikogebiet ein

Ankommende Passagiere in Havanna (Quelle: CGTN)

Kuba wird seit heute durch das Robert Koch-Institut als Corona-Risikogebiet geführt. Das Auswärtige Amt rät entsprechend von „nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba“ ab. Die Einstufung erfolgte am Freitag zusammen mit einer Reihe anderer Länder und trat am heutigen Sonntag in Kraft. Weiterlesen

Jeder dritte Kubaner nutzt das mobile Internet

Der Zugang zum Internet hat sich in den letzten Jahren auf Kuba rasant verbreitert (Quelle: Escambray)

Kubas staatliche Telefongesellschaft ETECSA hat neue Daten zur Entwicklung des Internetzugangs auf der sozialistischen Insel veröffentlicht. Demnach nutzen inzwischen mehr als vier der 11 Millionen Kubaner regelmäßig die Mobildaten ihres Smartphones, ein Zuwachs von 38 Prozent gegenüber Dezember 2019. Die Gesamtzahl der Handynutzer stieg auf 6,7 Millionen an, was einem Anteil von 71 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahren entspricht. Weiterlesen

Erste Zwischenbilanz zur Währungsreform

Eine der ersten messbaren Folgen der Währungsreform: Der Stromverbrauch in Havanna ist deutlich gesunken (Quelle: Escambray)

Mehr als einen Monat nach Beginn der Währungsreform haben Regierungsvertreter auf der sozialistischen Insel eine vorsichtig positive Zwischenbilanz des Prozesses gezogen. Mit der Abschaffung des konvertiblen Peso (CUC) kehrte Kuba am 1. Januar nach einem Vierteljahrhundert wieder zu einer einzigen Landeswährung zurück. Inzwischen seien bereits die Hälfte der 700 Millionen CUC aus der Zirkulation gezogen worden. Der Bevölkerung bleibt noch bis zum 1. Juli für den Umtausch. Weiterlesen

Kuba gründet neue Aufsichtsbehörde für Gentechnik

Kubas Umweltministerium gab die Gründung einer neuen Aufsichtsbehörde für transgene Pflanzen in der Landwirtschaft bekannt (Quelle: Granma)

Kuba hat eine neue Aufsichtsbehörde für Gentechnik. Wie das kubanische Ministerium für Wissenschaft und Umwelt (CITMA) auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben hat, soll die neu geschaffene „Nationale Kommission für die Nutzung genetisch veränderter Organismen (OGM)“ deren Einsatz in der kubanischen Landwirtschaft regulieren. Weiterlesen

Zeitenwende für den Privatsektor? (+Negativliste als PDF)

Kuba will weite Teile der Wirtschaft für den Privatsektor öffnen (Quelle: Clandestina)

Gut einen Monat nach Beginn der Währungsreform werden die Schlangen (nicht nur) vor den Arbeitsämtern auf Kuba immer länger. Inzwischen sind so gut wie alle Stellen, die der Staat Anfang des Jahres ausgeschrieben hatte, bereits vergeben. Angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten hat sich der Druck zur Aufnahme einer Beschäftigung auf der Insel erhöht. Mit der bisher umfangreichsten Öffnung der „Arbeit auf eigene Rechnung“ (span.: Cuentapropismo) will Kubas Regierung neue Stellen im Privatsektor schaffen und kann damit zugleich einen wichtigen Meilenstein ihrer Reformagenda abhaken. Weiterlesen

Mindestens 10 Tote bei Busunglück in Westkuba

Wie kubanische Medien berichten, reiste in dem Bus eine Lehrerdelegation (Quelle: Cubadebate)

Ein schweres Busunglück nahe der Stadt Güines in Mayabeque hatte den Tod von mindestens 10 Menschen zu Folge. Am Samstag kam der mit Lehrern aus den östlichen Provinzen besetzte Bus von der Straße ab und überschlug sich anschließend dreimal, wie lokale Medien berichten. 25 weitere Passagiere gelten als verletzt. Weiterlesen

Zwei Wochen Währungsreform: Wie läuft die „Neuordnung“ in Kuba an?

Januar 2021: Das Angebot auf Havannas Märkten ist dünn, aber anders als von manchen befürchtet sind die Preise bisher nicht explodiert (Quelle: eigene Aufnahme)

Gut zwei Wochen sind seit dem „Tag Null“ auf Kuba vergangenen, der den Beginn der umfangreichsten Wirtschaftsreform der Insel seit 1959 markierte. Lange Schlangen vor den Banken und Geschäften prägen vielerorts das Straßenbild, wozu auch die aktuell verschärfte Pandemielage beiträgt. Dabei hat sich in dieser kurzen Zeit schon viel getan. „Cuba heute“ versucht die ersten Signale auszuwerten, von denen einige zunächst auf einen verhältnismäßig guten Start der „Aufgabe Neuordnung“ hindeuten.

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USA setzen Kuba wieder auf ihre Terrorliste

Außenminister Pompeo gab am Montag bekannt, dass Kuba erneut auf die US-Terrorliste gesetzt wird (Quelle: Commons)

Havanna/Washington.  Als „heuchlerisch und zynisch“ hat der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez die Maßnahme des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump bezeichnet, Kuba erneut als „Staatssponsor des Terrorismus“ einzustufen. Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Kuba lehnt den Terrorismus ab: Es war Opfer dieser Geißel, niemals Förderer. Die in Misskredit geratene Trump-Administration tut alles, um eine Verbesserung der Beziehungen während Bidens Präsidentschaft zu behindern und zu verhindern.“

Der umstrittene Schritt wurde von Außenminister Mike Pompeo zu Beginn von Trumps letzter voller Woche im Amt bekanntgegeben. Neben Kuba stehen der Iran, Nordkorea und Syrien auf der Liste von Staaten, die für die USA als „Unterstützer des Terrors“ gelten. Weiterlesen auf: Amerika21

Kuba vor dem Jahreswechsel: Rückblick und Ausblick auf 2021

Seit genau einem Jahr diskutiert der kubanische Wirtschaftsjournalist Ariel Terrero in seiner Sendung „Sacando Cuentas“ jeden Freitag aktuelle Themen der Wirtschaftspolitik, wobei neben interessanten Sachinformation auch kritische Kommentare nicht zu kurz kommen. Weiterlesen

Was bringt die Währungsreform für ausländische Investoren?

Die 2014 eröffnete Sonderwirtschaftszone Mariel soll weiter wachsen (Quelle: ACN)

Kubas größte Handelsmesse FIHAV musste dieses Jahr Corona-bedingt zum Online-Event umfunktioniert werden. Die Neuerungen, welche Außenhandelsminister Rodrigo Malmierca dort vorzustellen hatte, fielen dafür umso bemerkenswerter aus. In einer Sondersendung zur Währungsreform wurden nur wenige Tage später weitere Änderungen für Investoren angekündigt, die ab dem 1. Januar in dem Sektor gelten. Was hält das Jahr 2021 für Joint Ventures und ausländische Betriebe auf Kuba bereit? Weiterlesen