Kubas Präsident eröffnet Twitter-Account

Twitter-Profil des kubanischen Präsidenten (Quelle: Twitter)

Díaz-Canel am twittern (Quelle: Juventud Rebelde)

Miguel Díaz-Canel ist seit heute offiziell auf Twitter vertreten. Unter dem Account @DiazCanelB twittert der 59-jährige ab sofort über seine Aufgaben als Präsident Kubas. Auf dem letzten Kongress des kubanischen Journalistenverbands UPEC im vergangenen Juli, bei dem es vor allem  um Digitalisierung und eine neue Kommunikationspolitik ging, versprach Díaz-Canel bis Ende des Jahres auf dem sozialen Netzwerk aktiv zu werden.

Auf seinem Twitter-Profil stellt sich der neue an Kubas Spitze als „Präsident des Staats- und Ministerrats der Republik Kuba. Den martianischen Ideen von Fidel und Raúl verpflichtet“ vor. Der erste Tweet Díaz-Canels galt einer Veranstaltung zum 150. Jahrestag des Unabhängigkeitskriegs in La Demajagua, bei der auch PCC-Generalsekretär Raúl Castro anwesend war.

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Díaz-Canel in New York: bereit für Zeiten ohne Blockaden

Am gestrigen Freitag besuchte Kubas Präsident den „Ground Zero“ in New York (Quelle: Cubadebate)

Bei seinem mehrtägigen Antrittsbesuch in den Vereinigten Staaten im Rahmen der jährlichen Sitzungswoche der Vereinten Nationen absolviert Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel derzeit ein umfangreiches Programm. Seit Fidel Castros New York-Besuch 1960 ist wohl kein kubanisches Staatsoberhaupt mehr eine so intensive Agenda in den USA angegangen. Dabei traf Díaz-Canel mit zahlreichen Vertretern von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Neben Meetings mit Repräsentanten des Landwirtschaftsministeriums, Googles CEO Eric Schmidt und Kongressabgeordneten beider Parteien war dabei auch Zeit für eine Rede in der Riverside Church in Harlem sowie ein Treffen mit dem Schauspieler Robert de Niro.

Es ging in New York nicht nur um Diplomatie, sondern auch Wirtschaftsfragen prägten die erste US-Reise des kubanischen Präsidenten. Am Donnerstag traf Díaz-Canel auf Vertreter der Handelsmission des US-Landwirtschaftsministeriums (NASDA). Trotz der US-Blockade kann Kuba im Rahmen einer Ausnahmeregelung seit dem Jahr 2000 bestimmte Agrarprodukte aus den USA einkaufen, allerdings nur gegen Barzahlung. Die US-Agrarlobby will dies ausdehnen und fordert bereits seit Jahren die Aufhebung der Blockade. „Wir unterstützen voll und ganz den Ausbau des landwirtschaftlichen Handels mit Kuba und denken, dass das Embargo aufgehoben werden müsste“, sagte der Chefunterhändler der Mission, Jeff Witte. „Wenn wir Lebensmittel kaufen, denken wir an 11 Millionen Menschen, unsere gesamte Bevölkerung. Das ist kein Markt, den man verschmähen sollte“, fügte Díaz-Canel hinzu.

Ein weiteres hochrangiges Meeting fand auf Einladung von Googles CEO Eric Schmidt statt. Es war das zweite Treffen Díaz-Canels mit dem Google-Chef, der bereits im Juni nach Havanna gereist war. Diesmal nahmen jedoch auch Vertreter zahlreicher anderer US-Technologiefirmen Teil, unter anderem Connectify, Mapbox, Virgin Group, AirBnB, Revolution, Twitter, Microsoft, Bloomberg und Cresta. Bei dem Treffen, an dem von kubanischer Seite auch die Minister für Kommunikation und Außenhandel vertreten waren, hob Díaz-Canel die Bedeutung der Digitalisierung für sein Land hervor. Diese sei eine Priorität seiner Regierung, welche durch die US-Blockade noch immer unterlaufen werde.

Im Rahmen des US-Besuchs wollten die Kubaner offenbar auch die politische Wassertiefe in den Vereinigten Staaten unter Trump abstecken. Mehrmals traf sich Díaz-Canel mit Abgeordneten beider Parteien im Senat und Kongress sowie mit Vertretern und des US-Außenministeriums. Kuba sei bereit zum Dialog auf Augenhöhe und willens die Beziehungen mit den USA zu verbessern, so die Botschaft aus Havanna.

Díaz-Canel bei seiner Rede in der Riverside Church in Harlem (Quelle: Cubadebate)

In New York ließ es sich Díaz-Canel dabei nicht nehmen, auch der Riverside Church im Stadtteil Harlem einen Besuch abzustatten. In jener Kirche hatte einst Martin Luther King den Vietnamkrieg verurteilt. Später hielten hier unter anderem Fidel Castro und Nelson Mandela Reden. In diese Tradition hat sich nun auch Díaz-Canel eingereiht, wobei zur großen Überraschung aller Beteiligten auch Venezuelas Präsident Nicolás Maduro der Kirche einen unangemeldeten Besuch abstattete. „Die kubanische Revolution wird die gerechte Sache der Völker weiter unterstützen, das Recht der Völker zu träumen und eine bessere Welt zu errichten – es ist möglich!“, sagte Díaz-Canel in seiner Rede in der Kirche. Später traf sich Kubas Präsident mit Priestern und Vertretern des nationalen Kirchenrats der USA, welche das Staatsoberhaupt herzlich begrüßten.

Am Freitag traf Díaz-Canel schließlich auf Einladung des Schauspielers Robert de Niro auf verschiedene Vertreter von Kunst und Kultur der Vereinigten Staaten. Dabei lud er die Künstler ein, ihre besten Werke in Kuba zu zeigen und dazu beizutragen, die Völkerfreundschaft zwischen Kuba und den USA aller politischen und ideologischen Barrieren zum Trotz weiter auszubauen. Bei dem Meeting waren unter anderem die Produzentin Jane Rosenthal, der Rapper Q-Tip und der Musiker Chris Martin zugegen. Später stattete Díaz-Canel dem „Ground Zero“ einen Besuch ab, jenem Ort, an dem einst die am 11. September 2001 zerstörten Zwillingstürme des „World Trade Centers“ standen. „Es ist ein sehr symbolischer Ort, und die Anwesenheit eines Kubaners hier bedeutet eine Ehrerbietung gegenüber den Opfern“, erklärte der Präsident gegenüber Pressevertretern.

Der ausgedehnte US-Besuch des neuen kubanischen Präsidenten zeigt, dass Havanna den Verschärfung der Sanktionen unter Trump zum Trotz die unter Obama erreichten Ergebnisse bei der Verbesserung der bilateralen Beziehungen weiter konsolidieren und ausbauen will. Dabei verbittet sich auch Kubas neue Regierung, wie die Reden des Präsidenten bei den Vereinten Nationen klar gemacht haben, jede Einmischung in innere Angelegenheiten. Kuba ist bereit zu Gesprächen auf Augenhöhe, die aktuell jedoch wenig wahrscheinlich sind. Indes versuchten die Kubaner den Gesprächsfaden mit den zahlreichen der Insel wohlgesonnenen Vertretern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht abreißen zu lassen und können dabei auch auf die Unterstützung in Teilen der US-Bevölkerung zählen, die mehrheitlich kein Interesse am Fortbestand der jahrzehntealten Wirtschaftsblockade hat. Ob dies zu konkreten Ergebnissen führen wird, ist offen. Kuba hat sich –  trotz aggressiver Töne aus Washington –  diese Woche in New York jedoch als unlängst bereit gezeigt für ein besseres, blockadefreies Verhältnis mit den USA.

YouTube sperrt Kanal des kubanischen Fernsehens, USA lockern Reisewarnung

Kubas Fernsehen muss seit einigen Tagen wegen einer „rechtlichen Beschwerde“ ohne Präsenz auf dem Videoportal auskommen (Quelle: YouTube)

Es tut sich was beim Internet auf Kuba. Diesmal allerdings nicht von der Insel ausgehend. Vor wenigen Tagen ist der YouTube-Kanal des kubanischen Fernsehens geschlossen worden, offenbar wegen laufender „rechtlicher Beschwerden“. Seitdem sind alle Videos der kubanischen Fernsehsender offline. Kurze Zeit später meldete die Tageszeitung „junge Welt“, dass offenbar verschiedene Medien aus Iran und Kuba, so auch das Nachrichtenportal „Cubainformación„, von Hackerangriffen und Sperrungen betroffen gewesen seien.

Über die Hintergründe und Urheberschaft der Sperrungen ist indes noch nichts bekannt. Facebook und andere soziale Netzwerke wollten offenbar im Rahmen der Maßnahme gegen Fakeaccounts vorgehen, wobei in diesem Rahmen auch die englischsprachige Seite des venezolanischen Fernsehsenders „Telesur“ gelöscht wurde. Im Falle von YouTube erscheint nur ein lapidarer Hinweis auf „rechtliche Beschwerden“, die zum Ausschluss des kubanischen Fernsehens geführt hätten. Über etwaige politische Hintergründe schweigen sich die Multis naturgemäß aus.

Immerhin eine positive Nachricht aus dem Norden gibt es heute für Kuba: die US-Regierung hat ihre Reisewarnung für Kuba um eine Stufe gesenkt. Im Zuge der Affäre um die bis heute ungeklärten „Schall-Angriffe“ auf US-Botschaftspersonal, riet die Trump-Administration zuletzt vehement von Kuba-Reisen ab, ohne dies jedoch mit einer konkreten Gefährdungssituation begründen zu können. Die Maßnahme hatte dem ohnehin wieder eingeschränkten US-Tourismus zuletzt einen weiteren Dämpfer verpasst. Nun heißt es aus Washington wieder „erhöhte Vorsicht“, statt „besser die Reise überdenken“.

ETECSA führt weitere Testläufe für mobiles Internet durch

Kuba verfügt heute über mehr als fünf Millionen Handynutzer, welche bald auch das mobile Internet nutzen können (Quelle: Cubadebate)

Mehr als 800.000 Kubaner nahmen am letzten Dienstag am landesweiten Test des mobilen Internets teil, wie der Telefonversorger ETECSA jüngst bekannt gab. Erst am Mittwoch fand wieder eine kostenlose Erprobung statt, bei der jeder Nutzer ein Volumenpaket von 70 Megabyte geschenkt bekam. Derzeit nimmt Kubas Internetversorger auf Basis der ermittelten Nutzerdaten weitere Optimierungen am Netz vor, so dass das kommerzielle Angebot in wenigen Wochen an den Start gehen kann.

Derzeit gibt es auf Kuba mehr als fünf Millionen Handynutzer, nicht alle verfügen jedoch bereits über ein Smartphone. Immerhin fast jeder fünfte von ihnen ist bereits beim eMail-Dienst „Nauta“ registriert und konnte so am 14. August an der landesweiten Erprobung des mobilen Internets teilnehmen. Beim zweiten Testlauf am 22. August nahmen bis 13:30 nach ersten Angaben 257.000 Nutzer teil. Gegen 14 Uhr musste der Test jedoch aufgrund technischer Schwierigkeiten für rund eine halbe Stunde unterbrochen werden. Kuba verfügt heute in vielen Teilen des Landes über 3G-Abdeckung, die Qualität und Ausbaustufe des Netzes schwankt jedoch teilweise stark. Die Erprobungsphase will ETECSA nutzen, um die bestehenden Probleme im Netz zu beseitigen und den Bedarf der Kunden besser einschätzen zu können. Vor dem Start des kommerziellen Angebots solle der Dienst optimiert werden, berichtete das Nachrichtenportal „Cubadebate.“

Kuba startet kostenlose Testphase des mobilen Internets

Am heutigen 14. August begann der landesweite Testbetrieb des mobilen Internets auf Kuba (Quelle: Tour Republic)

Am heutigen Dienstagmorgen ereignete sich um genau 11 Uhr Ortszeit auf Kuba die Überraschung des Jahres: der Beginn der landesweiten Testphase des mobilen Internets – gratis! Wie mehrere Medien berichten, ist die Erprobungsphase vollumfänglich gebührenfrei und kann von jedem „Nauta„-Kunden des staatlichen Telefonanbieters in Anspruch genommen werden. Derzeit hat Kuba etwa fünf Millionen Handynutzer, von denen viele die lang angekündigte Inbetriebnahme des Datennetzes bereits sehnlichst erwartet haben. Für viele weitere dürfte heute erstmals die Ära des Internets richtig anbrechen.

Um die Mobildaten nutzen zu können, müssen ETECSA-Kunden zunächst ihr „Nauta„-Konto richtig konfiguriert haben. Dieses Angebot ermöglicht ihnen bereits seit einigen Jahren eMails von unterwegs aus zu versenden und zu empfangen. Zur Nutzung des mobilen Internets ist nun die Wahl des Codes „*133#“ und die anschließende Auswahl der Optionen „Mobildaten [Datos]“ und „Verbrauchstarif [Tarifa por consumo]“ notwendig. Daraufhin wird die kostenlose Testphase aktiviert, welche dazu dienen soll „den späteren Dienst vor seinem kommerziellen Start besser kennen zu lernen“, wie eine ETECSA-Mitarbeiterin erklärte. Nutzer könnten so die in ihrem Gebiet vorhandenen Geschwindigkeiten testen, während der Anbieter Daten über Nachfrage und Verbrauch erhält um den Netzausbau zu planen.

Erste Rückmeldungen zeigten, dass nicht nur soziale Medien wie Facebook und Twitter funktionieren, sondern auch das Hochladen von Videos vielerorts möglich ist. Die Angaben über die verfügbare Bandbreite schwanken jedoch stark.  Während Kuba inzwischen größtenteils mit 3G-Empfang abgedeckt ist, sind moderne LTE-Netze noch auf wenige Ballungszentren beschränkt. Wann die kostenlose Testphase durch das kommerzielle Angebot ersetzt wird, ist indes noch nicht bekannt. Ersten Informationen zu Folge soll es verschiedene Tarifmodelle geben, die sich flexibel wechseln und den eigenen Nutzungsgewohnheiten anpassen lassen sollen.

ETECSA stellt Telefon- und Internetdienste nach Zwischenfall wieder her

Kuba will dieses Jahr das mobile Internet für die rund fünf Millionen Handynutzer verfügbar machen (Quelle: Cubadebate)

Nach einem schweren Brand in Zentralkuba waren vergangene Woche fast 2 Millionen Handynutzer auf Kuba ohne Empfang. Inzwischen sollten die Dienste „für 80 Prozent der Nutzer“ wieder funktionieren, wie der Telefonversorger ETECSA bekannt gab. Eine weitere Panne legte am Dienstag den eMail-Dienst Nauta sowie einige staatliche Server lahm, der Schaden konnte jedoch bis zum Mittwoch behoben werden.

Offenbar war ein elektrischer Funke in der Bedienkonsole einer Klimaanlage die Ursache für den Brand, der vergangene Woche ein Rechenzentrum in in der zentralkubanischen Stadt Santa Clara verwüstete. Dies gab das kubanische Innenministerium am Dienstag in einem Bericht bekannt, den das Nachrichtenportal „Cubadebate“ veröffentlichte. Nach dem Brand waren in vier Provinzen des Landes mehr als 200 Handymasten nicht mehr ansteuerbar und mussten repariert, teilweise ausgetauscht werden.

Nachdem der Empfang wenige Tage später in Pinar del Río wiederhergestellt werden konnte, haben inzwischen auch Cienfuegos und Villa Clara wieder Netz. In der ebenfalls betroffenen Provinz Sancti Spíritus warten jedoch noch über 30 Prozent der Nutzer auf die Wiederherstellung des Mobilfunks. Fast die Hälfte aller Sendemasten musste dort ausgetauscht werden. „Rund 80 Prozent“ der Kunden sollen laut ETECSA-Bericht vom Sonntag das Mobilnetz inzwischen wieder nutzen können. Derzeit arbeite man bereits an der Rückvergütung und Wiederherstellung der von den Nutzern gebuchten Diensten und Angeboten, die für den Zeitraum der Panne nicht erreichbar waren. Laut Kommentaren auf „Cubadebate“ ist das Netz jedoch in allen betroffenen Gebieten zeitweise weiterhin instabil.

Ein weiterer Zwischenfall sorgte am diesen Dienstag für einen offenbar landesweiten Ausfall des eMail-Dienstes „Correo Nauta“. Auch weitere staatliche Server waren betroffen, weshalb das Internetangebot der drei überregionalen Zeitungen „Granma“, „Juventud Rebelde“, und „Trabajadores“ nicht erreichbar war. Der entsprechende Fehler konnte jedoch bis Mittwoch wieder behoben werden, die Ursache ist noch unklar. Die Pannen bei ETECSA kommen kurz vor geplanten Inbetriebnahme des mobilen Internets, welche den Datendurchsatz im Mobilnetz signifikant erhöhen dürfte.

Kuba bereit für „Internetwelle“

In wenigen Wochen soll das mobile Internet auf Kuba starten (Quelle: Laredcubana)

Das sozialistische Kuba ist bereit für eine „Welle des Internets“, die in Kürze über die Insel hereinbrechen wird. Dies versicherten gestern Vertreter des Kommunikationsministeriums im Rahmen des lateinamerikanischen Informatikkongresses, welcher dieses Jahr in der kubanischen Küstenstadt Varadero stattfindet. Mit der Inbetriebnahme des mobilen Internets würden die Kubaner bald über „universellen Internetzugang“ verfügen. Inzwischen sind auch neue Details zu den geplanten Tarifmodellen bekannt.

Nach der Installation von inzwischen über 700 WiFi-Hotspots und mehrmaligen Preissenkungen will Kubas staatliche Telekom ETECSA die über 5,1 Millionen Handynutzer des Landes mit 3G-Netz versorgen. Der bereits letztes Jahr angekündigte Plan befindet sich in den ersten Zügen der Umsetzung. Derzeit läuft die Erprobung der Infrastruktur, welche bereits über drei Viertel der Landesfläche mit mobilem Internet zu versorgen imstande ist.

Auch wenn sich ETECSA über die genauen Preise noch in Schweigen hüllt, soviel steht fest: die Internetnutzung soll über zwei verschiedene Tarifmodelle möglich sein. Neben dem klassischen Volumentarif (z.B. in Paketen á 1 Gigabyte Internet plus 500 Megabyte lokales Intranet) soll es auch die Möglichkeit geben, nur die Nutzung bestimmter Apps (z.B. Facebook, WhatsApp oder Spotify) mit unbegrenztem Datenvolumen zu buchen. Beide Tarifmodelle werden sich vom Kunden überall auf der Insel über das kostenlose Nutzerportal hinzubuchen bzw. wechseln lassen. Die Abrechnung erfolgt bequem über das normale Handyguthaben.

Seit Inbetriebnahme des Unterseekabels Alba-1 aus Venezuela im Jahr 2014 hat sich der Internetzugang auf Kuba massiv verbessert. Neben dem Ausbau von öffentlichen WiFi-Hotspots begann ETECSA letzten Herbst mit der Installation der ersten DSL-Hausanschlüsse. Bis zum Ende des Jahres sollen so über 50.000 Haushalte mit Internet versorgt werden. Die breite Nutzung wird jedoch mittels des mobilen Datennetzes erfolgen, welches für das erste Halbjahr 2018 angekündigt wurde und nun kurz vor der Freigabe steht.