Kuba beseitigt Sturmschäden von „Laura“

Regenbogen nach dem Tropensturm „Laura“ über Havanna (Quelle: Cubadebate)

Glück im Unglück: als Hurrikan „Laura“ bis zur Nacht zum Dienstag über Kuba hinwegzog, handelte es sich noch um einen schweren Tropensturm. Trotzdem gab es einige Schäden auf der Insel, welche jetzt schnellstmöglich beseitigt werden sollen. Wie Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte, seien mehr als 2000 Wohngebäude betroffen. Über 435.000 Personen wurden im Vorfeld des Sturms evakuiert, Tote oder Verletzte sind nicht zu beklagen. Weiterlesen

Schweres Erdbeben vor der kubanischen Küste

Am Dienstag ereignete sich ein Meeresbeben in der Nähe von Kuba (Quelle: USGS)

Ein schweres Erdbeben hat am Dienstagnachmittag den Meeresboden zwischen Kuba und Jamaika erschüttert. Das Epizentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,1 auf der Richterskala befand sich rund 120 Kilometer südlich der kubanischen Küste. Entgegen anfänglicher Warnungen der US-Erdbebenwarte USGS konnte die Gefahr eines Tsunamis rasch ausgeschlossen werden.

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Was tut Kuba gegen den Klimawandel?

Schwerölkraftwerk in Kuba (Quelle: Granma)

Auf der ganzen Welt ging heute die „Fridays for Future“-Bewegung für mehr Klimaschutz auf die Straße. Auch Kuba spürt die Folgen der vom Menschen verursachten Erderwärmung immer deutlicher in Form von Wetterextremen wie Tropenstürmen und anhaltenden Dürreperioden. In Folge steigender Meeresspiegel wird die Insel künftig noch stärker als heute unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben. Doch wie steht es um Klimaschutz und Nachhaltigkeit in dem sozialistischen Land?

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Vier Monate nach dem Tornado in Havanna: die meisten Schäden sind beseitigt

Bis September soll der Wiederaufbau nach dem Tornado abgeschlossen sein, welcher Ende Januar über 8.000 Gebäude in Havanna beschädigte oder zerstörte (Quelle: Prensa Latina)

Gut vier Monate nachdem ein verheerender Tornado in der kubanischen Hauptstadt Havanna wütete, sind heute rund 80 Prozent der beschädigten Gebäude wieder instandgesetzt worden, wie die Nachrichtenagentur „Prensa Latina“ meldet. Die Windhose verwüstete in der Nacht auf den 28. Januar mehr als 1.000 Gebäude im Süden und Osten Havannas. Drei Menschen starben, während 172 Personen verletzt wurden. Weiterlesen

Wiederaufbau nach Tornado in Kuba schreitet voran

Rund 10.000 Personen wurden in Folge des Tornados aus den betroffenen Gebieten evakuiert, die meisten von ihnen sollen bis zum Ende des Jahres in ihre Häuser zurückkehren können (Quelle: Cubadebate)

Havanna. Rund drei Wochen nach dem verheerenden Tornado, der Ende Januar mehrere Stadtteile im Süden der kubanischen Hauptstadt verwüstete und dabei sieben Todesopfer forderte, kommt der Wiederaufbau in Havanna zügig voran. Rund die Hälfte der betroffenen Familien verfügen inzwischen über Materialien zur Instandsetzung ihrer Häuser, während der Ersatz der 730 völlig zerstörten Gebäude mit staatlichen Bautrupps unter Hilfe der Nachbarprovinzen organisiert wird. „Jetzt stehen die größten Herausforderungen an“, sagte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel.

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Havanna nach dem Tornado: Grundversorgung kehrt zurück

Auf der Sitzung des kubanischen Ministerrats vom 2. Februar wurde der Stand des Wiederaufbaus diskutiert (Quelle: Cubadebate)

Eine Woche nach dem Tornado, welcher mehrere Stadtteile im Süden und Osten der kubanischen Hauptstadt Havanna verwüstet hat, konnte in den betroffenen Gebieten die Grundversorgung weitgehend wiederhergestellt werden. Der Wiederaufbau der 2.699 beschädigten und zerstörten Gebäude wird auf Weisung von Kubas Präsidenten indes schnellstmöglich angegangen. Inzwischen wurden auch nähere Informationen über offizielle Spendenkanäle veröffentlicht. Weiterlesen

Meteorit explodiert über Viñales

Fragmente des Meteoriten, welche gestern über Viñales niedergegangen waren (Quelle: Cubadebate)

Es ist noch nicht einmal eine Woche her, als ein Tornado durch Havanna zog – schon wird Kuba vom nächsten Naturereignis überrascht: am Freitag Mittag explodierte ein Meteorit über dem Örtchen Viñales in Westkuba. Was für viele Bewohner zunächst nach einem Flugzeugabstuz klang, entpuppte sich glücklicherweise als ein Naturphänomen, bei dem nach letzten Berichten weder Schäden noch Verletzte zu beklagen sind.

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Tornado über Havanna

Aufnahme des Tornados, welcher am Sonntagabend über Havanna hinwegzog (Quelle: Canal Habana)

Ein Tornado hat am frühen Sonntagabend eine Schneise der Verwüstung in der kubanischen Hauptstadt Havanna hinterlassen. Nach letzten Angaben vom Montagnachmittag (Ortszeit) sind drei Tote und 172 Verletzte zu beklagen, wie kubanische Medien berichten. Technikerbrigaden aus den Nachbarprovinzen wurden zur Verstärkung nach Havanna entsandt, um bei der Wiederherstellung der Strom- und Wasserversorgung der betroffenen Gebiete zu helfen. Weiterlesen

Pinar del Río kommt mit blauem Auge davon

Derzeit wird in Pinar del Río mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung gearbeitet (Quelle: Guerillero)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem Hurrikan „Michael“ am Montag an Kubas westlichster Provinz Pinar del Río vorbeizog, sind inzwischen erste Informationen über das Ausmaß der Schäden bekannt. Nach Angaben der Lokalzeitung „Guerillero“ wurden insgesamt 1082 beschädigte Gebäude gemeldet, während sich auf der Insel der Jugend die Schäden auf 16 Gebäude beschränken. Damit kam das Land gemessen an früheren Stürmen diesmal mit einem blauen Auge davon. Am Mittwoch stattete Präsident Díaz-Canel der Provinz Pinar del Río einen Besuch ab, um sich vor Ort über die Lage zu informieren. Weiterlesen

Hurrikan „Michael“ zieht über Pinar del Río und Insel der Jugend

Position von „Michael“ um 23:00 am Montag, deutscher Zeit (Quelle: Windy.com)

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Stundenkilometern zieht Hurrikan „Michael“ derzeit über den westlichen Zipfel Kubas sowie die vorgelagerte Insel der Jugend hinweg. Dort, und in der Provinz Pinar del Río, wurde bereits die höchste Warnstufe ausgegeben. Nach ersten Berichten sind derzeit etwa 55.000 Kubaner ohne Strom, während der Zivilschutz Kohletabletten und andere Versorgungsgüter ausgegeben hat.

Seit Montagmittag, 13 Uhr, gilt in den betroffenen Provinzen Pinar del Río und dem Sonderverwaltungsgebiet Insel der Jugend die höchste Warnstufe, die etwas weiter östlich gelegenen Provinzen Artemisa, La Habana, Mayabeque und Matanzas befinden sich jedoch ebenfalls in Alarmbereitschaft. Die Ausläufer des Sturms ziehen derzeit, von starken Niederschlägen und Winden von bis zu 130 Stundenkilometern, über den Westteil Kubas hinweg. Vier Gemeinden in den betroffenen Gebieten sind derzeit ohne Strom. In der Saffir Simpson-Skala ist „Michael“ ein Sturm der niedrigsten Kategorie 1.

Schäden in der Gemeinde Minas de Matahambre, Pinar del Río (Quelle: Radio Guamá)

Laut ersten Berichten wurden in zahlreichen Orten Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt. Verwüstungen wurden unter anderem in den Gemeinden Cabo de San Antonio, Minas de Matahambre, Mantua, La Palma und Viñales gemeldet. Das ganze Ausmaß das Schäden dürfte jedoch erst sichtbar werden, wenn sich der Sturm im Laufe des Dienstags von der Insel entfernt. Es kam bisher offenbar zu keinen menschlichen Verlusten.