Kuba muss Gasversorgung einschränken

Auf Kuba werden derzeit das zum kochen verwendete Flüssiggas knapp (Quelle: Cubadebate)

Wie staatliche Medien heute informierten, wird es demnächst Probleme bei der Versorgung mit Flüssiggas auf der Insel geben. In Folge der im November verhängten US-Sanktionen gegen den einzigen Lieferanten „Panamericana S.A“ hat sich dieser Ende des vergangenen Jahres aus dem Geschäft mit Kuba zurückgezogen.

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Kuba bereitet sich auf Abbruch der Beziehungen mit den USA vor

Kubas Top-Diplomat für die Vereinigten Staaten, Carlos Fernández de Cossío, gab der Nachrichtenagentur AFP jüngst ein seltenes Interview (Quelle: Prensa Latina)

Kuba bereit sich auf einen möglichen Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten vor. Wie Havannas Top-Diplomat für US-Angelegenheiten, Carlos Fernández de Cossío, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte, sei man „vorbereitet und bereit“ für die Schließung der Botschaften, jedoch wünsche man sich in Kuba „eine solche Möglichkeit“ nicht.

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Havanna wird 500 – ein runder Geburtstag in schwierigen Zeiten

Das 1929 errichtete Kapitol Havannas wurde aufwändig saniert und wurde zum Jubiläum aufwändig beleuchtet (Quelle: G.V.)

Mit einem großen Feuerwerk vor dem frisch restaurierten Kapitol wurde am Samstag Abend der 500. Jahrestag der kubanischen Hauptstadt begangen. Die hatte sich zum historischen Jubiläum ordentlich herausgeputzt. Gefreut haben sich über die Feier jedoch vor allem die Habaneros selbst, denn der Kuba-Tourismus ist derzeit auf Talfahrt.

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FIHAV 2019: Investitionen unter Trump

Modell des geplanten Industrieparks „ViMariel“ innerhalb der Sonderwirtschaftszone (Quelle: eigene Aufnahme)

Havannas internationale Handelsmesse FIHAV, die wie immer vom 4. bis zum 8. November im Messegelände „Expocuba“ tagte, stand dieses Jahr unter schwierigen Vorzeichen. Die jüngsten US-Sanktionen treffen auch Investoren, die mit Kuba Geschäfte machen wollen und bringen viele Unternehmer mit Präsenz auf Kuba in Igelstellung. Doch es gab auch in diesem Jahr einige gute Neuigkeiten von der Messe.

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Der beschwerliche Weg zurück in die Normalität

Das Fleischgeschäft von Carlos Tercero, einer der größten Lebensmittelmärkte des Landes vergangene Woche (Quelle: eigene Aufnahme)

Gut zwei Wochen nachdem die Energiekrise auf Kuba für beendet erklärt wurde, ist der Weg zurück in die Normalität für die Insel beschwerlich und graduell. Die akute Wirtschaftsflaute macht sich dieser Tage vor allem in Form von leeren Regalen und Knappheit bis zu den Grundnahrungsmitteln bemerkbar, während die USA ihre Sanktionen gegen das sozialistische Land fast im Wochentakt verschärfen.

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Neue US-Sanktionen gegen Kuba treffen auch Inlandsflüge

Ende Oktober haben die USA ihre Wirtschaftsblockade gegen Kuba zuletzt erneut verschärft, diesmal sind auch Flüge betroffen (Quelle: Pexels)

Washington/Havanna. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat die Sanktionen gegen Kuba erneut ausgeweitet. Dies hat das Büro für Industrie- und Sicherheitspolitik (Bureau of Industry and Security, BIS) des US-Handelsministeriums am Freitag angekündigt. Dieses Gremium soll die Ziele der nationalen Sicherheits- und Außenpolitik der USA durch Exportkontrolle gewährleisten. Auf der Webseite heißt es: „BIS verpflichtet sich, zu verhindern, dass US-Güter Projekte zur Massenvernichtung, Terrorismus oder zur Destabilisierung von militärischen Modernisierungsprogrammen unterstützen.“

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Update vom 26.10:
Inzwischen wurde bekannt, dass auch Flugreisen aus den USA nach Kuba weiteren Einschränkungen unterliegen. Mit Ausnahme Havannas können künftig keine Flughäfen auf Kuba mehr von US-Fluglinien angesteuert werden. Kubas Außenministerium wieß die Maßnahmen, welche auch Familienbesuche einschränken, scharf zurück. In Kuba geht man derzeit davon aus, dass aufgrund der Sanktionen bis zum Ende des Jahres rund 40.000 Passagiere nicht nach Kuba reisen können.

Aufgrund der Sanktionen musste auch die kubanische Fluggesellschaft „Cubana“ zahlreiche In- und Auslandsflüge streichen. Entsprechende Leasingverträge wurden von den Anbietern gekündigt, da dabei Flugzeuge mit US-Teilen verwendet wurden. Derzeit versucht das Unternehmen neue Verträge mit europäischen Maschinen zu gewinnen. Weitere Infos zur Flugthematik siehe hier.

USA sanktionieren weitere Reedereien, China hilft mit Millionenschenkung

Die Vereinigten Staaten haben am 24. September neue Sanktionen gegen vier Reedereien ausgesprochen, die venezolanisches Öl nach Kuba liefern (Quelle: Commons)

Wie das US-Finanzministerium bekannt gab, sind gestern vier weitere Reedereien, die venezolanisches Öl nach Kuba liefern, auf einer „schwarzen Liste“ gelandet. Mit den Sanktionen will die US-Regierung Kubas Ölversorgung unterbrechen und damit „die Unterstützung für das illegale Maduro-Regime in Venezuela“ beenden. Fast gleichzeitig kam eine gute Neuigkeit aus Fernost: China kündigte an, die schwächelnde Konjunktur der Insel mit einer Spende in Höhe von 112 Millionen US-Dollar stützen zu wollen.

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