Kubas Banken stoppen die Annahme von US-Dollar

Noch bis zum 21. Juni akzeptieren Kubas Banken Einzahlungen mit Dollarscheinen (Quelle: Pixabay)

Wie Vertreter der kubanischen Zentralbank gestern in einer Sondersendung angekündigt haben, werden auf der Insel ab dem 21. Juni keine US-Dollar als Bargeld zur Einzahlung auf Konten mehr entgegengenommen. Der Bevölkerung bleiben noch 10 Tage, vorhandene Ersparnisse zur Bank zu bringen um diese für Einkäufe in Devisengeschäften nutzen zu können. Die Regierung begründete die Maßnahme mit den Auswirkungen der US-Finanzsanktionen, welche die Nutzung des Dollars immer schwieriger mache. Weiterlesen

Fünf Monate Währungsreform: Der CUC geht, die Probleme bleiben

Anstehen in Zeiten der Pandemie: Kubas ökonomische Lage ist weiter kritisch (Quelle: Granma)

Fünf Monate nach Beginn der Währungsreform auf Kuba ist der konvertible Peso (CUC) inzwischen weitgehend außer Zirkulation. Wie der Leiter der Reformkommission, Marino Murillo, bekannt gab, seien bereits 80 Prozent der Geldmenge umgetauscht oder über Verkäufe abgeschöpft worden. Der Bevölkerung bleibt noch bis zum 1. Juli für den Wechsel der ehemaligen Zweitwährung, die wirtschaftlichen Probleme der Insel werden den CUC allerdings noch lange Zeit überleben. Weiterlesen

Kuba „keine Priorität“ für Biden

Kuba und die USA: Derzeit keine Eile bei der Rücknahme von Sanktionen (Quelle: Cubahora/Flickr)

Wenige Tage vor seinem Abtritt als Präsident veranlasste Donald Trump Anfang Januar die Aufnahme Kubas in die US-Liste der „Staatssponsoren des Terrorismus“. Inzwischen sind deren Auswirkungen in der Wirtschaft des sozialistischen Landes angekommen, was vor allem die Finanzbeziehungen der Insel betrifft. Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ meldet, berichten ausländische Unternehmen von zunehmenden Problemen bei Banktransaktionen von und nach Kuba. Bis sich die Lage verbessert, könnte indes noch einige Zeit vergehen… Weiterlesen

USA setzen Kuba wieder auf ihre Terrorliste

Außenminister Pompeo gab am Montag bekannt, dass Kuba erneut auf die US-Terrorliste gesetzt wird (Quelle: Commons)

Havanna/Washington.  Als „heuchlerisch und zynisch“ hat der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez die Maßnahme des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump bezeichnet, Kuba erneut als „Staatssponsor des Terrorismus“ einzustufen. Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Kuba lehnt den Terrorismus ab: Es war Opfer dieser Geißel, niemals Förderer. Die in Misskredit geratene Trump-Administration tut alles, um eine Verbesserung der Beziehungen während Bidens Präsidentschaft zu behindern und zu verhindern.“

Der umstrittene Schritt wurde von Außenminister Mike Pompeo zu Beginn von Trumps letzter voller Woche im Amt bekanntgegeben. Neben Kuba stehen der Iran, Nordkorea und Syrien auf der Liste von Staaten, die für die USA als „Unterstützer des Terrors“ gelten. Weiterlesen auf: Amerika21

Was bringt die Währungsreform für ausländische Investoren?

Die 2014 eröffnete Sonderwirtschaftszone Mariel soll weiter wachsen (Quelle: ACN)

Kubas größte Handelsmesse FIHAV musste dieses Jahr Corona-bedingt zum Online-Event umfunktioniert werden. Die Neuerungen, welche Außenhandelsminister Rodrigo Malmierca dort vorzustellen hatte, fielen dafür umso bemerkenswerter aus. In einer Sondersendung zur Währungsreform wurden nur wenige Tage später weitere Änderungen für Investoren angekündigt, die ab dem 1. Januar in dem Sektor gelten. Was hält das Jahr 2021 für Joint Ventures und ausländische Betriebe auf Kuba bereit? Weiterlesen

Western Union schließt Büros in Kuba

Aufgrund neuer Finanzsanktionen aus den USA wird Western Union seine Büros in Kuba schließen müssen (Quelle: Commons)

Das in den USA ansässige und weltweit agierende Geldtransferunternehmen Western Union wird seine Büros in Kuba schließen. Damit kommt das Unternehmen neuen Verboten nach, welche die Regierung von Präsident Donald Trump jüngst verhängt hat, und mit denen US-Firmen untersagt wird, mit dem kubanischen Finanzunternehmen Fincimex zu verkehren. Der US-amerikanische Anbieter von Auslandsüberweisungen Union wird seine 407 Agenturen, die im ganzen Land verteilt sind, schließen. Weiterlesen auf: Amerika21

Kuba präsentiert Jahresbericht zur US-Blockade

Kubas Außenminister Bruni Rodríguez verurteilte erneut die US-Wirtschaftsblockade, welche jedes Jahr schwere Schäden verursacht (Quelle: Prensa Latina)

Der kubanische Außenminister, Bruno Rodríguez Parrilla, hat am vergangenen Donnerstag der Öffentlichkeit den Jahresbericht über die Auswirkungen der gegen sein Land gerichteten US-Blockade vorgelegt. Darin werden die vielfältigen Sanktionen und andere damit verbundene Maßnahmen und Effekte aufgeführt, die zusätzlich von der Trump-Regierung zwischen April 2019 und März 2020 veranlasst worden sind. Weiterlesen auf: Amerika21

41 Tage vor US-Wahl: Trump erlässt neue Sanktionen gegen Kuba

Mit neuen Sanktionen gegen Kuba will Trump offenbar versuchen, Wählerstimmen im Swing-State Florida zu gewinnen (Quelle: Commons)

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch bei einem Treffen mit Veteranen des gescheiterten Invasionsversuchs in der Schweinebucht im Jahr 1961 neue Sanktionen gegen das sozialistische Kuba bekanntgegeben. So dürfen Reisende aus den USA künftig nicht mehr in Gebäuden übernachten, die Eigentum der kubanischen Regierung sind. Außerdem wird die Einfuhr von Alkohol und Tabak aus Kuba verboten. Weiterlesen

VIP-Aufruf für ein Ende der Kuba-Blockade der USA

Trump und die Blockade: Karikatur aus Kuba (Quelle: Cubahora)

Mehrere deutsche Kulturschaffende, die in Kuba leben und arbeiten, sowie rund 60 Persönlichkeiten aus Kultur und Wissenschaft haben die Bundesregierung aufgefordert, konkrete Schritte gegen die US-Kuba-Blockade zu unternehmen. Eine entsprechende Resolution, die amerika21 exklusiv vorliegt, soll am heutigen Dienstag auf der Onlineplattform change.org erscheinen. Unterzeichnet wurde der Text unter anderem von dem Regisseur Fatih Akin, dem Dirigenten Wolfgang Bozic, dem Linguisten Noam Chomsky, der ehemaligen Justizministerin Herta Däubler-Gmelin sowie den Musikern Jan Delay und Konstantin Wecker.

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Link zur Petition: Change.org

USA erweitern Sanktionen und blockieren Geldsendungen nach Kuba

Neue Sanktionen gegen Kuba treffen jetzt auch Geldsendungen über Western Union (Quelle: Commons)

Die Vereinigten Staaten haben ihre Sanktionsliste gegen kubanische Unternehmen erweitert. Dies geht aus einem Pressestatement von US-Außenminister Mike Pompeo hervor. Betroffen ist jetzt auch der Finanzdienstleister FINCIMEX, welcher Auslandsüberweisungen abwickelt. Geldsendungen mit Western Union aus den USA sollen damit seit dem 12. Juni nicht mehr möglich sein. Bereits seit Februar waren schon keine Sendungen mehr aus anderen Ländern mit dem Dienstleister möglich. Darüber hinaus wurden nun sechs weitere kubanische Unternehmen in die Liste aufgenommen.

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