Direktverkauf an Hotels scheint erste Früchte zu tragen

Seit dem 1. Dezember 2011 dürfen kubanische Bauern ihre Produkte direkt an touristische Einrichtungen verkaufen, ohne den Staat als Zwischenhändler. Nach der Verteilung brachliegender Felder an Kleinbauern 2008 war das gerade die richtige Maßnahme, denn die zahlreichen Transportprobleme der staatlichen Lieferfirmen in der Landwirtschaft haben die Verteilung der Lebensmittel ineffizient gestaltet. Mit dieser Maßnahme ist es den Bauern nun möglich, selbst Verträge mit touristischen Unternehmen abzuschließen.

Laut einem aktuellen Bericht aus Juventud Rebelde geschieht dies in der Provinz Matanzas mittlerweile mit Erfolg für alle Beteiligten. Am 23. Dezember waren in Matanzas erst 12 solcher Verträge unterzeichnet, heute sind es 94. Der lokale Vertreter des Tourismusministeriums meint, dass diese Verträge es für die Hotels einfacher machen an lokale Produkte heranzukommen und das Angebot der Buffets zu erweitern. Die Anbieter sind meist landwirtschaftliche Genossenschaften, die in CUP bezahlt werden.

Für die Genossenschaften ist dies ein echter Ansporn mehr zu produzieren und bis zur nächsten Hochsaison wird die Nachfrage weiter stark steigen. Allerdings sind weiterhin noch Probleme beim Transport vorhanden, diese werden sich wohl erst mit der Zeit lösen lassen.

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