„Cuba heute“ in der Deutschen Welle

In einem Artikel über die heutige Rezeption der kubanischen Revolution, kommt auch „Cuba heute“ zu Wort:

Gestern Rebellen, heute gastfreundlich – immer heroisch  Sonne, Sex und Sozialismus – für manche ist Kuba die Trauminsel der sozialen Gerechtigkeit, für andere schlicht eine Drittwelt-Diktatur. Beide Kubabilder sind voll von alten Klischees. Doch die Realität schreitet voran. […]

Quelle: http://www.dw.de/gestern-rebellen-heute-gastfreundlich-immer-heroisch/a-16976536

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6 Gedanken zu „„Cuba heute“ in der Deutschen Welle

  1. Der Artikel ist nichts sagend, was hier angeprangert wird, ist lächerlich. Soziologin Brandhorst: „Soziale Ungleichheit, der Wegfall des sozialen Sicherungssystems, die Kürzung der Arbeitslosengelder und deren Beschränkung auf ein Jahr.“ Die Menschen können offensichtlich nicht mit Gleichheit umgehen, ist das Arbeitsgesetz auf ihrer Seite läd das zu Schlamperei und Disziplinlosigkeit ein. Erst im Kapitalismus, in der Ungleichheit, fordern die Menschen wieder Gleichheit. So ist der Mensch. Die Beschränkung des Arbeitslosengeldes auf ein Jahr halte ich für ausgewogen, denn in Kuba kann jeder eine Arbeit haben, auch wenn viele Arbeitsstellen künstlich im Staate entstanden sind, die jetzt abgebaut werden. Bei den Automatisierungsgrad der Wirtschaft werden viele Produktivkräfte benötigt, vor allem in der Landwirtschaft. Ich bin sehr gespannt wie sich Kuba in den nächsten 2 Jahren entwickeln wird…

  2. Nein Jens, jetzt liegst du falsch. In Cuba kann eben nicht jeder eine Arbeitsstelle haben. Das war einmal und hat den Staat noch mehr ruiniert als er schon ist. Es sind vermutlich eine halbe Million auf die Strasse gesetzt worden. Das hat Raul sogar öffentlich angekündigt. Das mit der Gleichheit auf Cuba ist nur ein Traum. Ich hatte mal 2 Wochen bei einem Kommunisten gewohnt und viele Bilder gemacht. Kann dir diese gerne zustellen dann weisst du wie die Gleicheren so wohnen. Jedenfalls besser als ich…. Noch was: Mit $ 12 Arbeitslosengeld im Monat kannst du ohne stehlen nicht überleben, auch nicht in Cuba.

    • Wer wurde auf die Straße gesetzt? Es gibt genügend Arbeitsstellen in der Landwirtschaft. Es ist eine Farce wenn der Staat Lebensmittel importiert und Kubaner zu faul sind in der Landwirtschaft zu arbeiten, kein Land auf der Welt leistet sich so einen verschwenderischen Luxus. Das Land kommt so nicht weiter, ich hätte niemals so viel Verständnis für die „Arbeitslosen“.
      Diebstahl ist ein Straftat und muss zur Anzeige gebracht werden, keine Ausnahme. Arbeiten! Arbeiten! Arbeiten!

      • Die meisten Arbeitslosen ,aber auch Arbeitsfaule,Mann oder Frau prostituieren sich und zocken so die Touristen ab.Meistens wird auch gleich die große Liebe geschworen.und so lebt der Kubaner nicht schlecht.Alle haben Handys die die Touristen über Computer zuhause aufwerten können.Übrigens ein Stricher verlangt für seine Liebesdienste 50 CUC etwa 40 Euro.Danach wird Kleidung Schuhe etc gefordert.Viele lassen sich im Hotel eincheken,danach wird im Hotel alles gestohlen,was nicht Niet und Nagelfest ist.Ich kann ein Lied singen über die Treistheit und Lügen der einfallsreichen Kubaner.

  3. In dem Punkt gebe ich dir sicher recht. Niemand arbeitet gerne in der Landwirtschaft weil es anstrengend ist und man sich bücken muss. (Komme übrigens selbst aus der Landwirtschaft). Die Deutschen brauchen die Polen, die Amis die Mexikaner, die Spanier (mit vielen Arbeitslosen) die Marokkaner usw. usw…. Auch alle faul!! Natürlich lehne ich Diebstahl auch grundsätzlich ab. Allerdings haben die Anführer in Cuba eben auch zuviele Fehler mit ihrer Wirtschaftspolitik gemacht. Wenn sie wenigstens frühzeitig selbstverwaltete und wirtschaftl. unabhängige Genossenschaften zugelassen hätten… was sie jetzt wohl beabsichtigen. Die Lebensmittelkarte kostet den Staat Milliarden weil diese Waren mehr oder weniger verschenkt werden. Diese gibt es jetzt seit 54 Jahren… Wieso eigentlich. Wächst doch alles in Cuba 3 x im Jahr.

    • Ich weiss, es ist zynisch und hart. Doch manchmal habe ich wohl eher den Eindruck, das der Sozialismus zu sozial ist. Auch wenn Kuba ein schwieriges Land ist, frage ich mich immer warum es Kubanern so gut geht, dass sie sich zu fein für diese Arbeit fühlen. Das ist so!

      Es sollen bis 2015 viele Arbeitsstellen aus dem Staat wegfallen, wir werden ja sehen was passiert.

      In der kub. Landwirtschaft könnten locker 100.000 neue Stellen entstehen…

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