17. September 2021

Kuba verabschiedet Tierschutzgesetz

Havanna. In Kuba ist ein umfangreiches Dekret zum Tierschutz beschlossen worden. Damit habe man auf Bedenken und Forderungen reagiert, die in der landesweiten Debatte über die neue Verfassung vor drei Jahren geäußert und seither diskutiert wurden. Zu den Aufgaben des Gesetzes gehören unter anderem die Verhinderung der Einschleppung exotischer Krankheiten, die Stärkung des veterinären Überwachungssystems, die Regelung der Tierarztpraxis sowie die erstmalige Festlegung grundlegender Tierwohlstandards in Landwirtschaft, Unternehmen und Zivilrecht. Von Edgar Göll → Weiterlesen auf Amerika21

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3 Gedanken zu “Kuba verabschiedet Tierschutzgesetz

  1. Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen. Cuba täte besser daran, ein Menschenschutzgesetz zu installieren, das ein würdiges Leben sichert. Das bedeutet jedoch nicht, dass mir Tierschutz prinzipiell egal ist. Es wirkt jedoch angesichts der derzeitigen Lage wie Ruderschläge rückwärts und erweckt den Anschein, als habe man nichts Beseres zu tun.

  2. Der Kommentar Haralds zeugt von unangebrachter Überheblichkeit. Offensichtlich weiß er nicht, dass auf unserer Erde 900.000.000 Menschen Hunger leiden, darunter in hohem Maße auch Kinder. Kuba garantiert ausreichende Ernährung, gesundheitliche Betreuung und Bildung. Bei Harald scheint es an Bildung zu mangeln. Günter

  3. Lieber Günter,

    es geht um die Menschenrechte, nicht um Bildung, Betreuung und Ernährung, wobei letztere ja momentan eher ein Jagd denn einer Versorgung gleicht.und sehr viele Cubaner am Limit sind, weil es hinter und vorn nicht mehr reicht! Oder hast du in den letzten vier Wochen mal versucht, in Cardenas einzukaufen? Oder hattest du ein kranken Kind zu Haus und rennst die halbe Stadt ab nach ein paar Medikamenten, die in der westlich geprägten Sphäre ohne jegliche Probleme zu haben sind? (So weit zur gesundheitlichen Betreuung!) Dann mach mal! Versuch dich durchzubeißen, dann weißt du, was Sache ist! Aber hüte dich, die Klappe aufzumachen! Bei den 3.000 Pesos, die du vielleicht verdienst, zahlst du dein halbes Leben lang an der Geldstrafe, die du kriegst (Wenn du Glück hast!)

    Über die Hintergründe der Mangelwirtschaft lässt sich streiten. Aber nicht darüber, welche utopischen Strafen verpasst werden, wenn jemand den Mund aufmacht. Nur darum geht es – und um nichts anderes. Der Hunger in der Welt ist entsetzlich, hat aber mit dem staatlich verordnetem Schweigen der Cubaner nichts zu tun. Du magst mir glauben, dass ich weiß, wovon ich rede! Und nur darum geht es! Um ein „Cuba libre – verdadero!“

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