„Granma“ stellt neue Homepage vor

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Vorstellung der neuen Granma-Homepage durch die Redaktion (Quelle: „Granma„).

Die größte Tageszeitung des Landes, das Zentralorgan der Kommunistischen Partei Kubas „Granma“, hat heute seine neue Homepage im Rahmen einer Pressekonferenz in Havanna vorgestellt. Seit Oktober 2013 hat eine Gruppe junger Leute aus der Redaktion unter ihrem neuen Chefredakteur Pelayo Terry Cuervo an einem zeitgemäßen Neustart des Internetauftritts der Zeitung gearbeitet. Damit folgt das Leitmedium Kubas dem Beispiel der zweitgrößten Zeitung „Juventud Rebelde“, bei der Cuervo bis dato als Chefredakteur tätig war. Auch die Nachrichtenagentur ACN hat neuerdings mit einer modernen Homepage für Aufmerksamkeit gesorgt.

In der ersten Phase des Redesigns ging es den Autoren zu Folge zunächst um die Festlegung der Grundzüge des neuen Layouts, erst danach folge die konkrete technische Umsetzung. Die drei Kernelemente des neuen Designs wurden mit den Schlagworten Partizipation, Zuständigkeit und Hingabe zum Projekt definiert. Während die alte Homepage ein stets unfertig wirkendes Frontpage-Projekt der 90er Jahre war, basiert die neue Website auf einem Content-Management-System (CMS), wie es auch beim Internetauftritt westlicher Medien zum Einsatz kommt. Dies führt zu einer vereinfachten Pflege und Aktualisierung des Portals. Damit konnten nun auch eine Kommentarfunktion sowie Bildergalerien und Multimediainhalte endlich realisiert werden. Neu ist auch eine mobile Version, die die Homepage speziell auf Smartphones korrekt darstellt. Aufgrund des erwarteten größeren Andrangs hat die Granma auf einen leistungsfähigeren Server umgesattelt.

Die neue Website wird auch großen Einfluss auf die künftige journalistische Arbeit der Redaktion haben. Im Interview mit Cubadebate erklärt der Chef der „Internetgruppe“ der Granma, Oscar Sánchez Serra: „Die neuen Möglichkeiten der Website erlauben uns, Nachrichten zeitnah zum Ereignis zu publizieren, die Interaktivität der Nutzer und die Verbindung der Journalisten zur Plattform zu stärken. Das alles sollte die Veröffentlichung neuer Materialien für das Internet fördern, nicht nur Texte, sondern auch Multimediainhalte.“ Der jetzige Informationsfluss von der Printausgabe zum Internet könnte sich Serra zu Folge in Zukunft umkehren, indem Inhalte zuerst auf der Website erscheinen und danach in Druck gehen. Auch die Integration sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter soll dabei nicht zu kurz kommen, hierfür wird die Redaktion in Zukunft einen „Community Manager“ benennen. Die fremdsprachigen Versionen der Website verwenden bisher noch das alte Design, wann ihre Umstellung geplant ist, ist bisher nicht bekannt.

Passend zur neuen Website hat die Granma-Redaktion bereits ein kurzes Video veröffentlicht, das den neuen Internetauftritt kurz vorstellt:

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