27. September 2021

RKI stuft Kuba als Risikogebiet ein

Ankommende Passagiere in Havanna (Quelle: CGTN)

Kuba wird seit heute durch das Robert Koch-Institut als Corona-Risikogebiet geführt. Das Auswärtige Amt rät entsprechend von „nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Kuba“ ab. Die Einstufung erfolgte am Freitag zusammen mit einer Reihe anderer Länder und trat am heutigen Sonntag in Kraft.

Der 15-Tage-Inzidenzwert liegt in Kuba aktuell bei 112, was umgerechnet in die bei uns übliche 7-Tage-Inzidenz einem Wert von 51 entspricht. Obwohl sich die Infektionszahlen stark von Provinz zu Provinz unterscheiden, gilt die Einstufung als Risikogebiet für die gesamte Insel: So ist der 7-Tage-Inzidenzwert in der Hauptstadt Havanna seit Wochen dreistellig, während die Werte in der Provinz Matanzas, in der sich der Touristen-Hotspot Varadero befindet, deutlich unter dem landesweiten Durchschnitt rangieren.

„Seit dem 8. November 2020 gilt grundsätzlich für Ein-bzw. Rückreisende aus dem Ausland, die sich innerhalb der letzten zehn Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, die Verpflichtung sich unverzüglich nach Einreise in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Außerdem müssen sich Einreisende vor ihrer Ankunft in Deutschland anmelden und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich führen“, heißt es auf der Homepage des RKI. Die Regelung kann allerdings je nach Bundesland verschieden umgesetzt werden.

Seit Beginn der Pandemie haben sich auf Kuba über 49.000 Personen mit dem Coronavirus infiziert, 318 starben an den Folgen der Krankheit.

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4 Gedanken zu “RKI stuft Kuba als Risikogebiet ein

  1. Manchmal frage ich mich, wie glaubwürdig ich gewisse Institutionen einschätzen soll. Die Zahlen sprechen eigentlich klar dafür, dass Cuba diese Pandemie besser im Griff hat als alle sogenannten Erstländer inklusive ganz Europa!
    Es sind ja auch die sogenannten Erstländer die Cuba auf der Liste Terroristischer Staaten belässt. Ich muss feststellen, das sich die Politker und Wirtschaftsmagnaten der kapitalistischen Welt zu – sorry, meine despektierliche Bezeichnung – Speichelleckern und Dünnpfiffschlürfern von Machthabern eines terroristischen und bankrotten Staates qualifiziert haben! USA …

  2. Oh wie wahr. In Deutschland funktioniert in Sachen Verwaltung genau nichts mehr und es ist sehr anmaßend vom RKI so etwas zu behaupten. Wir Deutsche würden uns glücklich schätzen über ein solches Krisenmanagement und Gesundheitssystem wie Kuba es hat.
    In Kuba hat jeder Minister sein Fach studiert und nicht wie in Deutschland, – da zählt nur die Qualifikation einer großen Klappe und kriechen bei der Lobby.

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