Kuba zieht Botschafter aus Paraguay ab

Nach dem Putsch in Paraguay spitzt sich die Lage weiter zu. Raúl Castro hat bereits am Montag im Gespräch mit Lukaschenko als unmittelbare Reaktion die Zunahme von derartigen Methoden in Lateinamerika festgestellt und verurteilt. Auch sprach er mit Fidel Castro darüber und beide Brüder sind sich einig, dass jedes Mal, wenn die Interessen der USA in Lateinamerika verletzt werden, derartige Ereignisse die Folge sind. Venezuela, Honduras und Chile lassen grüßen.

Heute hat Kuba allerdings auch konkrete Maßnahmen ergriffen und seinen Botschafter abgezogen. Die derzeitigen Machthaber werden von der kubanischen Regierung ausdrücklich nicht anerkannt, was durch diese Maßnahme unterstrichen werden soll. Kuba positioniert sich damit klar hinter den linksgerichteten Kräften Amerikas und nimmt seine Pflicht als Mitglied der ALBA wahr. Weitere Schritte sind noch nicht bekannt.

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