Hilfslieferungen aus Mexiko und Russland erreichen Kuba

Zusätzlich zu Treibstofflieferungen sandte Mexiko auch humanitäre Hilfsgüter nach Kuba (Quelle: ACN)

Mexiko-Stadt. Mexiko beliefert Kuba mit dringend benötigtem Treibstoff. Der mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador bekräftigte das souveräne Recht seines Landes, der US-Blockade gegen Kuba, der er als „unmenschlich“ bezeichnete, zuwiderzuhandeln. Bereits Anfang dieser Woche soll der Tanker Jose Maria Morelos II mit einer Ladung von etwa 100.000 Barrel Diesel des staatlichen Ölkonzerns Petróleos Mexicanos im Hafen von Havanna eingelaufen sein. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und verweist auf Daten der Tankerüberwachung von Refinitiv Eikon. Diese werden Finanzfachleuten zur Überwachung und Analyse von Finanzinformationen bereitgestellt.

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Kuba dementiert Vorwürfe nach Protesten, USA kündigen neue Sanktionen an

Anzeige der an Biden gerichteten Kampagne „Let Cuba Live!“ in New York (Quelle: Twitter)

Kubas Innenministerium hat nach den Protesten vom 11. Juli die rechtlichen Garantien für sämtliche in Haft befindlichen Personen bekräftigt und die Existenz von angeblich „verschwundenen“ Personen zurückgewiesen. In den sozialen Medien zirkulieren entsprechende Listen, die teilweise von internationalen Medien aufgegriffen wurden. US-Präsident Biden kündigte inzwischen neue Sanktionen an und ließ erklären, dass diese „erst der Anfang“ seien. Weiterlesen

Raúl auf der Straße

Die Pro-Regierungs-Demonstration begann in den frühen Morgenstunden des Freitags (Quelle: Twitter)

Mehr als 100.000 Personen versammelten sich nach Angaben des staatlichen Nachrichtenportals „Cubadebate“ am Samstag in Havanna auf einer Kundgebung zur Unterstützung der Regierung. Neben Präsident Díaz-Canel war auch Raúl Castro anwesend, der zum ersten Mal seit den Protesten vom Sonntag öffentlich in Erscheinung trat. US-Präsident Biden reagierte indes harsch. Weiterlesen

184 zu 2 gegen US-Blockade

Mit 184 gegen 2 Stimmen und 3 Enthaltungen wurde die Resolution gegen die US-Blockade am 23. Juni in New York angenommen (Quelle: Prensa Latina)

Mit 184 zu 2 hat am Mittwoch eine überwältigende Mehrheit der UN-Generalversammlung die seit 1962 bestehende Blockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba verurteilt. Nur die USA und Israel stimmten gegen die von Kuba seit 1992 jedes Jahr vorgebrachte Resolution zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen. Brasilien, Kolumbien und die Ukraine enthielten sich. Weiterlesen

EU-Parlament verabschiedet „Anti-Kuba-Resolution“

Die Mehrheit der Abgeordneten stellte sich in einer Resolution hinter die Position Washingtons (Quelle: T. Reckmann)

Brüssel/Havanna. Vier Europaabgeordnete zweier rechtskonservativer Parteien aus Spanien haben eine Plenardebatte im Europäischen Parlament (EU) über deren eigene Resolution mit dem Titel „Die Politische Situation und die Menschenrechte in Kuba“ initiiert. Sie verwiesen darin ausschließlich auf die „Künstler und Intellektuellen“ im Stadtteil San Isidro von Havanna, die sich als Bewegung (MSI) bezeichnen und so auch in westlichen Medien bekannt gemacht worden sind. Von Edgar Göll → Weiterlesen auf Amerika21

Kubas Banken stoppen die Annahme von US-Dollar

Noch bis zum 21. Juni akzeptieren Kubas Banken Einzahlungen mit Dollarscheinen (Quelle: Pixabay)

Wie Vertreter der kubanischen Zentralbank gestern in einer Sondersendung angekündigt haben, werden auf der Insel ab dem 21. Juni keine US-Dollar als Bargeld zur Einzahlung auf Konten mehr entgegengenommen. Der Bevölkerung bleiben noch 10 Tage, vorhandene Ersparnisse zur Bank zu bringen um diese für Einkäufe in Devisengeschäften nutzen zu können. Die Regierung begründete die Maßnahme mit den Auswirkungen der US-Finanzsanktionen, welche die Nutzung des Dollars immer schwieriger mache. Weiterlesen

Fünf Monate Währungsreform: Der CUC geht, die Probleme bleiben

Anstehen in Zeiten der Pandemie: Kubas ökonomische Lage ist weiter kritisch (Quelle: Granma)

Fünf Monate nach Beginn der Währungsreform auf Kuba ist der konvertible Peso (CUC) inzwischen weitgehend außer Zirkulation. Wie der Leiter der Reformkommission, Marino Murillo, bekannt gab, seien bereits 80 Prozent der Geldmenge umgetauscht oder über Verkäufe abgeschöpft worden. Der Bevölkerung bleibt noch bis zum 1. Juli für den Wechsel der ehemaligen Zweitwährung, die wirtschaftlichen Probleme der Insel werden den CUC allerdings noch lange Zeit überleben. Weiterlesen

Kuba „keine Priorität“ für Biden

Kuba und die USA: Derzeit keine Eile bei der Rücknahme von Sanktionen (Quelle: Cubahora/Flickr)

Wenige Tage vor seinem Abtritt als Präsident veranlasste Donald Trump Anfang Januar die Aufnahme Kubas in die US-Liste der „Staatssponsoren des Terrorismus“. Inzwischen sind deren Auswirkungen in der Wirtschaft des sozialistischen Landes angekommen, was vor allem die Finanzbeziehungen der Insel betrifft. Wie die Nachrichtenagentur „Reuters“ meldet, berichten ausländische Unternehmen von zunehmenden Problemen bei Banktransaktionen von und nach Kuba. Bis sich die Lage verbessert, könnte indes noch einige Zeit vergehen… Weiterlesen

Kuba und Deutschland wollen akademischen Austausch vertiefen

58 Hochschulen aus Kuba und Deutschland nahmen an dem Onlineevent teil (Quelle: Cubadebate)

Das Hochschulministerium Kubas und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) haben sich in einer Online-Veranstaltung zum Stand der akademischen Kooperation zwischen den Ländern ausgetauscht. Neben den aktuellen Herausforderungen in Pandemiezeiten ging es dabei auch um zukünftige Projekte. Weiterlesen

USA setzen Kuba wieder auf ihre Terrorliste

Außenminister Pompeo gab am Montag bekannt, dass Kuba erneut auf die US-Terrorliste gesetzt wird (Quelle: Commons)

Havanna/Washington.  Als „heuchlerisch und zynisch“ hat der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez die Maßnahme des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump bezeichnet, Kuba erneut als „Staatssponsor des Terrorismus“ einzustufen. Präsident Miguel Díaz-Canel erklärte über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Kuba lehnt den Terrorismus ab: Es war Opfer dieser Geißel, niemals Förderer. Die in Misskredit geratene Trump-Administration tut alles, um eine Verbesserung der Beziehungen während Bidens Präsidentschaft zu behindern und zu verhindern.“

Der umstrittene Schritt wurde von Außenminister Mike Pompeo zu Beginn von Trumps letzter voller Woche im Amt bekanntgegeben. Neben Kuba stehen der Iran, Nordkorea und Syrien auf der Liste von Staaten, die für die USA als „Unterstützer des Terrors“ gelten. Weiterlesen auf: Amerika21