USA drohen Kuba und Drittstaaten mit Schadensersatzforderungen

Das „Edificio Bacardi“ zählt mit Sicherheit zu den prächtigsten Bauten, welche nach 1959 von der revolutionären Regierung Kubas enteignet wurden (Quelle: Flickr)

Kubanische Gemeinden und Bürger von Drittstaaten, die auf Kuba Geschäfte machen, könnten schon bald mit horrenden Forderungen nach Entschädigung durch US-Gerichte konfrontiert werden. US-Präsident Donald Trump plant offenbar, Teile der Blockadegesetzgebung, welche von den bisherigen US-Administrationen unangetastet blieben, in den kommenden sechs Wochen in Kraft treten zu lassen.

Konkret geht es um Kapitel III des 1996 verabschiedeten Helms-Burton-Gesetzes, welches normalerweise vom US-Präsidenten routinemäßig und per Dekret suspendiert wird. In diesem Abschnitt der Clintonschen Blockadegesetze gegen Kuba wird das Thema der 1959 enteigneten US-Betriebe „geregelt“. Obwohl die damalige US-Regierung jegliche Angebote von kubanischer Seite zu Entschädigungszahlungen ablehnte, sieht das 1996 verabschiedete Gesetz die Möglichkeit nach Schadensersatz und gerichtlichen Klagen gegen kubanische Einrichtungen und Betriebe ausländischer Investoren vor, die sich auf angeblichem oder tatsächlich enteigneten US-Eigentum befinden.

Mit dem Inkrafttreten des dritten Kapitels könnten sich damit nicht nur kubanische Einrichtungen sondern auch ausländische Investoren und Handelspartner aus Drittstaaten mit Schadensersatzforderungen von US-Gerichten konfrontiert sehen. Welche Grundstücke, Gebäude und Einrichtungen überhaupt betroffen sein könnten ist derzeit nicht absehbar, da auch Bürger von Drittländern, die bis 1959 Eigentümer dieser Rechtssubjekte waren, von der gerichtlichen Option Gebrauch machen können. Obwohl Kubas Regierung mehrfach Nachverhandlungen angeboten hat, welche unter Obama bereits am laufen waren, will die Trump-Administration mit der Maßnahme ganz offenbar den wirtschaftlichen Druck auf die Insel erhöhen und potentielle Investoren abschrecken.

„Zu den zentralen Zielen des Helms-Burton-Gesetzes gehörte es, Kubas wirtschaftliche, kommerzielle und finanzielle Beziehungen zu Drittländern zu behindern und seine Fähigkeit zu beeinträchtigen, Direktinvestitionen von ausländischem Kapital für seine Entwicklung anzuziehen“, heißt es in einem Statement des kubanischen Außenministeriums. Und weiter: „Die Regierung von Präsident Donald Trump droht, einen neuen Schritt zu unternehmen, der die Blockade gegen Kuba auf gefährliche Weise verstärkt, was das Völkerrecht eklatant verletzen und die Souveränität und Interessen von Drittländern direkt angreifen würde.“

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5 Gedanken zu „USA drohen Kuba und Drittstaaten mit Schadensersatzforderungen

    • Las comunidades cubanas y los ciudadanos de terceros países que hacen negocios en Cuba podrían enfrentarse pronto a las horrendas demandas de indemnización de los tribunales estadounidenses. Al parecer, el presidente estadounidense Donald Trump planea que parte de la legislación sobre el bloqueo, que no ha sido tocada por las anteriores administraciones estadounidenses, entre en vigor en las próximas seis semanas.

      Concretamente, se refiere al capítulo III de la Ley Helms-Burton aprobada en 1996, que normalmente es suspendida por el Presidente de los Estados Unidos de forma rutinaria y por decreto. Esta sección de las leyes de bloqueo de Clinton contra Cuba „regula“ la cuestión de las operaciones estadounidenses expropiadas en 1959. Aunque el entonces gobierno de Estados Unidos rechazó todas las ofertas cubanas de compensación, la ley de 1996 prevé la posibilidad de daños y perjuicios y acciones legales contra las instituciones cubanas y las compañías de inversionistas extranjeros ubicadas en propiedades estadounidenses supuestamente expropiadas o efectivamente expropiadas.

      Con la entrada en vigor del tercer capítulo, no sólo las instituciones cubanas, sino también los inversores extranjeros y los socios comerciales de terceros países podrían verse enfrentados a demandas por daños y perjuicios de los tribunales estadounidenses. Actualmente no es previsible qué terrenos, edificios e instalaciones podrían verse afectados, ya que también los ciudadanos de terceros países, que eran propietarios de estos sujetos jurídicos hasta 1959, pueden hacer uso de la opción judicial. Aunque el gobierno de Cuba ha ofrecido varias renegociaciones, que ya estaban en marcha bajo el mandato de Obama, la administración Trump obviamente quiere aumentar la presión económica sobre la isla y disuadir a los potenciales inversionistas.

      „Uno de los objetivos centrales de la Ley Helms-Burton era obstruir las relaciones económicas, comerciales y financieras de Cuba con terceros países y socavar su capacidad de atraer inversión extranjera directa para su desarrollo“, afirma un comunicado del Ministerio de Relaciones Exteriores de Cuba. El gobierno del presidente Donald Trump amenaza con dar un nuevo paso para reforzar peligrosamente el bloqueo contra Cuba, que violaría flagrantemente el derecho internacional y atacaría directamente la soberanía y los intereses de terceros países.

      Traducción realizada con el traductor http://www.DeepL.com/Translator

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