25. September 2021

184 zu 2 gegen US-Blockade

Mit 184 gegen 2 Stimmen und 3 Enthaltungen wurde die Resolution gegen die US-Blockade am 23. Juni in New York angenommen (Quelle: Prensa Latina)

Mit 184 zu 2 hat am Mittwoch eine überwältigende Mehrheit der UN-Generalversammlung die seit 1962 bestehende Blockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba verurteilt. Nur die USA und Israel stimmten gegen die von Kuba seit 1992 jedes Jahr vorgebrachte Resolution zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen. Brasilien, Kolumbien und die Ukraine enthielten sich.

Zahlreiche Staaten unterstützten Kubas Resolutionsentwurf mit Wortbeiträgen, darunter die Vertreter von Algerien, Mexiko, Venezuela, Südafrika, Indien und China. „Die Blockade schränkt Kubas Potential ein und hat dabei einen hohen Preis“, erklärte die Repräsentantin Südafrikas. „Dies ist ein gerechter Appell der internationalen Gemeinschaft“, bekräftigte Chinas UN-Botschafter Zhang Jun. Es sei bedauernswert dass die Blockade, welche die Prinzipien der UN-Charta unterlaufe, „anstatt beendet zu werden in jüngster Zeit noch weiter verschärft wurde“, so der Diplomat.

Im Vorfeld der Abstimmung mobilisierten zahlreiche Solidaritätsorganisationen weltweit und auf Kuba selbst. Auch in mehreren deutschen Städten gab es Aktionen. Die Blockade treffe nicht nur die kubanische Bevölkerung „in existenzbedrohender Weise“ sondern schädige durch ihre extraterritorialen Effekte auch Unternehmen, Vereine und Privatpersonen in Deutschland, so die Veranstalter. In den USA fanden Proteste unter anderem in New York, Los Angeles, Miami und Washington statt.

Wie kubanische Medien in einem aktuellen Bericht darlegten, machten sich die US-Sanktionen auch im Gesundheitswesen der Insel bemerkbar. Vom Erwerb medizinischer Rohstoffe bis hin zu Geräten und Ausrüstung erschwerten die zuletzt unter Präsident Donald Trump mit 243 Einzelmaßnahmen verschärften Sanktionen den Kampf gegen die Pandemie. Kuba hat mit „Abdala“ und „Soberana 02“ inzwischen zwei wirksame Impfstoffe gegen das Coronavirus entwickelt, die nach der Immunisierung der eigenen Bevölkerung in andere Länder des Globalen Südens exportiert werden sollen.

„Den Blockierern gehen die Argumente aus“, kommentierte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel das Ergebnis des Votums auf Twitter. „Die Welt ist mit Kuba. Die Vereinigten Staaten isolieren sich, sie haben kein Recht zu Sanktionen. Unsere Dankbarkeit gilt all den Völkern und Regierungen, die uns unterstützen“, so das Staatsoberhaupt. Das Nachrichtenportal Cubadebate titelte mit dem Hashtag #ElMundoDiceNo (DieWeltSagtNein).

Die jüngste UN-Abstimmung war die erste seit 2019, nachdem die Abstimmung vergangenes Jahr pandemiebedingt nicht stattfinden konnte. Die von Kuba vorgelegte Resolution wurde zum 29. Mal in Folge mit großer Mehrheit angenommen. (Amerika21)

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14 Gedanken zu “184 zu 2 gegen US-Blockade

  1. Kuba hat noch den Vorteil das nur wenige Staaten gegen sie sind. Israel hat eigentlich nur noch die USA als Verbündeten. Deshalb ist es naheliegend das Israel zusammen mit den USA abstimmt.

  2. Die Wellt sagt NEIN?
    die Wortwahl ist hier das entscheidende. Worte wie „bedauerlich“, „schade“, „nicht hilfreich“, usw. sind hier nur Lippenbekenntnisse.
    Die Diplomaten würden bei einem klaren NEIN eine ganz andere Wortwahl nehmen.
    Tatsache ist, daß die bevölkerung leidet und unter dem Existenzniveau irgendwie überlebt. Es ist Völkerechtlich der langsame Hungertod, zu dem man die Bewohner der Insel verurteilt.
    Hier wird nunmehr klar, wer die Kubaner noch unterstützt. Das gerade Brasilien, Kolumbien und die Ukraine sich enthalten, ist hier eine ware Schande.

    Die heuchlerische Menschenfreundlichkeit der UN und somit ihrer Mitgliedsstaaten, ist damit um ein weiteres Signal, von vielen hunderten, gegen die Menschlichkeit reicher. Fazit: Es wird sich also nichts ändern.

  3. Diese Mär, dass es keinen Zugang zu Rohstoffen gibt, ist schwer zu glauben. Von China und Russland kann Kuba ersatzweise alles Mögliche kaufen. Aber auch dort muss man seine Rechnungen zahlen. Nachdem vor allem Russland und der böse Westen mehr als 80% der Auslandsschulden erlassen haben, steht das Land nach wie vor überall in der Kreide und ist im Grunde pleite. Das ist die eigentlich traurige Wahrheit. Aber so lange es die Sanktionen gibt, kann man sie natürlich für alles verantwortlich machen.

    1. Ursache und Wirkung
      Durch das Embargo ist die Dienstleistung uaf Kuba nicht zu erbringen. Die Transportwege für China und Russland sind unwirtschaftlich. Die Schuldenlast ist zugegebener Maßen erdrückend.
      durch das Embargo zieht sich nicht nur der Produktionssektor, sondern auch der Tourismuß und damit auch der Dienstleistungssektor zurück. Was bleibt ist die Eigenverwaltung.

      Die Politik der letzten 50 Jahre hat wiedereinmal gezeigt, das sich die unterwürfige Haltung von Kuba, gegenüber der USA, als falsch herrausgestellt hat. Dieses rächt sich nun in der Wirtschaftssituation.

      wenn man das auf die EU spiegelt, könnte man auf lange Sicht in ein ähnliches Debakel hinein geraten.

    2. Was laberst du: – “Diese Mär, dass es keinen Zugang zu Rohstoffen gibt, ist schwer zu glauben. Von China und Russland kann Kuba ersatzweise alles Mögliche kaufen. Aber auch dort muss man seine Rechnungen zahlen.“ –
      Eben um Rohstoffe zu bekommen, muss man eben in der Lage sein, Rechnungen zahlen zu Können.
      Aber ohne geopolitischen und historischen Kontext macht das keinen Sinn was du da machst und ist in der Konsequenz dann leider Propaganda.

      Vor der Revolution waren 700. 000 Menschen arbeitslos von 6,7 Millionen Menschen.
      350.000 Menschen hatten nur, in der Erntezeit von Zuckerrohr so drei Monate im Jahr, als Tagelöhner Arbeit.
      Kuba war übrigens eine US-Kolonie, beherrscht von einer Handvoll Großkonzernen mit einer sehr rassistischen Gesellschaftsstruktur und viel Elend.
      Die Revolution hat vielen Menschen überhaupt erst Würde gegeben.
      Den schon vor der Revolution musste Kuba über 30% seiner Lebensmittel aus den USA Importiren.
      Weil man in Kuba eine Zuckerrohr Monokultur machte, so ernte man 5,9 Tonnen Zucker.
      Nach der Revolution, nahm die USA den Zucker nicht mehr ab, darauf hin nahmen die ehemaligen Sozialistischen RGW Länder besonders die UDSSR den Zucker ab.
      Und hatte da den Zuckerrohr noch vergrößert das Kuba 1987 so 9 Tonnen Zucker herstellte.
      Da für erhielt Kuba Erdöl, Lebensmittel, Landwirtschaftliche Maschinen, Kalisalze für Düngemittel, Baumwolle, Maschinen und Anlagen für die Industrie usw..

      Nach dem Wegbrechen der RGW Länder 1989/93 sank dadurch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mindestens 35%. Dieser Trend kehrte sich 1994 wieder um.

      Denn ein jedes andere Land würde in so eine schwere Wirtschaftskrise ergehen wen auf ein Mal Rund 85% seiner Exportmärkte Wegbrechen würden!!! Es betraf nicht nur den Import wie Erdöl, Baumwolle, Maschinen und Ausrüstung, Ersatzteile, LKW Lebens mittel und andere Produkte, aber genauso den Export wie Zucker, Tabak, Spanplatten, Lebensmittel, Zitronen und andere Produkte.

      Das Überleben des kubanischen Sozialismus stand vor 30 Jahren auf Messers Schneide.
      Das erste sozialistische Land Amerikas hatte von einem Tag auf den anderen seine wichtigsten Handelspartner verloren. Bis dahin hatte es 85 Prozent des Außenhandels mit Ländern des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) abgewickelt: Erdöl und andere Brennstoffe, Maschinen, Ersatzteile und elektrische Geräte sowie ein Großteil der Nahrungsmittel wurden von dort bezogen. Als die Lieferungen ausblieben, konnten viele Betriebe nicht mehr produzieren. Bis 1993 brach die Zuckerproduktion um 50 Prozent ein. 80 Prozent der Industrieanlagen standen still.

      Ja das war für Kuba eine schwere Zeit, es Stand tatsächlich vor einen totalen Pleite. Ohne Erdöl kein Strom, ohne Strom standen die Betriebe still, und die Kühl Schränke fungieren nicht. Den ohne Erdöl kein Benzin und Diesel, ohne Diesel konnten keine Traktoren und Erntemaschinen in Einsatz kommen, und kein Kunstdünger Produzieren. Um einiger maßen über die runden zu kommen, mussten für einige Jahre wieder Ochsen vor den Pflug gespannt werden.

      Um an Devisen zu kommen, hatte man mit der „Sonderperiode“ (NPÖ) ‚período especial‘ (Spezialperiode) begonnen, Joint Ventures mit Ausländischen Unternehmen die Geld (Devisen) und Know- How haben.
      So wurde der Tourismus gefördert, und so konnte aus den Devisen was bei dem Tourismus eingenommen wurde, Nahrungsmittel jährlich eingekauft werden, und andere Produkte wie Erdöl.
      Die Zuckerproduktion war ja auch eingebrochen wegen kein Kunstdünger mehr Produzieren wegen fehlenden Erdöl, den ohne Erdöl kein Benzin und Diesel, ohne Diesel konnten keine Traktoren und Erntemaschinen in Einsatz kommen. Und so kann man keine Devisen einnehmen weil ja die Zuckerproduktion ja auch eingebrochen ist.

      Für Zucker, Nickel, Südfrüchte, Tabak, und vieles andere, erhielt das Land an die 12 Millionen Tonen Erdöl. Nach den Zerfall des RGW, bekam es nur noch 4 Millionen Erdöl, da durch geriet das Land in eine wirtschaftliche Katastrophe, die Wirtschaft Ging über 35% zurück. Aber da zu habe ich doch hier am Anfang darüber geschrieben.
      Zu der Zeit als der RGW weck fiel hatte es selber Gerade mal 300000 Tonnen gefördert. Doch nun musste das Land mit Devisen Öl einkaufen was sie aber nicht Haben, Wer hat aber Kapital (Geld) technisches Know-how die Ausländischen Kapitalisten. So wurden Joint Ventures mit verschiedenen ausländischen Ölunternehmen abgeschlossen. Und so Förderte Kuba Heute dadurch selber Jährlich 4 Millionen Tonen Erdöl.
      Die USA betreiben nun schon 60 Jahre Lang eine Brutale Wirtschafts-Brokate (Wirtschafts-Krieg) was da durch Kuba ein Wirtschafts- schaden von über 100 Milliarden hat.
      Die US-Regierung verhängte ständig neue Sanktionen gegen Ausländische Unternehmen, die Maschinen, Reedereien, Schiffe und Versicherungsgesellschaften, mit dem Ziel, die Lieferungen von Rohöl, Benzin und Gas nach Kuba zu verhindern.
      Und da zu kommt im -moment noch die Covid-19 Epidemie, So gibt es in Moment keine einnahmen aus dem Tourismus, wegen den fehlenden Touristen.

      Aber wieso wohl schafften die Länder, wie Honduras, Peru, Guatemala, Dominikanische Republik, Haiti und so weiter es nicht, in über 80 Jahren kapitalistische Entwicklung und ohne eine Wirtschaftsblockade und das ohne das 1990 Rund 85% ihre Exportmärkte wegbrachen, im ihren Ländern nicht auch nur ein einziges ihrer wirtschaftlichen Sozialen Probleme zu lösen? Im Gegensatz zu Kuba.

  4. Wer schadet Kuba mehr, das Monopol der Kommunisten oder das amerikanische Embargo?

    Warum können kubanische Staatsbürger mit ihren ordnungsgemäß ausgestellten Pässen kein Schiff chartern bzw. betreten, um Waren aus einem beliebigen Hafen in der Karibik, Mexiko oder den Vereinigten Staaten einzuführen? Die Antwort gibt Raul Castro selbst:
    Andere, die hofften, das sozialistische Prinzip des staatlichen Außenhandelsmonopols zu sprengen, forderten die Genehmigung privater kommerzieller Einfuhren im Sinne eines nichtstaatlichen Außenhandelssystems.“
    Der staatliche Aussenhandel bezieht monatlich mehr als 30’000 Tonnen Hühnchen von den USA. Stückpreis $1. Diese werden in Cuba zum Stückpreis von $7 verkauft. Das gehört ebenfalls zur Antwort. Der Staat bestiehlt seine Bürger.

    1. Handel und seine Folgen
      Um ein komunistisches System nicht untergraben zu lassen, ist die autonome Handelsbeziehnung von Privatpersonen oder kleineren Gesellschaften, zu unterbinden. Denn sonst hätte mann den schleichenden Kapitalismuß. Und dann würden die Hünchen mehr als 15 $ kosten. (Angebot und Nachfrage)

      Das System basiert auf der Bündelung von Kapitalströhmen aus den Teretorien und die Beschaffung von Waren mit festen Endpreisen. Damit ist der feie Handel nahezu ausgekoppelt.

      Wäre das Embargo nicht, so könnte Kuba die Waren zu größern Stückzahlen einkaufen und der Preis würde sich nach unten korrigieren. Hier versucht man aber duch den Hunger der Bevölkerung das System zu sprengen. Es spielt nämlich keine Rolle, ob eine Vielzahl von Unternehmen den Bedarf decken oder ein einzelner Staat als Einkäufer fungiert.

      Castro hatte also recht. Überall auf der Welt werden die Kommunistischen Systeme von den Kapitalistischen bekämpft. Dabei ist es der Weltweite Kapitalismuß, der unsere Wirtschaftssystem in der Vergangenheit ins Wanken gebracht hat.

      One World – one Nation
      Die Lösung der globalen Problematik liegt in einer kommunistischen Weltregierung, die sich auf die einzelnen Länder und Staaten in ein kapitalistisches System umwandelt. Damit wäre der freihe Handel zwischen den Staaten und Ländern möglich. Es sind aber Abgaben an die Weltregierung zu leisten. Die EU macht es hier vor.
      Zugegeben – nicht ideal aber funktional. 😉

      1. Für ein 2.5 kg schweres Huhn bezahle ich im kapitalistischen Chedrui Supermercado hier in México $2.32 ! Was ist jetzt besser kommunistischer Wucherpreis mit $7 oder kapitalistischer Normalpreis mit $2.32 ?

        1. Was Laberst du: – “Für ein 2.5 kg schweres Huhn bezahle ich im kapitalistischen Chedrui Supermercado hier in México $2.32 !“ – Mexico hat über 80 Jahren kapitalistische Entwicklung und ist ohne eine Brutale Wirtschaftsblockade ausgesetzt und das ohne 1990 Rund 85% ihre Exportmärkte wegbrachen ist im ihren Land nicht auch nur ein einziges ihrer wirtschaftlichen Sozialen Probleme zu lösen? Im Gegensatz zu Kuba.

  5. Oh man … wer ist den heutzutage noch Kommunist oder Kapitalist? So eine ideologische Zeitverschwendung. Ist ja auch völlig egal, die Kubaner haben sich entschieden mehr als 60 Jahre ihr Land von Ideologen führen zu lassen. Also, nicht rumheulen … jedes Volk wählt die Regierung die es verdient hat. Es ginge ja auch anders … Fidel hat ja gezeigt das man für sein eigenes Interesse aufstehen kann und die Dinge ändern. Da muss man halt mal Eier in der Hose haben und nicht immer nur mimimi machen und die Schuld bei anderen suchen. Ist halt Scheisse wenn einem Rum, Salsa und Schwarze Bohnen wichtiger sind als persönliche und politische Freiheit. Aber … alles gut … Vamos bien! 🤔🤣🤣🤣

    1. Die Vorsitzende des Netzwerks Cuba in Deutschland, Angelika Becker, verwies darauf, dass im Zuge der immensen sozioökonomischen Probleme durch die Covid-Pandemie in vielen Staaten Krisen und in den USA sogar gewaltsame Proteste aufkamen. Doch Probleme in Kuba würden zusätzlich durch die andauernde und verschärfte US-Blockade sowie wegen der Subversion gegen Kuba in massiver und unerträglicher Weise eskaliert. „Und daher sind diese aktuellen Proteste und Kundgebungen in Kuba eigentlich gegen die US-Regierung und ihre brutale, völkerrechtswidrige Blockade gerichtet, mit der die fundamentalen Menschenrechte der elf Millionen Kubaner und das Existenzrecht des sozialistischen Kuba verletzt werden.“ Bundesregierung, Europäische Union und Vereinte Nationen hätten nach ihrer Einschätzung bislang nichts spürbar gegen diese andauernden US-Aggressionen unternommen.

  6. 184 zu 2 und nun, nichts! Nichts ändert sich. Die UN-Generalversammlung zeigt sich wieder einmal als hilflose Institution.

    Wem hilft denn dieses Embargo gegen Cuba wirklich? Dem kubanischen Volk auf jeden Fall nicht, wie so viele andere Embargos gegen diverse Länder nichts wirklich positives bewirkt haben.

    Im Fall Cuba ist das Embargo „Bloqueo“ das Argument der Regierung für alles, was bis heute z.B. wirtschaftlich in Schieflage geraten ist.

    Meiner Meinung nach würde die Aufhebung des Embargos dem Land und dem Volk eine Chance geben, sich zu erholen und deutlich zeigen, ob die Regierung mit ihre anhaltenden Verteidigung zur heutigen Situation wirklich recht hat, oder diese ständige Argumentation dann nicht in sich zusammenfällt.

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