Tropensturm Elsa: Aufatmen in Kuba

Elsa ließ den Fluss Yumurí in der Provinz Matanzas über die Ufer treten (Quelle: Cubadebate)

Nachdem der Tropensturm „Elsa“ am Wochenende mit Windgeschwindigkeiten von über 100 Stundenkilometern über Kuba zog, macht sich auf der Insel inzwischen Erleichterung breit: bis auf einige lokale Überschwemmungen und Stromausfälle ist es nach vorläufigen Angaben zu keinen größeren Sach- oder Personenschäden gekommen, einige Gebäude wurden jedoch von den Wassermassen beschädigt.

Wie bei jedem Hurrikan lief auch vor Elsa Kubas Zivilschutzsystem wieder an: in Havanna wurden die Fenster von Geschäften und öffentlichen Gebäuden verrammelt, in den östlichen Provinzen fanden im Vorfeld Evakuierungen statt. Nachdem der Sturm am Wochenende Granma, Holguín und mehrere andere Provinzen durchquerte, verließ er am Montag etwas östlich von Havanna über Matanzas die Insel wieder.

Der Starkregen welcher mit Elsa kam verursachte vor allem im Osten einige Schäden in der Landwirtschaft. Gleichzeitig ließ er Kubas Wasserreservoirs wieder anschwellen, die nach Jahren der Dürre eher niedrige Pegel vorzuweisen hatten. Die Niederschläge betrugen teils über 200 Millimeter pro Stunde. Die Provinz Matanzas meldete nach Elsa einen Pegelstand von 75 Prozent, andernorts hatte sich der Regen ebenfalls positiv auf die Trinkwasserreserven ausgewirkt.

2 Gedanken zu „Tropensturm Elsa: Aufatmen in Kuba

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