22. September 2021

Wut auf der Straße

Die Stimmung auf Kuba ist schon seit längerem angespannt. Am Sonntag entlud sich die angestaute Wut auf der Insel in den ersten regierungsfeindlichen Protesten seit 1994. Ihren Anfang nahm die Demonstrationswelle in San Antonio de los Baños in der westlichen Provinz Artemisa. Präsident Miguel Díaz-Canel zeigte dort später mit Vertretern seiner Regierung Präsenz auf der Straße. Am Nachmittag richtete sich das Staatsoberhaupt in einer Fernsehansprache an die Bevölkerung, in der er „alle Revolutionäre und Kommunisten“ dazu aufrief, sich den Protesten entgegenzustellen.

Schwerste Krise seit den 1990er Jahren

Seit der letzten Sanktionswelle unter dem ehemaligen US-Präsident Donald Trump im Jahr 2019 läuft Kubas Wirtschaft auf Sparflamme. Damals lösten die gezielte Verfolgung venezolanischer Öllieferungen und neue Finanzsanktionen eine erste Konjunkturdelle aus. Anderthalb Jahre Pandemie mit mehreren Lockdowns (inklusive nächtlicher Ausgangssperre) sowie die in Folge des Tourismus-Ausfalls immer prekärer werdende Versorgungslage haben den Unmut in der Bevölkerung weiter anschwellen lassen. Die Teil-Dollarisierung des Einzelhandels und die mit Beginn der Währungsreform am 1. Januar steigende Inflation sind Ausdruck der Wirtschaftskrise, in der sich Kuba derzeit befindet. 2020 brach das Bruttoinlandsprodukt um 10,9 Prozent ein, im ersten Halbjahr 2021 gab es einen weiteren Rückgang von zwei Prozent. Die Inselwirtschaft befindet sich heute inmitten der schwersten Rezession seit den 1990er Jahren.

Konkreter Stein des Anstoßes dürften neben der in einigen Provinzen außer Kontrolle geratenen Delta-Welle der Pandemie auch die in Folge einer Kraftwerkshavarie zuletzt häufiger auftretenden Stromausfälle gewesen sein. Mit Blick auf die traumatischen Erinnerungen an die Hochzeiten der „Sonderperiode“, die von teils mehrstündigen täglichen Stromabschaltungen geprägt waren, spielt die Stabilität der Stromversorgung auf Kuba insbesondere in Krisenzeiten eine wichtige Rolle und könnte der Tropfen gewesen sein, der das Fass zum Überlauf brachte.

Einige Tage zuvor forderte die kubanische Opposition unter den Hashtags „SOSCuba“ und „SOSMatanzas“ in den sozialen Medien eine „humanitäre Intervention“ aufgrund der steigenden Coronazahlen in der Provinz. Während die Infektionszahlen inzwischen hohes vierstelliges Niveau erreicht haben, blieb die Fallsterblichkeit mit 0,64 Prozent allerdings deutlich unter dem regionalen Durchschnitt. In Havanna, wo bereits der größte Teil der Bevölkerung mit dem auf Kuba entwickelten Vakzin „Abdala“ immunisiert ist, sieht die Corona-Lage deutlich besser aus als in anderen Landesteilen, in denen die Impfkampagne gerade erst anläuft. Dort schießen die Fallzahlen mit Einschleppung der Delta-Variante seit einigen Wochen steil nach oben. Insgesamt haben auf Kuba bislang 27 Prozent der Bevölkerung mindestens die Erstimpfung erhalten.

Proteste von Havanna bis Santiago

Am Sonntag begannen erste Straßenproteste in San Antonio de los Baños, 36 Kilometer südwestlich von Havanna. Binnen weniger Stunden breiteten sie sich auf mehr als ein dutzend weitere Städte und Ortschaften im ganzen Land aus, darunter auch die revolutionäre Hochburg Santiago de Cuba. Dabei wurden unter anderem Slogans wie „Nieder mit dem Kommunismus!“, „Freiheit!“ und „Wir wollen Impfstoff!“ skandiert, vereinzelt waren US-Flaggen zu sehen und an Díaz-Canel gerichtete Rücktrittsforderungen zu hören. In Havanna zogen mehrere hundert Demonstranten entlang der Uferpromenade Malecón und versammelten sich vor dem Kapitol. Die oppositionelle Nachrichtenseite „Cibercuba“ übertrug einen Livestream. Ähnlich wie bei den Unruhen von 1994, die durch einen charismatischen Auftritt Fidel Castros vor der Menge ihr Ende fanden, ereigneten sich auch gestern Plünderungen von Dollarläden. Die Sicherheitskräfte reagierten überwiegend deeskalierend und ließen die Menge gewähren. Es kam jedoch auch zu Verhaftungen und gewaltsamen Zusammenstößen mit Anhängern der Regierung und der Staatsgewalt, mehrere Polizeifahrzeuge wurden umgekippt und mit Steinen beworfen.

Versammlung von Regierungsanhängern am Montag in Camagüey (Quelle: Twitter)

Am späten Nachmittag wandte sich Díaz-Canel an die Bevölkerung. Im ersten Teil der gut 20-minütigen Fernsehansprache rekapitulierte der Präsident die aktuelle Wirtschaftskrise und verwies neben der Pandemie auch auf die 243 US-Sanktionen, welche unter Trump erlassen und von Biden bislang nicht verändert wurden. „All diese Einschränkungen führten dazu, dass dem Land kurzfristig mehrere Deviseneinnahmen abgeschnitten wurden, wie der Tourismus, die Reisen von Kubano-Amerikanern und Geldsendungen von Familien aus dem Ausland“, so Díaz-Canel, der auch einen Mangel an Medikamenten sowie Ersatzteilen und Treibstoff für die Stromversorgung einräumte. Inmitten dieser Gemengelage sei die Forderung eines „humanitären Korridors“ aufgekommen, bei der „wir alle wissen, woher sie kommt“, so der 61-jährige. „Wenn sie sich wirklich für das kubanische Volk einsetzen wollen sollten sie die Blockade abschaffen – und dann werden wir ja sehen, wie wir uns schlagen“, erklärte Díaz-Canel mit Blick auf die Vereinigten Staaten. „Wir marschieren um zu beweisen, dass die Straße den Revolutionären gehört“, so Díaz-Canel in Anlehnung an einen Aussprach Raúl Castros. Der Staat habe Bereitschaft zum Dialog, aber auch zur Beteiligung an den Ereignissen. „Wir werden weder die Souveränität noch die Unabhängigkeit unserer Nation preisgeben. Dafür müssen sie über unsere Leichen gehen“, schloss Díaz-Canel seine Rede.

„Der Kampfbefehl ist gegeben, auf die Straße mit den Revolutionären!“, titelte das staatliche Nachrichtenportal „Cubadebate“ unmittelbar danach. Dem Aufruf des Präsidenten folgten am Sonntag zahlreiche Anhänger der Regierung, welche sich landesweit auf Straßen und Plätzen versammelten. Teilweise kam es zwischen den Lagern zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Knüppeln. Das Internet auf der sozialistischen Insel wurde in Folge der Unruhen weitgehend abgestellt, die sozialen Netzwerke und Messenger-Dienste waren auch am Montag nur über Umwege (VPN) erreichbar. In der jungen Generation, die in den letzten Jahren die kontinuierliche Ausweitung des Internetzugangs erlebt hat, dürfte der auf Kuba bislang einmalige Schritt für Ernüchterung gesorgt haben.

Reaktionen am Montag

Sonntagabend trafen mehrere Kontingente an Spezialtruppen der Polizei und des Innenministeriums in Havanna und andernorts ein. Am Montag hatte sich die Lage bis auf einzelne Proteste und Festnahmen weitgehend beruhigt. In Havanna zeigten Sondereinsatzkräfte verstärkt Präsenz, die Umgebung des Kapitols wurde mit Sperrbändern abgeriegelt. In zahlreichen Städten fanden Kundgebungen zur Unterstützung der Revolution statt. Zusammen mit den Fachministern wandte sich Díaz-Canel in einer gut fünfstündigen Sendung, die auf allen Kanälen übertragen wurde, nochmals an die Bevölkerung. Darin wurde versucht, Ursachen und Lösungsstrategien der nationalen Probleme – angefangen vom Zustand der Kraftwerke, Corona-Inzidenzen, über Medikamente bis hin zur Lebensmittelknappheit – zu erklären und Geschlossenheit zu demonstrieren. „Für uns ist klar, dass wir jedes Signal, jeden Vorschlag aus dem Volk diskutieren können“, unterstrich das Staatsoberhaupt die Dialogbereitschaft der Regierung.

Inzwischen gab es erste internationale Reaktionen zu den Protesten. US-Präsident Joe Biden begrüßte die Ereignisse in einer Stellungnahme: „Wir stehen auf Seiten des kubanischen Volks“, heißt es darin. Die USA seien bereit sowohl Kuba, als auch Haiti, wo neulich der Präsident erschossen wurde, ihre Unterstützung anzubieten. „Ich habe dazu noch mehr für euch im Laufe der nächsten Zeit“, sagte Biden gegenüber Reportern. Der Kreml warnte am Montag vor ausländischer Einflussnahme und „destruktiven Aktionen, welche die politische Destabilisierung der Insel befördern“, so ein Sprecher des russischen Außenministeriums. Russland werde die Lage auf Kuba genau im Auge behalten. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro bekräftigte wenig überraschend seine vollumfängliche Solidarität mit dem sozialistischen Bruderland. „Kein Land der Welt sollte eingezäunt sein“, erklärte indes Mexikos Präsident Andres López Obrador. „Wenn man Kuba helfen will kommt an erster Stelle die Beendigung der Blockade“, so López Obrador.

Eine Englische Version dieses Artikels findet sich auf der Seite des International Institute for the Study of Cuba (IISC), siehe hier.

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45 Gedanken zu “Wut auf der Straße

  1. Nun ist es wohl soweit und auch in Cuba ist der Ruf nach dem demokratischen Frühling angekommen. Vandalismus und Plünderungen machen ihren Weg. Mal schauen, wie lange das so weitergeht.
    Mal angenommen, die Bewegung „patria y vida“, „soscuba“ etc. gewinnen diese neuzeitige Revolution/ Befreiung, die jetzige Regierung stürzt sich ins Exil, wie Batista und nimmt all ihr „flüssiges“ Kapital genau wie damals mit.

    Wer finanziert dann den Neuaufbau?

    Die „Freunde“ aus den sozialen Netzwerken, die sich mit ihre „live“ gesendeten Beiträgen z.B. über YouTube seit langem mit jedem „comparte, comparte“ „dame un like“ bares Geld verdienen? Wohl eher nicht.

    Die existierende Reichen in Cuba, die sich in der Vergangenheit durch ihre „legalen“ Geschäfte vor Ort entwickelt hat, wohl auch nicht. Die düsen dann mal ab nach Miami zur deren Sponsoren, bis sich alles beruhigt hat.

    Die USA mit ihrer Demokratievorstellung wie z.B. in jüngster Vergangenheit in Afghanistan, dem Irak oder in Libyen?

    Schauen wir mal, wer zuletzt die Oberhand gewinnt, die Vernunft oder die Gier nach Geld und Wohlstand.

    1. Wo lebst du? Wie soll denn ansonsten die Lösung für die Bevölkerung aussehen. Sie haben lange genug auf die Regierung gehofft. Nichts ist passiert ausser Verschlechterungen in der Pandemie mit der Lebensmittelbeschafung. Medikamenten und dann die ständige Unterdrückung und Denunzierung von Menschen die das Ganze schon länger bemerkt und sich als Künstler ausgedrückt haben. Vielleicht kannst du dem kubanischen Volk eine andere Patentlösung anbieten und nicht nur daher schwafeln!

      1. Wie wäre es mit der Aufhebung der terrorstischen, mörderischen US Blockade?
        Sind die „Demokratien“ Kolumbiens, Chile, Perus oder Haiti die Alternative. Dort wurden und werden Demonstranten von den Ordnungskräften erschossen, entführt oder vergewaltigt.
        Demonstrant in Kuba zu sein, ist weniger lebensgefährlich. Und es gibt dort eine Menge von Leuten, die davon gut leben.

      2. Im Hier und Jetzt! Waren Sie schon mal in Cuba und das nicht nur als Tourist? Woher haben Sie Ihr fundamentales Wissen, was in Cuba so passiert?
        Ich bestreite mit meinem „Geschwafel“ – wie Sie es bezeichnen – nicht, dass sich dort dringend etwas ändern muß!
        Nur der Weg zu Veränderungen gefällt mir nicht, weil es genug Beispiele aus der Vergangeheit in der Welt gibt, wie soetwas in der Form ausgeht.
        Aus Ihrem Textbeitrag kann ich leider auch keinen Lösungsansatz erkennen. Schade.

        1. Nun, die Regierung könnte endlich mal damit beginnen, auf einen Interessenausgleich in Richtung Demokratie hinzuarbeiten. Die jungen Intellektuellen um 27N und MSI haben alle keine Lust, den Amerikanern anheim zu fallen. Die haben einen Gestaltungswillen, glauben aber nicht an die Hohlphrasen, Beschwichtungen und Lügen der PCC. Mit einem Kurs Richtung Demokratie, würden auch Sanktionen fallen.

  2. Das kubanische Volk hat ein Recht auf Freiheit, Demokratie und Wohlstand. Wer möchte schon gerne ohne Rechte in einer Diktatur leben. Diaz-Canel hat selbst bestätigt dass es in der Revolution keine Meinungsfreiheit geben kann und wird. Es ist traurig mit anzusehen dass Leute eingesperrt
    werden (Luis Robles) weil ihr Vergehen die öffentliche Verbreitung des Wortes Libertad ist. Diese Diktatur muss schnellstmöglich beendet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

    1. Ich hoffe die Sicherheitskräfte gehen kraftvoll gegen diese Rowdies vor und müssen abschreckende Strafen verhängt werden. Ich bin eigentlich gegen Knäste, aber wer gegen die Revolution ist muss hart bestraft werden.

      1. In Kuba gibt es Leute, wie dich, die Andersdenkende für ihre legitime Perspektive kriminalisieren und einsperren gehören eingesperrt. Die Revolution ist nur eine Worthülse, die heute für wirtschaftlichen Mangel, wirtschaftlichen Stillstand, fehlende Meinungsfreiheit und Repression steht.
        Du hast es wirklich gut, dass du so frei bist, dass du keine staatliche Repression für deine krude menschenverachtende Weltsicht zu erwarten hast.

    2. Das kubanische Volk hat in ihrer Sogenannten „Diktatur“ mehr Meinungsfreiheit, Demokratie, rechte und Wohlstand als wie in den Sogenannten „Demokratie Länder“ wie in Honduras, Kolumbien, Guatemala, Haiti usw. die Meinungsfreiheit was ihr Schafwelt ist die Meinungsfreiheit der Reichen deren Pressefreiheit ist in Erster Linie eine kapitalistische Freiheit, ihre Meinung zu verbreiten. Pressefreiheit bedeutet das Gauner, Banden, Ausbeuter die Freiheit haben, Zeitungen zu kaufen, Schriftsteller zu kaufen, die ,,öffentliche Meinung“ im Interesse der Bourgeoisie zu bestechen, zu kaufen und zu fabrizieren.
      Das ist eine Tatsache. Die direkten Medien versuchen die Menschen durch Sensationshascherei und durch bewusste Desinformation, Verleumdung, Hetze und Bewusste Massenverdummung die Menschen gegen die Sozialistische Gesellschaft auf zu wiegeln.
      Ohne die Manipulation der Sprache und Information wäre der Imperialismus endgültig als der Feind Nummer 1 der Völker entlarvt und als größter Verletzter der Menschenrechte verurteilt.
      Was Laberst du“ – “Es ist traurig mit anzusehen dass Leute eingesperrt, Da gegen werden in den Sogenannten Demokratien hundert mal mehr Leute eingesperrt.
      Wie in Kolumbien Nach vorläufigen Aufzeichnungen gab es 3155 Vorfälle von Polizeigewalt, darunter 43 Tötungsdelikte, 1388 willkürliche Verhaftungen, 22 Fälle von sexueller Gewalt und 42 Erblindungen; unter den Opfern sind auch Minderjährige.
      Die Zahl der verschwundenen Personen ist schwieriger zu bestimmen. Die Generalstaatsanwaltschaft zählt 129 vermisste Personen, die Nichtregierungsorganisation Indepaz kommt auf 346. Dutzende von Leichen wurden im Cauca-Fluss im Südwesten gesichtet.
      Diese alle sogenannte „Demokratie Länder“ muss schnellstmöglich beendet und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

        1. Ja das stimmt, du schreibst nur Unsinn, ohne die wirklichen Fakten und zusammenhänge zu kennen.
          Dann vergleiche doch selbst Kuba mit den Sogenannten „Demokratie Länder“ wie in Honduras, Kolumbien, Guatemala, Haiti usw. wie bei wikipedia.org/wiki zu diesen Länder.

          Weist wohl nicht das es in Kuba Arbeiter Parlamente in den Betrieben gibt.
          Und das sie ihre Gewählten Abgeordnete nach der hälfet ihrer Amtszeit von den Wähler wider wider abgewählt werden können, und etliche-mahle Abgewählt wurden sind.
          Hier zu menschenrechte-auf-kuba
          http://www.menschenrechte-auf-kuba.de/

          Wieso schafften die Länder, wie Honduras, Peru, Guatemala, Dominikanische Republik, Haiti und so weiter es nicht, in über 80 Jahren kapitalistische Entwicklung und ohne das sie eine Wirtschaftsblockade ausgesetzt sind und das ohne das 1990 Rund 85% ihre Exportmärkte wegbrachen, im ihren Ländern nicht auch nur ein einziges ihrer wirtschaftlichen Sozialen Probleme zu lösen? Im Gegensatz zu Kuba. Durch den Brutalen Wirtschaftskrieg gegen Kuba, wurde über 100 Milliarden Wirtschaftsschaden Kuba zu gefügt.

          Hier vergleich Index_der_menschlichen_Entwicklung Alle Länder der Welt.
          Nach /Human_Development_Index Ligt Kuba auf dem 70 Platz
          Trotz Wirtschaftsblockade und das 1989 ihre Außen Wirtschaftsbeziehung zu 85% weggebrochen waren.
          Der HDI berücksichtigt nicht nur das Bruttonationaleinkommen pro Kopf, sondern ebenso die Lebenserwartung und die Dauer der Ausbildung anhand der Anzahl an Schuljahren, die eine 25-jährige Person absolviert hat, sowie der voraussichtlichen Dauer der Ausbildung eines Kindes im Einschulungsalter. Der HDI wurde im Wesentlichen von dem pakistanischen Ökonomen Mahbub ul Haq entwickelt, der eng mit dem indischen Ökonomen Amartya Sen sowie dem britischen Wirtschaftswissenschaftler und Politiker Meghnad Desai zusammenarbeitete.
          Die Rangliste des HDI 2019 wurde am 15. Dezember 2020 veröffentlicht und basiert auf Daten für das Jahr 2019
          Deutschland auf den 6 Platz
          USA Auf den 17 Pratz
          Kuba auf den 70 Platz
          Mexiko auf den 74 Platz
          Peru auf den 79 Platz
          Brasilien auf den 84 Platz
          Dominikanische Republik auf den 88 Platz
          Jamaika auf den 101 Platz
          Guatemala auf den 127 Platz
          Honduras auf den 132 Platz
          Haiti auf den 170 Platz
          Hier die Adresse da zu: https://de.wikipedia.org/wiki/Index_der_menschlichen_Entwicklung

          Kolumbien hat nach Myanmar die meisten Toten bei Protesten weltweit
          Bogotá. Alle 36 Stunden haben Angehörige von bewaffneten Zivilgruppen oder der Polizei im ersten Monat der „sozialen Explosion“ in Kolumbien eine protestierende Person getötet. …

          Nicht nur im Vergleich zur Repression in anderen Ländern hat Kolumbien einen Rekord gebrochen: Laut der JEP handelt es sich um den Aufstand „mit den meisten Ermordeten in der jüngsten Geschichte des Landes“.
          Mittlerweile meldet die Menschenrechtsorganisation „Die Freiheit verteidigen“ (Defender La Libertad) 84 Getötete und 75 Verschwundene seit dem 28. April. 1.780 Menschen hat die Polizei demnach verletzt, 114 davon mit Feuerwaffen. Die Aufstandsbekämpfungseinheit der Polizei (Esmad) hat 84 Jugendlichen ein Auge ausgeschossen und 3.274 Personen sind festgenommen worden. https://amerika21.de/2021/07/252052/kolumbien-myanmar-die-meisten-tote

  3. Ich habe die friedliche Revolution in der DDR aktiv miterlebt und bin seit vielen Jahren mit kubanischen Familien befreundet. Bei den Demonstrationen auf Kuba lassen sich zahlreiche Parallellen zum Ende der DDR ziehen. Diaz-Canel ist zwar keineswegs von Wahrnehmungsstörungen geplagt wie damals Honecker. Er weiß genau, dass die Existenz des Sozialismus auf Kuba auf dem Spiel steht. Aber auch er hetzt kommunistische Schlägerbanden auf Demonstranten und versucht auf lächerliche Weise wie einst Egon Krenz die kommunistische Partei an die Spitze der Bewegung zu stellen. Es könnte der Anfang vom Ende sein.

    1. Im Ansatz gebe ich Ihnen Recht aber die Historie Cubas und der ehemaligen DDR ist meiner Meinung nach nicht wirklich miteinander vergleichbar, nur das es in der DDR wie auch in Cuba einen kommunistischen Staat gab/ gibt.
      Aber eines steht dann auch den Cubanern bevor, nämlich das Leben nach einem möglichen Sturz der jetzigen Regierung. Sie werden wissen sicher was ich damit meine.

      Ich habe das hier auf der Seite schon zu einem anderen Beitrag geschrieben, dass das Embargo gegen Cuba sollte sofort aufgehoben werden sollte. Damit wird der cubanischen Regierung DAS Argument zur Verteidigung/ Begründung für alle wirtschaftliche Misstände genommen.

      Nun hat sich der gute alte Herr Biden offiziell gemeldet und der „demokratische“ Bewegung in Cuba volle Unterstützung zugesagt.

      Bin gespannt wie es weitergeht.

    2. Ich habe auch die sogenannte friedliche konterrevolution in der DDR aktiv miterlebt.
      Da ist nur eine Parallele zum der DDR, nach Äußeren Subjektiven Erscheinung könnte man annehmen das es wie damals 1989 so wäre.
      Ja gleich ist das in der DDR und auch in Kuba die Menschen der Imperialen Desinformation Hetz- Medien aus gesetzt waren und sind.
      Aber die Medien und Partei in der DDR und Kuba ist nicht Gleich, Kuba reagiert anders da rauf. Der unterschied ist das in der DDR vieles von Oben her Diktiert wurde und nicht mit den Volk ausführlich darüber Diskutiert hatten. Schönfärberei und Selbstzufriedenheit, Probleme wurden vertuscht.
      Im Jahre 2000 hat Margot Honecker zugegeben das sie Fehler Machten.
      Wir unterstrichen immer die Erfolge beim Aufbau des Sozialismus, …Und das Wichtigste: „Wir haben aufgehört, mit den Menschen offen die Gründe für die Probleme und die nötigen oder möglichen Konsequenzen zu diskutieren.“ Dahinter stand unsere Sorge, die Gegner könnten diese Diskussionen bemerken und gegen uns verwenden, auf unsere Probleme aufmerksam werden, unsere Schwierigkeiten ausnutzen.<
      Und das war unser Schwerer Fehler.
      Den der Klassenfeind hat ja Gerade unsere Fehler aus nutzen können, weil wir die Fehler gerade Verheimlichten. Und über ihre Medien an unsere Menschen sendeten, erst da durch haben wir das Vertrauen unsere Menschen verspielt, Und die Große Masse unsere Bevölkerung glaubte da den Klassenfeind mehr als unsere eigene Medien, Partei und Regierung.
      Das wirkte sich auf alle Schichten in der DDR demoralisierend aus, und die Meisen von uns glaubten da durch den Westmedien Mehr als unseren eigenen Medien. An Anfang des Jahren gab’s immer eine Neujahres Ansprache in Betrieb, und Sagten der Plan ist übererfüllt. Und viele Arbeiter sagten Da die Rotärsche sagen der Plan ist übererfüllt, aber in Laden gibt es keine Schuhe zu Kaufen. Da durch begann der innere Schleichende -verfall. Durch das Verschweigen Unsere Probleme und keine offene Selbstkritik gab, Stattdessen die Missstände verrutschten und alles Schönfärbten, Wo vor Lenin uns Warnte.!! So mit haben wir uns Selbst Vernichtet.!!
      Und in Kuba werden dagegen Fehler offen Genant.
      Was sagte Fidel Castro: »Das Volk auf dem laufenden halten … Das sind Dinge, die wir dem Volk mit voller Offenheit sagen müssen, denn als Revolutionäre können wir nicht Probleme verbergen, können wir nicht mit Demagogie operieren; nur auf der Grundlage von Realitäten, nur auf der Grundlage der Wahrheit können wir Maßnahmen ergreifen, können wir uns den Problemen stellen … und dann Lösen« Diesem Grundsatz hat Fidel während seiner ganzen politischen Laufbahn in der einen oder anderen Form immer wieder befolgt. Sollen die Massen mitarbeiten können, soll Demokratie fruchtbar werden, so setzt das – korrekte und detaillierte Information voraus. Des halb steht das Kubanische Volk hinter ihrer Regierung.
      Und so Ähnlich macht es auch Diaz-Canel.
      WAS DIE Imperialen MEDIEN DIR NICHT BRINGEN
      Die meisten großen Medien auf nationaler und internationaler Ebene verdrehen die Information. Die Unzufriedenheit einiger Kubaner bauschen sie auf. Hier ein Marsch vom 12 Juli in Camagüey zugunsten der kubanischen Regierung. Ein Bild sagt, sagt mehr als tausend Worte.
      Hier : https://www.facebook.com/marcos.sandovalpoma/videos/326635329133544

      1. Ein lesenswerter Beitrag und persönliche Analyse.

        Danke für den Link, ohne Worte! Es geht offensichtlich auch ohne Randale und coronaconform.

  4. Hier meldet sich fast ausschließlich transatlantischversiffte Amiarschkriecher mit ihren EU/NATO-Schwafeleien und dummes Herrenmenschengesafte !!! Widerlich wie alles aus dem Westblock !!! Dazu Fehleinschätzungen und Halbwissen ,über Kuba sowie über die DDR und dummhetzendes Geschwafel von BILD bis FOCUS !!! Absolut widerlich !!!

  5. Naja. Das Regime ist am Ende..Basta..warum auch immer..niemand braucht eine so korrupte idiotische Regierung. Die Blockade ist nur ein weiteres Problem..die innerkubanische Blockade der unausgebildeten Regierung, die keine ökonomische Ausbildung hat..ist verantwortlich für das Desaster..EINE VOLLKOMMEN IDIOTISCHE KORUPPTE BÜROKRATIE… Castro hat grossmäulig die USA herausgefordert mit dömlichen Unterstützungsaktionen für kommunistische Terroristen. ER.war sauer..weil die USA ihn ermorden lassen wollte. Verständlich. Aber KINDISCH! Ihm war das kubanische Volk..SCHEISSEGAL! ER WAR EIN SELBSTVERLIEBTER EGOMANE, DER VIELE MILLIONEN MIT DROGENGESCHÄFTEN VERDIENT HAT!

    1. Es ist völliger Unsinn dass das Sozialistische am Ende wäre.
      Das wollen die Imperialen Desinformation einen so Suggerieren, Und Zeigen Aufmacherrisch fotos von Demonstranten da zu, es soll das Bild entstehen, dass der Sozialismus in Kuba undemokratisch ist und nicht funktioniert. Dabei weist der dortige Sozialismus zahlreiche Erfolge auf: Die Lebenserwartung in Kuba ist höher als in den USA. Die Säuglingssterblichkeit geringer. Jede*r Kubaner*in hat das Recht auf freie Bildung und kostenfreie medizinische Behandlung. Kuba hat die größte Ärztedichte und größte Lehrerdichte der Welt. Trotz der Sanktionen hat man die absolute Armut und den Hunger, den der US-unterstützte Diktator Batista hinterlassen hatte, ausgelöscht.

      Vor der Revolution betrug die Alphabetisierungsrate 15%, heute liegt sie weltweit am höchsten bei 99% (Zum Vergleich 54% der US-Amerikaner*innen sind sekundäre Analphabet*innen

      Aber das hundert mal mehr Demonstranten für ihr Sozialistische Land auf die Straße gingen, kau ein Word da zu.

      Nichts an der Situation in Cuba ist zu verstehen, ohne die Auswirkungen des Embargos zu verstehen. Selbstverständlich handelt es sich um politisch motivierte Heuchelei, wenn ausgerechnet US-Repräsentanten Verständnis für Proteste gegen die ökonomische Allgemeinsituation haben.
      Schuld ist nicht das Sozialistische System, sondern die illegale und durch nichts zu rechtfertigen-
      den Sanktionen und Embargen der US Administration. Die sind übrigens an den meisten Probleme in der Welt schuld, also USA ist kein Segen für die Welt, eher das Übel, wenn nur die Staaten dieses Globus das mal einsehen und geschlossen dagegen vorgehen würden – Einigkeit und Solidarität machen stark!
      Kein Land der Welt wäre sozial stabil und ökonomisch prosperierend unter den Bedingungen dieses Embargos. Die Blockade erschwert Cubas Handelsmöglichkeiten und sorgt für Knappheit auf allen Ebenen, Lebensmittel, Treibstoff, Medikamente, medizinische Geräte.
      Dieser Verbrecherische Wirtschaftskrieg muss endlich weg.

      1. Inhaltlich stimme ich Ihnen in vielen Punkten zu aber:

        Abgesehen von der sofortigen Beendigung des Wirtschaftsembargos gegen Cuba, muß das Land

        1. unbedingt die vorhandene Korruption/ Vetternwirtschaft bekämpfen
        2. die übertriebene Bürokratie reduzieren
        3. die „Fürhung“ muß sofort aufhören sich weiter persönlich zu bereichern

  6. Eine kommunistische Diktatur ist letztendlich auch nur eine Diktatur. Das Volk möchte Libertad. Wer eine Diktatur unterstützt ist meiner Meinung politisch so was von daneben. Auch in Kuba verschwinden mitten in der Nacht Menschen oder werden ohne Anklage in den Knast geworfen. Darunter handelt es sich hauptsächlich um junge Männer und Frauen die ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen möchten. Als JournalistIn bist du sowieso auf der Abschussliste. Deshalb muss dieses Regime verschwinden.

    1. Ein wirklich interessanter Beitrag. Definieren Sie mal, was Sie mit der Aussage „Das Volk möchte Libertad“ inhaltlich kommunizieren möchten?
      Haben Sie belegbare Quellen für Ihre Aussage „Auch in Kuba verschwinden mitten in der Nacht Menschen oder werden ohne Anklage in den Knast geworfen. Darunter handelt es sich hauptsächlich um junge Männer und Frauen die ihr Recht auf Meinungsfreiheit wahrnehmen möchten. Als JournalistIn bist du sowieso auf der Abschussliste.“?

      Kennen Sie Honduras, ein demokratisch regiertes Land in Zentralamerika. Wissen Sie, wie die Menschen dort leben? Ist das für Sie eine eine an­stre­bens­werte Alternative für Cuba?

      1. #Whataboutism
        Was hat Honduras hier in der Diskussion verloren?`

        Wie kommst du auf den steilen Zahn, dass sich Cuba zwangsläufig in einen Staat wie Honduras verwandeln würde? Entweder Diktatur oder Honduras? Ist das die krude Logik? Das gehört zum Tool-Set der Diktatur, den Teufel an die Wand zu malen, ohne die Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.

        In einer der Situation wie dieser gibt es nur Meldungen, die wir alle nicht überprüfen können und somit sind wir auf das angewiesen, was uns Medien oder private Kontakte vermitteln. Aber vertrauenswürdige Protagonisten unter den Dissidenten führen mittlerweile Listen von Personen, die verschwunden sind. Kann man natürlich alles bis zuletzt in Frage stellen, aber die Aussagen und die Dokumentation ist glaubhaft. Derzeit werden auch junge Menschen zum militärischen Dienst rekrutiert, die dann mit gegen die Protestierenden vorgehen sollen. Teilweise weigern sich die Jugendlichen, mir ist nicht bekannt, was ihnen blüht. Letztere Information stammt aus dem persönlichen Umfeld und es geht auch um Betroffene aus dem Familienumfeld, die aus Zentralkuba für Einsätze in Havanna eingesackt wurden.

        Die Leute um 27N sind ein Beispiel. Bei einem Protest in der 23. Straße wurden einige festgenommen als sie vor dem Gebäude des Staatsfernsehens unweit des Hotel Nacional festgenommen wurden. Etliche sind seit längerer Zeit unter Hausarrest und werden von „Repressoren“ bewacht und am Verlassen ihrer Häuser gehindert. Die Betroffenen schreiben darüber und dokumentieren es in ihren Facebook-Profilen mit Videos und Fotos.

        1. Ich lenke nicht vom eigentlichen Thema ab, was Sie mit Ihrem „#Whataboutism“ aussagen möchten!

          Wie kommen Sie dazu mir zu unterstellen, dass ich mit meinem Beitrag behaupten würde, „dass sich Cuba zwangsläufig in einen Staat wie Honduras verwandeln würde“? Das ich sage „entweder Diktatur oder Honduras“?

          Ich habe lediglich eine demokratische Alternative aus Zentralamerika aufgezeigt. Es hätte auch ein anders Land in der Region sein können.

          Mir indirekt vorzuwerfen, ich unterstütze eine Diktatur, ist gelinde gesagt eine Frechheit. Das ist ein „krudes“ Verhalten, nämlich in einer Disskusion. Menschen, die nicht gleicher Meinung sind mit solchen Unterstellungen zu diffamieren. Kein guter Stil und respektlos!

      2. Dies Informationen hierzu können sie sehr leicht selbst herausfinden. Geben sie einfach Cuba noticias in Google ein. Dann qualmt das Internet mit Infos….

    2. Was laberst du: – “Eine kommunistische Diktatur ist letztendlich auch nur eine Diktatur. Das Volk möchte Libertad. Wer eine Diktatur unterstützt ist meiner Meinung politisch so was von daneben.“
      So So, in Westen gibt es also Freiheit und Demokratie?

      Das die Menschen ihre offiziellen Herrscher alle 4 Jahre wählen zu lassen und sich ansonsten nicht um ihre Wünsche zu kümmern. Ein bisschen Wahlrummel – und schon hält sich jeder für wichtig, ohne zu merken, dass er nur Schachfigur im Machtkampf der Mächtigen ist. Das Volk wird von „Volksvertretern“ vertreten, so als sei es gerade mal abwesend.
      Den Demokratie braucht mehr als nur Stimmzettel, Sondern Mitbestimmung des Volkes in Allen Bereichen.

      Demokratie, so wie sie heute praktiziert wird, heißt, die Menschen ihre offiziellen Herrscher wählen zu lassen und sich ansonsten nicht um ihre Wünsche zu kümmern. Ein bisschen Wahlrummel – und schon hält sich jeder für wichtig, ohne zu merken, dass er nur Schachfigur im Machtkampf der Mächtigen ist. Das Volk wird von „Volksvertretern“ vertreten, so als sei es gerade mal abwesend.

      In Wirklichkeit herrscht im Westen die Diktatur der Bourgeoise (Oligarchien) doch sie verschleiern ihre Diktatur durch das Mäntelchen Demokratie- eine Jahrmarktsattraktion für Narren, ein Dummen fang mit Stimmenkauf.
      Die Demokratie ist eine Staatsform, eine der Spielarten des Staates. Folglich ist sie, wie jeder Staat, eine organisierte, systematische Gewaltanwendung gegenüber Menschen. Das ist die eine Seite. Anderseits bedeutet Demokratie aber die formale Anerkennung der Gleichheit zwischen den Bürgern, des gleichen Rechts aller, die Staatsverfassung zu bestimmen und den Staat zu verwalten.
      Demokratie für eine verschwindende Minderheit, Demokratie für die Reichen – so sieht der Demokratismus der kapitalistischen Gesellschaft aus.

      Die Diktatur des Proletariats, ist Demokratie für die Mehrheit des Volkes, es ist bereits eine Unterdrückung der Minderheit der Ausbeuter durch die Mehrheit der Ausgebeuteten.

      Erst in der kommunistischen Gesellschaft, wenn der Widerstand der Kapitalisten schon endgültig gebrochen ist, wenn die Kapitalisten verschwunden sind, wenn es keine Klassen (d.h. keinen Unterschied zwischen den Mitgliedern der Gesellschaft in ihrem Verhältnis zu den gesellschaftlichen Produktionsmitteln) mehr gibt – erst dann „hört der Staat auf zu bestehen, und ES KANN VON FREIHEIT DIE REDE SEIN“. Erst dann ist eine tatsächlich vollkommene Demokratie, tatsächlich ohne jede Ausnahme, möglich und wird verwirklicht werden. Und erst dann beginnt die Demokratie ABZUSTERBEN, infolge des einfachen Umstands, daß die von der kapitalistischen Sklaverei, von den ungezählten Greueln, Brutalitäten, Widersinnigkeiten und Gemeinheiten der kapitalistischen Ausbeutung befreiten Menschen sich nach und nach GEWÖHNEN WERDEN, die elementaren, von alters her bekannten und seit Jahrtausenden in allen Vorschriften gepredigten Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens einzuhalten, sie ohne Gewalt, ohne Zwang, ohne Unterordnung, OHNE DEN BESONDEREN ZwangsAPPARAT, der sich Staat nennt, einzuhalten.

  7. Ich habe auf meinem Blog eine Zusammenstellung von Youtubevideos zu den Geschehnissen erstellt. Darin wird das Ausmaß der Proteste sehr deutlich. Besonders beeindruckend finde ich die Erhebungen in Dörfern in Mayabeque.

    Es wird auch deutlich, dass der Protest überwiegend friedlich war und dass von beiden Seiten Gewalt ausging. Inzwischen sind scharfe Schüsse gefallen. Es muss festgehalten werden, dass dies geschah, nachdem der Präsident zum Straßenkampf aufgerufen hat.

    Der Protest an sich ist selbstverständlich legitim: eine Regierung von 62 Jahren, die weder Gesundheit, Ernährung, Bildung oder Sicherheit ihrer Bevölkerung garantieren kann, ist überflüssig. Das die US-Imperialisten versuchen die Bewegung zu kapern ist verständlich, ändert aber nichts an deren Legitimität. Die Regierung selbst bezeichnet sich als Regierung der Kontinuität und hat der Bevölkerung nichts weiter anzubieten als Durchhalteparolen und Verweise auf externe Feinde. Sie klammert sich an die Hoffnung, dass Biden die Blockade aufhebt – was er nicht tun wird – und dass der Massentourismus zurückkehrt – was auch nicht passieren wird. Die kubanische Regierung hat die Chance verpasst, Kuba ins 21. Jahrundert zu führen. Mit der Versteifung auf Marxismus-Leninismus, Tourismuswirtschaft und Ein-Parteiendiktatur hat sie sich das eigene Grab geschaufelt.

    1. So lange das Repressionsmoment aufrecht erhalten wird, kann Biden die Sanktionen nicht lockern, das Regime würde es als Sieg über „das Imperium“ verkaufen und zuhause in den USA würde es auf Unverstand bei vielen Wählern aber auch Abgeordneten in beiden Lagern im Auge dieser Repressionswelle treffen.

      1. Was laberst du: – “So lange das Repressionsmoment aufrecht erhalten wird, kann Biden die Sanktionen nicht lockern, das Regime würde es als Sieg über „das Imperium“ verkaufen. …“ –
        Da gegen gibt es in den Sogenannten „Demokratie Länder“ wie in Honduras, Kolumbien, Guatemala, Haiti usw. Tausend mal mehr Repressionsmoment. Wie so gibt es da keine Sanktionen, gegen diese Länder. Ihr messt also mit zweierlei Maß.

      2. Wie wäre es denn mit humanitärer Hilfe (Nahrungsmittel und medizinische Produkte/ Medikamente)?
        Dem cubanischen Volk wäre damit sicher mehr geholfen als nur zu politisieren/ polarisieren.

        1. Das Regime gibt lieber Geld für Waffen aus… Ich frage mich immer wieder wie das möglich ist, dass ich in einem Melia Hotel mit internationalen und spanischen Lekkereien bewirtet werde…Cuba bezieht z.B. monatlich 30’000 Tonnen Hühnchen für $1 das Stück und verkauft es für $7… Cuba bekommt fast alles aus den USA, aber eben nur durch Vorkasse. Ich kenne den Freihafen in Colon und Panama City sehr gut. Da ist alles auf die Kubaner abgestimmt. Es gibt alles.

          1. Mit der Beschaffung von Waffen der cubanischen Regierung kenne ich mich aus.

            Die Melia Hotels in Cuba sind ein Joint Venture mit der spanischen Hotelkette Melia. Da wundert es mich nicht, wenn dort soetwas kredenzt wird.

            Die USA ist eines der größten Lebensmittellieferanten Cubas. Das ist bekannt. Das stört dann auch nicht das Embargo, fließt das Geld doch direkt in die USA. Importe aus anderen Ländern (außer Mexico) sind da embargobedingt schon schwieriger und teurer.

            Die in Cuba aufgerufenen Preise sind in der Tat eine Frechheit und nicht immer nachvollziehbar im Vergleich zum durchschnittlichen Einkommen.

            Ja, ja Panama war ein präferiertes Ziel für die Mulos aus Cuba, die sich so ihr Geld verdienten und die Reisen finanzierten.

    2. Was laberst du: – “Der Protest an sich ist selbstverständlich legitim: eine Regierung von 62 Jahren, die weder Gesundheit, Ernährung, Bildung oder Sicherheit ihrer Bevölkerung garantieren kann, ist überflüssig.“
      Hunger und Elend Elend gibt es in den anderen Lateinamerikanischen Länder, wie in Honduras, Peru, Guatemala, Kolumbien, Haiti und so weiter. Dagegen gibt es in Kuba hundert mal mehr Gesundheit, Bildung, Ernährung und Sicherheit ihrer Bevölkerung garantieren kann.

      Gesundheitswesen
      Die Gewährleistung der kostenlosen medizinischen Betreuung für die gesamte Bevölkerung Kubas seit Beginn des Sieges der Revolution wurde zu einem grundlegenden Paradigma der Sozialpolitik.

      1959 hatte Kuba 6 290 Ärzte – heute sind es 69 713.
      Das Land verfügt zudem heute über 270 Krankenhäuser, 165 stomatologische Kliniken, 280 Entbindungsheime, 444 Polikliniken, 14 074 Arztpraxen, 166 Optiker,
      Kuba hat mehr als 69 000 Ärzte –darunter über 10 000 Zahnärzte-,
      23 439 ausgebildete Krankenschwestern, 55 793 Krankenpfleger und
      72 564 Fachkräfte des Gesundheitswesens.

      Das Dritte Weltland hat Pro Kopf mehr Ärzte als das Reiche Hochentwickelte Industrieland Deutschland.

      Kindersterblichkeit (auf 1000 Lebendgeburten):
      Deutschland………..….1960:. 40;…..1990:.. 9; …….2006…5
      Kuba………………..……1958: .60;…..1990: 13;……2006: ..6
      Guatemala………..……1960: 202;….1992:. 68;…..2006. 60
      Haiti………………..……1960: 253;….1992: 131;…2006:129
      Honduras……………….1960: 204;….1990:. 65;…..2006: .42
      Österreich………..…….1960: ..43;….1990:..9;…….2006:. ….5
      Türkei:……………..……1960: 219;….1990: 70;……2006:. .40
      Einwohner pro Arzt
      Deutschland…………….2006:….298
      Kuba………………………2006:….231
      Haiti:……………………..2006:…7143
      Honduras:……………….2006:…1266
      Österreich……………….2006:…..230
      Türkei:……………………2006:…1176.

    3. Mal eine Frage zum Verstehen Ihrer Argumentation: Kennen Sie die Geschichte Cubas und der cubanischen Revolution wirklich?

      Zu behaupten, dass in „62 Jahren weder Gesundheit, Ernährung, Bildung oder Sicherheit ihrer Bevölkerung“ garantiert wurde, ist historisch, unabhängig vom politischen System, einfach falsch!

      Die heutige extrem schlechte Situation im Bereich Ernährung und Gesundheit ist unbestritten, sollte aber ehrlicherweise nicht auf die vergangenen 62 Jahre reflektiert werden.

      1. Hallo John,
        ja, ich kenne die Gesichte und Gegenwart Kubas sehr gut. Ich lebe die Hälfte des Jahres über dort und verdiene die andere Hälfte über mein Geld in Deutschland, weil es dort unmöglich ist, mit einem Arztgehalt meine beiden Kinder zu ernähren, obwohl meine kubanische Frau und mein Schwiegervater auch berufstätig sind.
        Wenn sie meinen Beitrag nochmal lesen, wird Ihnen auffallen, dass ich mich auf das Alter der Regierung beziehe. Sie ist inzwischen 62 Jahre alt. Ich schrieb:
        „eine Regierung von 62 Jahren“
        Und HEUTE kann sie weder Gesundheit, Ernährung, Bildung oder Sicherheit ihrer Bevölkerung garantieren. Das weiß ich aus eigener Erfahrung: Menschen sterben an bakteriellen Infektionen, die mit Antibiotika problemlos behandelbar wären; der Großteil der Bevölkerung ernährt sich gerade von Kochbananen, Reis und manchmal etwas Hühnchen; die Kinder haben seit über einem Jahr keinen Unterricht mehr und auch vor der Pandemie war die Unterrichtsqualität unterirdisch; die Polizei hat sich in Wegelagerer verwandelt; die aus erfundenem Anlass Festnahmen durchführen, um Geld zu erpressen; die Justiz ist hochgradig korrupt und beugt das Rechts nach belieben … etc. etc.

        1. Hallo Michael,

          ich bitte um Entschuldigung, wenn ich da möglicherweise etwas überlesen habe.

          Die Situation von heute bzw. der letzten Jahre hatte ich in meinem Beitrag nicht bestritten.

          Seit Mitte der 80er ist Cuba meine zweite Heimat. Ich habe dort Familie, viele Freunde und Bekannte.

          Die erste periodo especial habe ich hautnah miterleben können und kann durchaus bestätigen, dass diese zweite periodo especial weitaus schlimmer ist, um nicht zu sagen, kaum zu ertragen.
          Auch die Willkür einiger Polizisten ist mir aus eigener Erfahrung bekannt.

          Korruption und überflüssige Bürokratie tragen seit Jahren zur allgemeinen Unzufriedenheit und Misswirtschaft bei.

          Es wurden in der Vergangenheit durch die Regierung mächtig viele Fehler gemacht (zuletzt die Währungsreform) aber nie wirklich korrigiert bzw. offen eingestanden.

          Ich habe die starke Befürchtung, dass das Land mit einem Umsturz der Regierung in ein noch größeres Loch fallen wird und Chaos ausbricht.

          Aus meiner Sicht hat man versäumt nach dem Abgang von Raul Castro wichtige Positionen mit jungen Politikern zu besetzen, die von sich aus weltoffener wären und besseren Zugang zur jungen Generation in Cuba hätten, die ja nur mit dem Mangel aufgewachsen ist.
          Stattdessen sitzen dort noch immer die alten „Betonköpfe“ und „die alten Kämpfer“. Beschämend finde ich persönlich, dass die Führung und dessen Familien zu solchen Zeiten auch noch offen ihr Luxusleben ausleben, was nicht zum beschworenen System gehört. Seit Jahren hat sich in Cuba eine Klassengesellschaft entwickelt und den Reichen Cubanern im Land mangelt es auch heute an nichts.

          Mal schauen, ob der Präsident jetzt wirklich mit dem Volk in einen Dialog tritt oder alles an die Wand fährt.

          Haben Sie gestern die Pressekonferenz des Außenminister auf Cubavision verfolgt? Da wurden anschliessend von der nationalen und internationalen Presse „unangenehme“ Fragen gestellt. Der Minister hat schön um den Brei herumgeredet, bis er die Frage dann teilweise beantwortet hat. Kam mir irgendwie bekannt vor (Bundespressekonferenz).

          In diesem Sinne.

        2. Was Labert Michael: – “Und HEUTE kann sie weder Gesundheit, Ernährung, Bildung oder Sicherheit ihrer Bevölkerung garantieren. Das weiß ich aus eigener Erfahrung: Menschen sterben an bakteriellen Infektionen, die mit Antibiotika problemlos behandelbar wären; der Großteil der Bevölkerung ernährt sich gerade von Kochbananen, Reis und manchmal etwas Hühnchen; die Kinder haben seit über einem Jahr keinen Unterricht mehr und auch vor der Pandemie war die Unterrichtsqualität unterirdisch; “ – Was für eine Verlogene Desinformation.

          In Kuba ist es um ein dutzend mal in All diesen Dingen besser als wie in wie in Honduras, Kolumbien, Guatemala, Haiti usw.
          Gesundheit 1959 hatte Kuba 6 290 Ärzte – heute sind es 69 713.
          Das Land verfügt zudem heute über 270 Krankenhäuser, 165 stomatologische Kliniken, 280 Entbindungsheime, 444 Polkliniken, 14 074 Arztpraxen, 166 Optiker.
          Nicht in Kuba sterben Menschen an bakteriellen Infektionen, auch wen es durch den verbrecherischen Brutalen US Embargo ein Mangel an Medikamenten gibt.
          Sondern wie in wie in Honduras, Kolumbien, Guatemala, Haiti usw. Sterben da Menschen an einfachen und bakteriellen Infektionen. Weil sie sich da kein Arzt Medikamente leisten können.
          Das ist schon an der Kindersterblichkeit (auf 1000 Lebendgeburten) zu erkennen!!!
          Kuba……………1958: .60;…..1990: 13;……2006: ..6
          Guatemala………1960: 202;….1992:. 68;…..2006. 60
          Haiti…………….1960: 253;….1992: 131;…2006:129
          Honduras……….1960: 204;….1990:. 65;…..2006: .42

          Die Versorgungsengpässe begann Nach dem Wegfall der Europärchen Sozialistischen Länder 1990/91 waren auf ein mal Rund 85% seiner Exportmärkte Weggebrochen, wo durch dadurch das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um mindestens um 35 Prozent von 1990 bis 1993 zu zurückging.
          Den durch das Wegbrechen der RGW Länder, war die Tägliche Pro-Kopf- der Kalorienversorgung von 1990 mit 2300 Kalorien bis 1994: auf 1984 Kalorien gesunken, doch bis zu Jahre 2004 auf 2205 Kalorien geistigen.
          Und nach der Verschärften Wirtschaftsbrokate durch US Präsident Trump, und auch noch durch die Corona Pandemie, Blieben auch die Touristen Aus, die zuvor über 2 Milliarden Devisen ein brachten. Da durch Ging die Wirtschaft so in den Drei letzten Jahren um 12 Prozent Zurück. Und die 2 Milliarden Devisen fehlen nun um Lebensmittel ein zu kaufen.
          Und dadurch ist die Tägliche Pro-Kopf- der Kalorienversorgung wider unter 2200 Kalorien Zurück gegangen.
          Aber schon vor der Revolution 1959 hatte Kuba so über 30 Prozent Lebensmittel aus den USA einkaufen müssen.

          Bildungswesen
          1953 hatte die Insel kaum 6,5 Mio Einwohner. Über eine Million Kinder hatten keine Schulen. Mehr als 2 Mio Menschen waren vollständige oder funktionale Analphabeten

          Heute: Um den Unterricht zu gewährleisten, stehen 19 227 PC-Lehrer zur Verfügung, darunter 12 236 für die Grundschule. Angewandt werden auf den einzelnen Bildungsstufen über 85 Bildungs-Softwares, die im wesentlichen von Arbeitsgruppen aus Professoren und Spezialisten der Pädagogischen Hochschulen entwickelt wurden. Und haben eine Kostenlose 9 jährige Schulbildung. Und das es wegen der Pandemie jetzt in Moment eine Unterrichtsqualität fehlt, Als ob hier in der BRD es wegen der Pandemie jetzt nicht in Moment eine Unterrichtsqualität fehlen würde. Als welsche eine verlogene Heuchelei. Auch da Sieht es in Bildungswesen in den anderen Länder viel Schlechter aus als wie in Kuba.

          Ja nach dem Wegfall der Europärchen Sozialistischen Länder betraf es nicht nur den Import wie Erdöl, Baumwolle, Maschinen und Ausrüstung, Ersatzteile, LKW Lebens mittel und andere Produkte, aber genauso auch den Export wie Zucker, Tabak, Spanplatten, Lebensmittel, Zitronen und andere Produkte.
          Ja das war für Kuba eine schwere Zeit, es Stand tatsächlich vor einen totalen Pleite.
          Ohne Erdöl kein Strom, ohne Strom standen die Betriebe still, und die Kühl Schränke fungieren nicht. Den ohne Erdöl kein Benzin und Diesel, ohne Diesel konnten keine Traktoren und Erntemaschinen in Einsatz kommen, und kein Kunstdünger Produzieren.
          Um einiger maßen über die runden zu kommen, mussten für einige Jahre wieder Ochsen vor den Pflug gespannt werden, und Gemüse und Kartoffeln wurden in den Städten in Parkanlagen angebaut werden, um eine drohende Hungersnot abzuwehren zu können.
          So wurde der Tourismus gefördert, und so konnte aus den Devisen was bei dem Tourismus eingenommen wurde, Nahrungsmittel jährlich eingekauft werden. So muss man auch wissen das vor der Revolution schon über 30 Prozent der Nahrungsmittel aus den USA kamen.
          Den nach dem Wegbrechen der RGW Länder ging die Erdöl -lieferung von 12 Millionen Tonnen auf 2 Millionen Tonnen zurück.
          Zwar konnte mit Ausländische Ölkonzerne Jointventures gemacht werden und die eigene Erdölförderung von 1990 so 400000 Tonnen Erdöl bis heute auf 4 Millionen Tonnen gesteigert werden, die reichen aber nur für Elektroenergie -erzeugung. Aber das selbst geförderte Erdöl reichen nicht noch für Benzin, Diesel und Plastik und Chemiefasern herzustellen zu können!! So müssen zirka 6 Millionen Tonnen Erdöl für Teure Devisen ein Gekauft werden. Wegen kein Diesel für Traktoren und kein Kunstdünger ging ging die Zuckerproduktion von 8 Millionen auf 1,5 Millionen zurück. Konnte auch Praktisch kein Zucker Exportiren, um Devisen zu erhalten.

          Die Landwirtschaftlichen Anbau Fläche von Zuckerrohr wurde um 60% reduziert, man wollte da Neubauern auf Pacht Anbau Fläche übergeben um Nahrungsmittel anzubauen, aber wer will schon mit Handarbeit die Anbau Fläche bearbeiten den es fehlt an Benzin, Diesel, wie schon geschrieben da für braucht das Land Devisen um Erdöl ein zu kaufen.

          Die Kostenlose Milch für die Kinder hatte auch hier verheerende folge. Die Bundes Regierung unter Helmut Kohl annullierte nach der sogenannten Wende die Verträge, die die BRD von der DDR übernahm . Die DDR Lieferte Zwanzigtausend Tonnen Trocken Milch nach Kuba und die DDR bekam Futterhefe, Spanplatten dafür. Die Kostenlose Milch musste von ein halben Liter Milch von 9 Lebensjahr auf das 7 Lebensjahr gesenkt werden, und von ein Liter Milch von 7 Lebensjahr auf das 5 Lebensjahr gesenkt werden,
          In Lateinamerika kennen Millionen Kinder keine Milch, geschweige noch nicht ein mal 100Milliliter im Monat bekommen können.

          Aber die meisten Lateinamerikanischen Ländern, die über 80 Jahre kapitalistische Entwicklung hinter sich haben, ohne das sie eine Wirtschaftsblockade hatten und ohne das 1990 Rund 85% ihrer Exportmärkte Weg-gerochen sind. Und das sie trotzdem nicht in der Lage sind, in ihren Ländern auch nur ein einziges ihrer wirtschaftlichen Sozialen Probleme zu lösen! Aber Millionen Menschen in leben da in finster Armut, Tausende Menschen Sterben an Unterernährung und Krankheiten, die auf Kuba schon lange nicht mehr gibt.
          In Kuba gibt es zwar ein Mangel an Nahrungsmittel, aber keiner Stirbt da an Unterernährung.
          Den es Gibt da in den Kindergärten und Schulen täglich Kostenlos ein Mittagessen.

          Man bedenke das auch noch über eine 60 Jährliche Amerikanische Wirtschafts- Blockade besteht, dadurch Kuba einen Verlust von über 100 Milliarden hat, also ein Brutalen Wirtschaftskrieg.
          Das muss man alles mit berücksichtigen. Wer das nicht machen will, will eigentlich nur eine widerliche Schmutz Kampagne gegen das Sozialistische Kuba verbreiten. So einen Menschen Geht es in Wirklichkeit Nicht um die Menschen auf Kuba, sondern die Menschen sind ihn in Wirklichkeit egal.

          Den Amerikanischen Unternehmen ist von der US Regierung verboten, technische Geräte und Medikamente an Kuba zu verkaufen. Ebenfalls ist alle anderen Staaten der Welt verboten wen sie Medizintechnische Geräte, an Kuba zu verkaufen, wen teile der technischen Geräte aus US-amerikanischen unternehmen hergestellt sind.

          Ein Unternehmen, das Kuba beliefert, wurde mit einer halben Million Dollar bestraft, weil es mit Kuba Handel betrieb, wie es sich auf das Gesundheitswesen auswirkt. Es ist wirklich verrückt und grausam. Sofortigen Schluss mit den Brutalen Wirtschaftskrieg der USA gegen Kuba.
          Willi Nicke

          1. Das ist überhaupt nicht war. Über Cuballama kannst du als Privatperson praktisch alles aus den USA beziehen. Übrigens, die Labors für den Covid-19 Impfstoff wurden auch in den USA eingekauft.

          2. Lothar was Laberst du: – “Das ist überhaupt nicht war. Über Cuballama kannst du als Privatperson praktisch alles aus den USA beziehen. Übrigens, die Labors für den Covid-19 Impfstoff wurden auch in den USA eingekauft.“ –
            Es ist überhaupt nicht war das man als Privatperson Über Cuballama praktisch alles aus den USA beziehen könnte.

            Es ist eine Lüge von dir, das Kuba Labors für den Covid-19 Impfstoff den USA einkaufen kann, Noch nicht mal Medizingeräte aus der EU kann Kuba ein Kaufen, wen da in ihren Unternehmen Anlagen für Medizingeräte herzustellen aus den USA sind, Werden da diese Unternehmen auch von den USA Boykottiert.

            Hier eine kleine Liste von der US-Blockade gegen Kuba.
            Und ach eigene Impfstoffe und Medizintechnik aus eigener Produktion gegen die Pandemie.
            US-Blockade führt in Kuba zu Mangel an Spritzen für Corona-Impfungen
            Damit das aller Welt klar ist.“ Der Wissenschaftler prangerte an, dass die Kampagne zur Immunisierung der Bevölkerung nicht wie gewünscht vorankommt, „weil wir nicht die Ressourcen haben, weil diese Ressourcen blockiert werden“. Mit feiner Ironie sagte er, dass, wenn US-Präsident Joe Bidens Regierung „vielleicht keine Zeit hat, die gesamte Politik gegenüber Kuba zu überprüfen“, dann sollten aber doch die Maßnahmen untersucht werden, die alle Kubaner betreffen, die wegen Covid in Krankenhäuser eingeliefert werden müssten. Valdes bezieht sich damit auf die Tatsache, dass Biden bislang sämtliche Blockademaßnahmen und zusätzlichen Sanktionen gegen Kuba, die von Vorgänger Donald Trump verhängt worden sind, in Kraft lässt, darunter auch solche, die die Importe medizinischer Mittel verhindern, sehr erschweren, verteuern und verzögern.
            https://amerika21.de/2021/06/251040/dringende-spritzen-fuer-impfungen-kuba

            Europäische Union: „US-Blockade gegen Kuba beeinträchtigt unsere Interessen“
            In ihrer Bewertung stelle die EU fest, dass die einseitigen Maßnahmen der USA gegen Kuba gegen die von den Ländern akzeptierten Regeln für den internationalen Handel verstoßen würden. …
            „Das Embargo stellt ein zusätzliches Hindernis für Kubas Fähigkeit dar, der Covid-19-Pandemie zu begegnen“, zitiert Prensa Latina das Schreiben. Die Verschärfung der Sanktionen habe zudem Auswirkungen auf „die Möglichkeit, mit dem kubanischen Volk in Beziehung zu treten“ und auf „den sich entwickelnden Privatsektor in Kuba“. …
            Bei der letzten Abstimmung votierten 187 Staaten für das Ende der Blockade, drei Staaten dagegen (USA, Israel, Brasilien), zwei enthielten sich (Kolumbien, Ukraine).
            https://amerika21.de/2021/06/251648/europaeische-union-us-blockade-kuba

            US-Regierung verbietet Geschäfte mit der kubanischen Bank BFI
            https://amerika21.de/2021/01/246656/usa-verbieten-geschaefte-mit-bank-kuba

            USA verbieten humanitäre Flüge nach Kuba
            https://amerika21.de/2020/12/245709/usa-verbieten-humanitaere-fluege-nach-kuba

            Schweizer Banken tragen US-Blockade gegen Kuba mit
            Banken in der Schweiz blockieren Zahlungsaufträge mit Bezug zu Kuba. Zivilgesellschaftliche Organisationen protestieren. USA verschärfen die Blockade
            https://amerika21.de/2020/10/244845/schweizer-banken-blockade-kuba

            Zu diesen Maßnahmen gehören die verschärfte Verfolgung der finanziellen und kommerziellen Transaktionen Kubas mit anderen Staaten, das Verbot von Flügen aus den USA nach Kuba mit Ausnahme von Havanna, die Verfolgung und Einschüchterung von Unternehmen, die Treibstofflieferungen nach Kuba schicken, und die erstmalige Eröffnung von Klagen nach Titel III des Helms-Burton-Gesetzes gegenüber ausländischen Investoren.
            die Auswirkungen der Blockade erstmals in einem Jahr die Fünf-Milliarden-Dollar-Grenze überschritten (genau 5,57 Milliarden US-Dollar), was jedoch die Foilgen im Zusammenhang mit der Pandemie noch nicht berücksichtigt, „weil sie über das Ende des fraglichen Zeitraums hinausgehen“. Insgesamt belaufen sich die seit Beginn der Blockade vor sechzig Jahren kumulierten Schäden zu laufenden Preisen auf über 144 Milliarden Dollar; unter Berücksichtigung der Abwertung des Dollars gegenüber dem Goldwert auf dem internationalen Markt seien dies mehr als 98 Billionen Dollar.
            https://amerika21.de/2020/10/244671/menschenrecht-verletzt-kuba-us-blockade

            Kuba in der Pandemie: Impfstoffe und Medizintechnik aus eigener Produktion
            Havanna. In Kuba geht die Entwicklung von Impfstoffen, Medikamenten und Geräten zur Eindämmung des Coronavirus erfolgreich weiter. Die staatliche Unternehmensgruppe BioCubaFarma teilte mit, dass die erste Woche der klinischen Tests mit dem Impfstoff Soberana 02 „zufriedenstellend und in strikter Übereinstimmung mit dem etablierten Protokoll und den besten klinischen Praktiken“ abgeschlossen werden konnte. Auch bei der Medizintechnik gibt es Neuerungen im Karibikstaat.
            https://amerika21.de/2021/03/248996/kubas-eigene-impfstoffe-und-geraete

            Kuba startet seine große Immunisierungskampagne mit eigenem Impfstoff
            Abdala ist einer von fünf Covid-19-Impfstoffen, die in dem Land entwickelt werden. Bis August dieses Jahres sollen 70 Prozent der Bevölkerung immunisiert werden. Dann sollen auch die notwendigen Dosen der am weitesten fortgeschrittenen Impfstoffe bereitgestellt werden, um die gesamte Bevölkerung gegen das SARS-CoV-2-Virus zu impfen. Das gab der Präsident von BioCubaFarma, Dr. Eduardo Martínez Díaz, bekannt.
            https://amerika21.de/2021/05/250547/kuba-startet-impfkampagne-mit-abdala

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