Russland und Kuba vereinbaren neue gemeinsame Projekte

Staatsbesuch von Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel (links) im Kreml, Oktober 2018 (Quelle: Granma)

Die Russische Föderation und das sozialistische Kuba haben neue bilaterale Investitionen im Wert von rund einer Milliarde Euro vereinbart. Auch ein Besuch von Russlands Präsident Wladimir Putin steht bevor.

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110 neue Müllautos für Havanna

Havannas Kommunaldienste wollen sich anlässlich des anstehenden Stadtjubiläums neu aufstellen (Quelle: Cubadebate)

Wie kubanische Medien berichten ist am Samstag die dritte und vorerst letzte Lieferung neuer Müllautos in Havanna eingetroffen. Anlässlich des kommenden 500. Gründungsjubiläums der kubanischen Hauptstadt am 16. November soll die karibische Metropole eine neue Abfallwirtschaft erhalten. Hilfe erhält sie hierfür aus Japan, Österreich und China.

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Stromversorgung soll sich bis zum Wochenende wieder normalisieren

Das 1988 errichtete Kraftwerk „Antonio Guiteras“ wurde im September 2017 durch Hurrikan „Irma“ schwer beschädigt (Quelle: Cubadebate)

Seit einigen Tagen fällt vielerorts auf Kuba der Strom für mehrere Stunden pro Tag aus. Und das, obwohl der Stromversorger ONE vor kurzem ankündigte, dass genug Treibstoff für die Erzeugung zur Verfügung steht und diesen Sommer keine geplanten Abschaltungen notwendig seien. Wie jetzt bekannt wurde sind mehrere Kraftwerkshavarien während einer Wartungspause offenbar der Grund für die jüngsten Probleme bei der Stromversorgung.

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Müllentsorgung in Havanna: Mission impossible?

Ab dem Spätsommer sollen 100 neue Müllautos aus Japan zusammen mit 12.000 zusätzlichen Containern für mehr Sauberkeit in Havanna sorgen (Quelle: Tribuna)

Seit vielen Jahren schon ist es der Traum der Habaneros, wie die Einwohner der kubanischen Hauptstadt genannt werden, endlich über eine funktionierende Abfallwirtschaft zu verfügen. Noch immer laben sich Katzen und Hunde an Essensresten entlang der Straßen, überfüllte Container liegen umgekippt neben provisorischen Müllhalden mitten im Wohngebiet – weil es bisher keine richtige Müllabfuhr gibt und die Abfälle eher „stoßweise“ von LKWs weggeräumt werden. Doch an diesem Zustand könnte sich bald etwas ändern. Gelingt die „Mission impossible“, wie sie die Lokalzeitungen „Tribuna“ nennt, und erhält Havanna in diesem Jahr eine Müllabfuhr?

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Kehrt Kuba zurück in die Sonderperiode? (Analyse)

Die Sonderperiode der 1990er Jahre mit ihren Einschränkungen und Improvisationen ist vielen Kubanern noch in lebendiger Erinnerung (Quelle: Commons)

Angefangen hat es mit der Verknappung von Mehl und Speiseöl. Inzwischen bekommt Kuba auch in anderen Bereichen die Folgen der Krise in Venezuela sowie die jüngste Verschärfung der US-Blockade zu spüren. Während die Zeitungen ihren Umfang reduzieren mussten, haben viele Provinzen bereits mit Einschränkungen beim Transport und im Stromverbrauch zu kämpfen. Raúl Castro warnte Mitte April, dass sich die Lage „in den kommenden Monaten“ weiter verschlechtern könne. Droht Kuba die Rückkehr in die Sonderperiode der 1990er Jahre?

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Havanna erhält chinesische Bushaltestellen

Die beiden neuen Wartehäuschen befinden sich in Havannas Stadtteil Plaza (Quelle: Tribuna)

Anlässlich des anstehenden 500. Gründungsjubiläums der kubanischen Hauptstadt Havanna, hat die chinesische Firma „Yutong“ zwei neue Bushaltestellen gestiftet. Neben einer modernen LED-Anzeige verfügen diese über einen Linienplan des gesamten Busnetzes sowie Vorrichtungen zur Mülltrennung.

Zum 500. Jubiläum setzt Havanna voll auf Mülltrennung (Quelle: Tribuna)

Vergangene Woche wurden die beiden neuen Haltestellen in einer feierlichen Zeremonie unter Beisein der Yutong-Vertreterin Wang Tong eröffnet, wie die Lokalzeitung „Tribuna de La Habana“ berichtet. Yutong ist einer der größten Bushersteller Chinas und in der Welt. Die Firma ist seit über 14 Jahren auf Kuba aktiv und lieferte den Großteil der kubanischen Busflotte sowie der Metrobusse von Havanna. Offenbar waren die beiden neuen Haltestellen, welche sich in Havannas Stadtteil „Plaza“ in der Nähe des Busbahnhofs befinden, eine Spende der chinesischen Firma.

Neben der breiten und überdachten Sitzfläche verfügen die Haltepunkte auch über einen Mülleimer mit Trennung für Recyclingabfälle und ist damit fit für die Zukunft. Künftig will Kubas Regierung verstärkt auf Mülltrennung setzen, um die Recyclingquote zu erhöhen und Importe einzusparen. Ein weiteres Novum ist die moderne LED-Anzeige mit Liniennetzplan, zwei Dinge, die die Orientierung insbesondere für Touristen erleichtern dürften. Ob in Zukunft weitere Bushaltestellen mit den neuen Komfortmerkmalen ausgestattet werden dürften ist noch unklar.

Die chinesischen Bushaltestellen verfügen über moderne LED-Anzeigen samt Liniennetzplan (Quelle: Tribuna)

Grundstein für neuen Windpark in Las Tunas gelegt

Windpark auf Kuba. Mit einer Leistung von 101 Megawattstunden werden die beiden neuen Anlagen in Las Tunas zu den Leistungsfähigsten im Land gehören (Quelle: ACN)

Kubas leistungsstärkster Windpark entsteht derzeit in der östlichen Provinz Las Tunas. Wie die Nachrichtenagentur ACN meldet, wurden Anfang März die ersten 34 Fundamente für die neuen Turbinentürme gelegt, welche künftig rund 90 Prozent des Strombedarfs der Provinz decken sollen.

Der erste Windpark „Herradura 1“ entsteht nahe der Gemeinde Jesús Menéndez in der Provinz Las Tunas, wo auch die etwas kleinere Schwesteranlage „Herradura 2“ parallel errichtet wird. Mit einer Leistung von 51 Megawattstunden wird „Herradura 1“ zum leistungsstärksten Windpark auf Kuba, die Flügel werden eine Spannweite von 70 Metern aufweisen. Bisher wurden auf Kuba nur kleinere Windparks errichtet, vor allem in der Nachbarprovinz Holguín. Zusammen mit dem Schwesterpark soll die Anlage insgesamt 101 Megawattstunden liefern können, ein Großteil der 112 Megawattstunden, welche in der Provinz verbraucht werden.

Kuba plant seine Energiematrix bis zum Jahr 2030 weiter diversifizieren. Bis dahin sollen erneuerbare Energiequellen wie Windkraft, Solar, Biogas und andere einen Anteil von 24 bei der Stromversorgung ausmachen. Dies soll die Abhängigkeit der Insel von fossilen Energieträgern bei der Elektrizitätsgewinnung deutlich reduzieren und den CO2-Ausstoß verringern.