„Quedate en Casa“: Kuba sagt Corona den Kampf an

Die Straßen Havannas sind leer, die meisten Passanten tragen auch in Kuba inzwischen Schutzmasken (Quelle: Xinhua)

Das sozialistische Kuba hat neue Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ergriffen. Seit Dienstag ist die Insel für Touristen gesperrt, Schulen und Universitäten wurden geschlossen. Präsident Miguel Díaz-Canel rief seine Landsleute dazu auf, zu Hause zu bleiben. → Weiterlesen auf: RT.

Kuba steht still

Nichts geht mehr: seit Dienstag ist der interprovinzielle Transport auf Kuba eingestellt (Quelle: Cubadebate)

Gestern Abend ist auf Kuba der überregionale Verkehr weitgehend zum Erliegen gekommen. Wie Transportminister Eduardo Rodríguez erklärte, seien aufgrund neuer Maßnahmen zum Seuchenschutz alle Fernbusse, Züge und Inlandsflüge eingestellt worden. Auch Schulen und Universitäten sind inzwischen geschlossen. Die noch im Land verbliebenen Touristen befinden sich bis zu ihrer Rückholung in Quarantäne. 

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Kuba unter Quarantäne

Verbreitung des Corona-Virus in Kuba. Am Freitag Abend wurden 21 Fälle gemeldet, die meisten davon (9) in Havanna (Quelle: Proyecto Inventario)

Kubas Regierung hat drastische Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus bekannt gegeben. Ab Dienstag wird das Land für internationale Besucher schließen. Danach dürfen nur noch kubanische Staatsbürger einreisen, die sich jedoch für zwei Wochen in Quarantäne begeben müssen. Das öffentliche Leben auf der Insel soll weiter ausgebremst werden, um Neuinfektionen zu vermeiden. Die Anzahl der positiv auf das Virus getesteten Personen stieg derweil auf 21.

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Drei neue Corona-Fälle in Kuba, darunter der erste in Havanna

Desinfektion von Stadtbussen in Havanna (Quelle: Cubadebate)

Kubas Gesundheitsminister José Angel Portal Miranda hat am Montagnachmittag den ersten Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in der Hauptstadt Havanna bekanntgegeben. Ein 63-jähriger Mann aus dem Stadtteil Diez de Octubre, der am 8. März von einem Spanien-Aufenthalt zurückgekehrt ist, sei positiv auf den Erreger 2019-nCoV getestet worden, heißt es in einem Pressekommuniqué des Gesundheitsministeriums (MINSAP). Am Dienstag Abend wurden zwei weitere Fälle gemeldet, womit sich die Anzahl der Infizierten in dem sozialistischen Inselstaat auf sieben erhöht.

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Nach Irrfahrt in der Karibik: Kuba lässt Corona-Schiff anlegen und evakuieren

Die MS Braemar, hier in Norwegen, darf nach dem Ausbruch des neuartigen Corona-Virus den Hafen von Havanna, Kuba, anlaufen (Quelle: Commons)

Die kubanische Regierung hat einem norwegisch-britischen Kreuzfahrtschiff die Erlaubnis erteilt, den Hafen von Havanna anzulaufen, um die Passagiere nach Ausbruch des neuartigen Corona-Virus an Bord zu evakuieren. Der sozialistische Inselstaat kam damit einer Bitte der britischen Regierung nach, nachdem dem Schiff in der Karibik das Anlaufen näherer Häfen untersagt worden war. Zugleich trafen Hilfsgruppen kubanischer Ärzte in Venezuela ein, um eine Ausbreitung des 2019-nCo-Virus und der Atemwegserkrankung Covid-19 zu verhindern.

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Italien bittet Kuba und Venezuela um medizinische Hilfe wegen Coronavirus

Pflegepersonal im IPK in Havanna, Kuba: Bald auch in Italien im Einsatz? (Quelle: Cubadebate)

Der Gesundheitsminister der norditalienischen Region Lombardei, Giulio Gallera, hat im Zuge der aktuellen Coronavirus-Pandemie angekündigt, medizinisches Personal aus Kuba und Venezuela in die Region holen zu wollen. Das erklärte der Politiker der rechtskonservativen Partei Forza Italia am Samstag. Neben den beiden lateinamerikanischen Staaten erwähnte Gallera auch die Volksrepublik China. Der Minister erklärte, dass dem medizinischen Fachpersonal Unterkünfte bereitgestellt werden sollen, und ergänzte, man brauche „die Fähigkeiten von jedem“. Zu den genauen Modalitäten, wie das Personal aus Kuba und Venezuela nach Norditalien kommen soll, nannte Gallera keine Details.

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Kuba meldet erste Corona-Fälle: Touristengruppe aus der Lombarbei

In der kubanischen Provinz Sancti Spíritus wurde die ersten drei Corona-Fälle des Landes entdeckt (Quelle: Granma)

Wie Kubas Gesundheitsministerium am Mittwochabend mitgeteilt hat, ist das Corona-Virus mittlerweile auch auf der Insel angekommen. Drei italienische Touristen einer Reisegruppe aus der Lombardei wurden gestern positiv auf den Covid-19 Erreger getestet. Sie befinden sich derzeit zur Isolierung im Institut für Tropenmedizin „Pedro Kourí“ (IPK) in Havanna.

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Corona-Virus: Kuba aktualisiert Krisenpläne, bisher acht Verdachtsfälle auf der Insel

Pflegepersonal im IPK in Havanna (Quelle: Cubadebate)

Der Ministerrat in Kuba hat am vergangenen Donnerstag die Aktualisierung der Pläne zur Vorbeugung und Kontrolle des Corona-Virus beschlossen. Bisher gab es acht Verdachtsfälle auf der Insel, die sich als negativ herausgestellt haben. Dennoch müssten nun „alle organisatorischen Maßnahmen ergriffen werden, um angemessen vorbereitet zu sein“, erklärte Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel. Die im Januar in Kraft gesetzten Präventionsrichtlinien seien aufgrund der neuen Gefährdungslage nicht mehr aktuell.

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Nachhaltige Ergänzung für Havannas Stadtverkehr

Die neuen E-Dreiräder verfügen über sechs Sitzplätze und kommen demnächst in Havannas Altstadt zum Einsatz (Quelle: Naturaleza Secreta)

Kubas Hauptstadt Havanna erhält dieses Jahr neue Elektro-Rikschas, welche den Verkehr in der Karibikmetropole klimaschonend verbessern sollen. Auf festen Routen werden die Sechssitzer tagsüber in der Altstadt Fahrgäste befördern und so den ÖPNV ergänzen. Die Aufladung der Akkus erfolgt Nachts mit den Speicherbatterien eines eigens geplanten Solarparks. Kubas Frauenföderation FMC setzt sich derweil dafür ein, dass sich mehr weibliche Fahrerinnen in die neue Transportkooperative eingliedern.

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Weitere Schritte zur Abschaffung des CUC in Kuba

Der konvertible Peso (CUC) wird auf Kuba schrittweise aus der Zirkulation gebracht (Quelle: Pixfuel)

Die kubanische Regierung hat jüngst weitere Schritte zur Vereinheitlichung der beiden Währungen des Landes unternommen. Wie das Ministerium für Binnenhandel in einem Kommuniqué bekanntgegeben hat, verliert der konvertible Peso (CUC) in staatlichen Gastronomieeinrichtungen seine Gültigkeit als Zahlungsmittel. Umfangreichere Reformen des Staatssektors sind geplant.

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