Varadero bekommt 4G-Datennetz

Mobiles Internet erreicht schon bald auch die Traumstrände in Kubas Badeort Varadero (Quelle: Cubadebate)

Bis zum Ende des Monats soll Kubas Touristen-Hotspot Varadero über mobiles Internet mittels 4G-Technologie verfügen. Dies meldete die Tageszeitung „Juventud Rebelde“ am Dienstag. Derzeit läuft im gesamten Land der Testbetrieb für das mobile Datennetz auf 3G-Basis, welches bis Ende April die über 4,5 Millionen Handynutzer der Insel erreichen soll.

In Kubas wirtschaftsstarker Provinz Matanzas kommt der Ausbau des Internets planmäßig voran. Mehr als 65.000 neue Handykunden kamen allein im vergangenen Jahr hinzu, wie der Telekommunikationsversorger ETECSA bekannt gab. Heute zählt die Provinz 362.000 Handynutzer, fast jeder zweite Einwohner nutzt damit das Mobilfunknetz. Umso erfreulicher, dass die Freigabe des mobilen Internets nicht mehr lange auf sich warten lassen soll.

Bereits im letzten Jahr wurden in allen Provinzhauptstädten des Landes neue Handymasten der dritten Generation aufgestellt, welche mobiles Internet mit Übertragungsraten von theoretisch bis zu 4 Mbit liefern können. Kuba setzt dabei auf das 900 Mhz Frequenzband, welches bessere Übertragungsraten in geschlossenen Räumen und entlegenen Gebieten bieten soll. Die Sendemasten kommen von chinesischen Firmen wie Haier und Huawei, die sich bereits in anderen Ländern der Region für den Ausbau des mobilen Internets verantwortlich zeigten.

Auch in weiteren Teilen der Insel sind bereits die größeren Gemeinden mit 3G-Netz versorgt. In der östlichen Provinz Granma wurden beispielsweise die Hauptstadt Bayamo sowie Manzanillo und Pilón im letzten Jahr versorgt, wobei die älteren Funkmasten der zweiten Generation in gebirgige Gegenden wie Bartomolé Maso, Bueycito und Buey Arriba verlegt wurden, wo bisher oftmals noch gar kein Handyempfang möglich war. Bis zum Ende des Jahres sollen auch kleine Städte wie Yara, Río Cauto und Guisa mit 3G-Datennetz versorgt werden.

Schon heute können Kubaner und Touristen gleichermaßen über den US-amerikanischen Roaminganbieter Digicel Gebrauch vom mobilen Internet machen. Die Preise sind mit 25 US-Dollar für 100 Megabyte jedoch recht happig. Der staatliche Netzbetreiber ETECSA plant indes nach Ende des Testbetriebs im April mit einem eigenen Angebot an den Start zu gehen, dass „weniger schmerzhaft“ für die Kaufkraft der Kubaner sei.

Kubas Regierung treibt die Digitalisierung des Landes seit einigen Jahren massiv voran. 2014 wurde ein Plan zum flächendeckenden Ausbau des Internets genehmigt, im Jahr 2016 begann das erste Pilotprojekt für private Internetanschlüsse zu Hause. Während die schlechte Infrastruktur derzeit nur einige zehntausend Nutzer für „nauta hogar“ zulässt (derzeit zählt das Angebot knapp 12.000 Kunden, die für 0,50 US$  pro Stunde von zu Hause aus surfen), könnte das mobile Internet über die Handynetze bald schon weitaus größere Wellen schlagen. Bis zum Ende des Jahres sollen neben Varadero auch andere dicht besiedelte Gebiete über LTE-Netz verfügen.

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Kuba kritisiert neue Internet-Task-Force der USA

Botschaft der Vereinigten Staaten in Havanna (Quelle: Cubadebate)

Havanna. Kubas Außenministerium hat angesichts der Gründung einer „Internet-Task-Force“ eine formale Protestnote bei der US-Regierung eingereicht. Mit der Online-Einsatzgruppe will die US-Regierung nach offizieller Darstellung „den freien und unregulierten Informationsfluss“ auf der Insel fördern. Kuba wies dies als subversive Einmischung zurück. Kritik kam nun auch vom ehemaligen US-Spion Alan Gross, der mehrere Jahre auf Kuba inhaftiert war.

„Die Note des Außenministeriums fordert die US-Regierung dazu auf, ihre subversiven, interventionistischen und illegalen Handlungen gegen Kuba einzustellen und die kubanische Souveränität zu respektieren“, heißt es in einem Statement des Ministeriums. Dabei verwies Havanna auch auf die kritische Konnotation, die die Einrichtung einer „Task-Force“ innehat – der Begriff stammt aus dem militärischen Sprachgebrauch.

Auch der ehemalige US-Spion Alan Gross, der 2009 in Havanna verhaftet wurde, weil er dort im Auftrag des US-Auslandsgeheimdienstes CIA illegale Telekommunikationsnetzwerke installieren sollte, kritisierte die Pläne der Regierung von US-Präsident Donald Trump. „Bis die kubanische Regierung diese Art von Hilfe möchte, sollten die Vereinigten Staaten nichts unternehmen“, sagte Gross gegenüber Reuters: „Wir sollten aus unseren Fehlern lernen“. Er habe „auf die harte Tour gelernt, dass es illegal ist, Dinge auf Kuba zu verteilen, die teilweise oder vollständig von der US-Regierung finanziert sind“, so Gross weiter.

In den vergangenen Wochen riefen Kubas Medien viele weitere Beispiele für die Einmischung der US-Regierung in die Telekommunikation auf der Insel in Erinnerung, beispielsweise das 2014 aufgeflogene soziale Netzwerk „ZunZuneo“, welches vor allem zur Verbreitung regierungskritischer Inhalte genutzt wurde.

Das Außenministerium der USA hatte unlängst in einem Kommuniqué die Gründung der Task Force vermeldet, die demnach aus Mitarbeitern der Regierung sowie anderen Experten besteht. Die Gründung bezieht sich auf das Memorandum, das Präsident Donald Trump im Juni 2017 unter dem Titel „Stärkung der US-Politik gegenüber Kuba“ vorgestellt hatte. Die Aufgabe der Task Force besteht nach offiziellen Angaben darin, die technologischen Herausforderungen und Möglichkeiten zu untersuchen und einzuschätzen, mit denen der Internetzugang und unabhängige Medien in Kuba ausgeweitet werden könnten. Für Donnerstag dieser Woche ist ein erstes Planungstreffen angesetzt.

Von Marcel Kunzmann / Amerika21

US-Regierung gründet Internet-Task-Force gegen Kuba

Die US-Regierung will ihre Internet-Aktivitäten in Bezug auf Kuba ausbauen (Quelle: Symbolbild, Cubadebate)

Washington. Das Außenministerium der USA hat in einem Kommuniqué die Gründung einer Task Force vermeldet, um „den freien und unregulierten Informationsfluss in Kuba zu befördern.“ Diese Internet Task Force besteht demnach aus Mitarbeitern der Regierung sowie anderen Experten. Die Gründung bezieht sich auf das Memorandum, das Präsident Donald Trump im Juni 2017 unter dem Titel „Stärkung der US-Politik gegenüber Kuba“ vorgestellt hatte. Die Aufgabe der Task Force besteht nach offiziellen Angaben darin, die technologischen Herausforderungen und Möglichkeiten zu untersuchen und einzuschätzen, mit denen der Internetzugang und unabhängige Medien in Kuba ausgeweitet werden könnten. Nun heißt es, sie werde am 7. Februar 2018 in der Zentrale des Außenministeriums in Washington ein öffentliches Treffen durchführen.

Von Edgar Göll / Weiterlesen auf Amerika21.

Mobiles Internet kommt dieses Jahr nach Kuba

Kubas Smartphones sollen in diesem Jahr online gehen (Quelle: Cubadebate)

Kubas Telekommunikationsversorger ETECSA wird in den kommenden Monaten mit dem Ausbau des mobilen Internets auf der Insel beginnen. Nachdem vergangenes Jahr die ersten privaten Internetanschlüsse verlegt wurden, soll 2018 das mobile Internet folgen. Dies versicherte die Chefin des Unternehmens, Mayra Arevich, vergangene Woche gegenüber kubanischen Medien.

Derzeit gibt es mehr als 4,5 Millionen aktive Handyverträge auf Kuba, allein im letzten Jahr kamen 600.000 neue Handynutzer hinzu. Der Ausbau des Internets, welcher Teil der Digitalisierungsstrategie der Regierung ist, machte ebenfalls Fortschritte. Derzeit betreibt ETECSA ein Netz aus über 500 WiFi-Hotspots, welche Internet zum Preis von einem CUC pro Stunde anbieten. Im September vergangenen Jahres begann zudem der Ausbau privater Internetanschlüsse „en casa“. Die ersten 11.000 Haushalte sind bereits mit Internet versorgt. Die Anschlüsse kosten je nach Geschwindigkeit zwischen 15 und 115 CUC im Monat.

Doch auch bei den Institutionen schreitet der Netzausbau weiter voran. Vergangenes Jahr seien alle Universitäten Kubas sowie einige Oberschulen an das landesweite Glasfasernetz angeschlossen worden, sagte Arevich im Interview. Alle größeren Krankenhäuser, 200 Polikliniken sowie über 180 Apotheken verfügten mittlerweile über Internetzugang. Durch die Vernetzung der Apotheken soll vor allem die Erfassung und Planung des Medikamentenbestands besser werden, erklärte die ETECSA-Präsidentin.

Im kommenden Jahr steht für ETECSA neben dem weiteren Ausbau im Bildungs- und Gesundheitswesen vor allem die Eröffnung des mobilen Internets im Fokus. Bereits seit einigen Jahren können Kubaner über den „Nauta„-Service eMails über das Mobilnetz verschicken, nun soll das reguläre surfen mittels 3G und LTE hinzukommen. Darüber hinaus arbeitet Kubas Telekom eng mit den Banken zusammen um das Onlinebanking sowie das unkomplizierte Bezahlen von Rechnungen übers Smartphone zu ermöglichen. Preise und Tarifdetails für das mobile Internet sind indes noch nicht bekannt.

Internet wird auf Kuba erneut billiger

Eine Stunde Internet für 1 CUC lautet das neue Preismodell auf Kuba (Quelle: Cubadebate)

Seit dem 30. Oktober wird auf Kuba günstiger gesurft. Eine Stunde Internet kostet auf der Insel inzwischen nur noch 1 CUC statt bisher 1,50 CUC, also rund ein Drittel weniger. Dies ist die jüngste Preissenkung für die mehr als 400 öffentlichen WiFi-Hotspots, welche sich seit dem Jahr 2013 zunehmend auf der Insel verbreiten.

Noch vor wenigen Jahren waren ein paar dutzend WiFi-Hotspots und wenige Internetcafés die einzige Möglichkeit für viele Kubaner, das weltweite Netz zu besuchen. Bei Markteinführung kostete der „Nauta“-Internetservice noch 4,50 CUC, seitdem wurden die Preise in mehreren Schritten gesenkt und kamen im Dezember 2016 bei 1,50 CUC an. Auch die ersten Kunden privater Internetanschlüsse zu Hause werden von der Preissenkungen profitieren: sie können nach Ablauf des 30-Stundenkontingents ebenfalls für 1 CUC (derzeit etwa 0,85€) aufladen.

Gleichzeitig mit der Ankündigung gab Kubas Telekommunikationsdienstleister ETECSA eine Neuregelung des Berufs des „Telekommunikations-Agenten“ bekannt, der seit einigen Jahren auf eigene Rechnung ausgeübt werden kann. Diese Verkaufen Aufladecoupons für Internet und Mobilfunk zu den regulären Preisen, meist von zu Hause aus. In Zukunft dürfen diese Selbstständigen selbst Arbeiter unter Vertrag nehmen, die z.B. auf der Straße unterwegs sind um Karten zu verkaufen. Damit will man offenbar die illegalen Straßenhändler in einen legalen Rahmen überführen, welche heute Internetkarten massenweise aufkaufen und mit hohen Preisaufschlägen weitergeben.

Zu den weiteren Neuerungen gehört die automatische und kostenfreie Verdoppelung des Speichers der Nauta-eMail-Postfächer auf 100 Megabyte, was bei reinen Textnachrichten für etwa 15.000 eMails ausreichen soll. Auch das Handynetz behält ETECSA im Blick. Während derzeit die Tests für mobiles Internet auf 3G-Basis laufen, sollen 2018 erste Versuche mit 4G (LTE) anlaufen.

Kubas stille Internetrevolution

Noch immer teuer, aber zunehmend verfügbar: private Internetanschlüsse auf Kuba (Quelle: americateve)

Ohne großen Medienrummel, fast geräuschlos, kündigte Kubas Internetversorger ETECSA vor wenigen Tagen die Umsetzung eines alten Versprechens an: der massenhafte Ausbau privater Internetanschlüsse. Seit Ende letzten Monats profitieren die ersten fünf Provinzen und die Hauptstadt Havanna vom schnellen Internet „en casa“. Innerhalb der kommenden zwei Monate sollen mehr als 30.000 kubanische Privathaushalte mit DSL versorgt werden, meldet das Nachrichtenportal „Cubadebate“.

Seit dem 29. September wird ein Pilotprojekt, welches Ende letzten Jahres zunächst für wenige Haushalte in Havannas Altstadt begann, auf weitere Teile des Landes ausgedehnt. Kubas staatlicher Internetversorger stellte zunächst einigen hundert Haushalten mit Telefonanschluss einen Router sowie ein kostenloses Paket von 30 monatlichen Stunden Internetzugang zu Verfügung, um die technische Machbarkeit und die Akzeptanz des Angebots zu überprüfen.

Wie sieht das Preismodell aus?

Nun soll das Modell mit besserem Preis-Leistungsverhältnis im ganzen Land Schule machen. Wo ursprünglich 15 CUC für eine 256 Kbps-Leistung verlangt wurden, soll nun für das selbe Geld DSL 1.000 zu Verfügung stehen. Für 30 CUC bekommt man auf Kuba nun eine DSL 2.000 Leitung und für 50 CUC stehen 3 Mbit Downstream bei einer garantierten Upload-Leistung von 512 Kbps zu Verfügung. Die schnellste Option wird DSL 5.000 für 70 CUC im Monat sein. Voraussetzung ist immer ein bestehender Festnetzanschluss. Die Einrichtungskosten belaufen sich auf 14 CUC, entsprechende Verträge können in der ETECSA-Filiale abgeschlossen werden, der Router wird vom Internetanbieter vermietet.

Zwar wird es zunächst keine Flatrate-Tarife geben und jedes der Pakete beinhaltet lediglich 30 monatliche Surfstunden zu den jeweiligen Geschwindigkeiten – dennoch bekommt man mit den neuen Internetpaketen deutlich mehr für sein Geld als bei den öffentlichen Hotspots, wo eine Stunde mit 1,50 CUC dreifach so teuer verrechnet wird wie bei dem günstigsten Paket der Heimtarife. Viel mehr als DSL 1.000 haben die meisten Hotspots für den einzelnen Anwender nämlich auch nicht zu bieten, zudem fehlt an den öffentlichen Zugangspunkten der Schutz vor Witterung und die Privatsphäre beim surfen.

Wer bekommt alles Internet?

Von dem neuen Angebot profitieren werden zunächst die Bewohner der Provinzen Pinar del Río, Las Tunas, Holguín, Granma, Guantánamo sowie die Hauptstadt Havanna. In letzterer sollen zunächst ausgewählte Gebiete in den Stadtteilen Centro, Vieja, Plaza, La Habana del Este, San Miguel del Padrón und La Lisa versorgt werden. Perspektivisch wird in den kommenden Jahren das ganze Land von der „Internet-Revolution“ erfasst werden, immer „in Einklang mit den technischen Bedingungen der jeweiligen Gebiete“, wie es in einem Statement des Telefonanbieters heißt.

Die Ausdehnung des Projekts erfolgt in mehreren Etappen. Bis zum Ende des Jahres soll „nauta hogar“ von derzeit 600 Nutzer auf über 30.000 anwachsen. Im nächsten Jahr sind weitere Zuwächse geplant. Preise und Leistungen sollen sich im Rahmen der technischen und finanziellen Möglichkeiten des Unternehmens verbessern, wie bereits bei den mehr als 400 öffentlichen WiFi-Hotspots, die vor gut drei Jahren an wenigen Orten mit einem stündlichen Tarif von 4,50 CUC starteten und heute für 1,50 CUC pro Stunde jede Gemeinde des Landes mit Internet versorgen.

Die Hotspots sind seit ihrer Einführung die einzige Option, mit der Kubaner problemlos im weltweiten Netz surfen können. Internetzugang gibt es für die meisten sonst nur an wenigen Arbeitsplätzen sowie in Bildungseinrichtungen. Private Heimanschlüsse waren bisher ausgewählten Berufsgruppen wie Ärzten und Journalisten vorbehalten und selbst diese verfügten meist lediglich über eine langsame Modemverbindung. Der Ausbau privater DSL-Anschlüsse ist die Einlösung eines langjährigen Versprechens der politischen Führung, welche sich zum Ziel gesetzt hat, bis 2020 mindestens jeden zweiten Haushalt mit Internet zu versorgen.


Gebiete, die bis Ende des Jahres mit privaten Internetanschlüssen versorgt werden können:

Havanna:

  • Catedral (La Habana Vieja)
  • Los Sitios (Centro Habana)
  • sectores de Puentes Grandes, Plaza und Rampa (Plaza de la Revolución)
  • Alamar Alturas y Campo Florido (La Habana del Este)
  • Dolores Veracruz (San Miguel del Padrón)
  • Versalles Coronela, Balcón Arimao (La Lisa)
  • Miramar und Ampliación Almendares (Playa)

Weitere Provinzen:

Quelle: Cubadebate

Quelle: Cubadebate

Jeder dritte Kubaner nutzt die sozialen Netzwerke

Die Tageszeitung „Juventud Rebelde“ liefert neue Daten zum Internetzugang (Quelle: Juventud Rebelde)

Laut einem Bericht der Zeitung „Juventud Rebelde„, nutzen derzeit 3,51 Millionen Kubaner soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram. Damit ist fast jeder dritte Bewohner der Insel bereits auf einer dieser Plattformen registriert. Laut Kubas Vizepräsident Miguel Díaz-Canel nahm die Nutzung dieser Medien in den letzten Jahren um mehr als 340 Prozent zu.

Die meisten Kubaner gehen derzeit über einen der 391 WiFi-Hotspots online, bei denen eine Stunde Internet mit 1,50 CUC berechnet wird. Darüber hinaus nutzen viele den kostenlosen Internetzugang auf ihren Arbeitsplätzen, der jedoch häufig zeitlichen und technischen Limitationen unterliegt. So beschreiben Arbeiter des Biotechnologieunternehmens „Labiofarm“, dass sich die 400 Computer der Firma derzeit eine DSL 6.000 Leitung teilen, was zu Einschränkungen bei der Internetnutzung führt.

Kuba plant derzeit den Zugang zum Internet massiv auszubauen. Bis 2020 soll jeder zweite Haushalt am Netz hängen. Derzeit nutzen 3,7 von 11,4 Millionen Kubaner das Internet, was 32 Prozent der Bevölkerung entspricht. Laut einer von der Regierung in Auftrag gegebenen Studie, gibt es derzeit 4 Millionen Handynutzer auf Kuba sowie 3,51 Millionen Nutzer der sozialen Medien. Die überwiegende Mehrzahl der Kubaner nutzt ein Smartphone um online zu gehen.